Forbes: Steve Ballmer ist schlechtester Konzernchef
Das US-Magazin 'Forbes' hat Microsofts Konzernchef Steve Ballmer in einer Liste von Firmenlenkern, die dringend gefeuert werden müssten, auf den ersten Platz gesetzt. Mit John Chambers, dem Chef von Cisco Systems, landete außerdem ein weiterer Manager aus dem IT-Bereich in den Top 5.
"Ohne Zweifel ist Herr Ballmer der schlechteste CEO eines großen, börsennotierten, amerikanischen Unternehmens", lautet das Urteil der Forbes-Redaktion, die die Liste als Reaktion nach den Rücktritten von Yahoo-Chef Scott Thompson sowie Jamie Dimon, dem Leiter der Investmentbank 'J.P. MorganChase, erstellte. Diese beiden hätten mit den jeweiligen Gründen für ihren Rückzug ihren Unternehmen deutlich weniger Schaden zugefügt, als beispielsweise Ballmer bei Microsoft anrichtete, hieß es.
Ballmers schlechte Bewertung rührt unter anderem daher, dass er Microsoft quasi im Alleingang an allen Bereichen, die ein starkes Wachstum aufweisen und immer lukrativer werden, vorbeigesteuert hat. Damit habe er nicht nur dem Wachstum und den Gewinnen seines eigenen Unternehmens beträchtlichen Schaden zugefügt, sondern auch engen Partnern wie Dell, Hewlett-Packard und nun Nokia.
Das Wirken Ballmers habe sich auch im Aktienkurs widergespiegelt, so Forbes weiter. Zu seiner Amtsübernahme im Jahr 2000 war eine Microsoft-Aktie noch 60 Dollar wert. Zwei Jahre später war der Kurs auf 20 Dollar gesunken und konnte sich bis jetzt gerade einmal auf rund 30 Dollar steigern.
Auch was Microsofts Kernprodukte angeht, seien unter Ballmer keine wirklichen Impulse zu spüren gewesen. Es habe zu viele Verzögerungen gegeben und die Ergebnisse der Arbeit hätten für die Kunden nur wenig Wert gehabt - was zwischenzeitlich sogar zu der eigentlich absurden Situation führte, dass Nutzer sich bemühten, ein Update zu vermeiden - wie es nach dem Erscheinen von Windows Vista der Fall war. Die Führungsposition im Bereich Personal Technology wurde folgerichtig von Apple übernommen.
Nachdem verschiedene Produkte wie der Zune, Windows CE und andere Produkte im Mobile-Bereich eingestampft wurden, sei Microsoft im Grunde noch das gleiche Unternehmen wie früher. "Microsoft ist eine PC-Company, während die Nachfrage sich vom PC zum mobilen Gerät verlagert", so Forbes. Jahre zu spät soll nun Windows 8 den Konzern und seine Partner retten. Der Microsoft-Aufsichtsrat hätte ihn schon vor geraumer Zeit durch jemanden ersetzen müssen, der in der Lage gewesen wäre, Microsoft auf dem Stand der aktuellen Trends am Markt zu halten.
Ballmers schlechte Bewertung rührt unter anderem daher, dass er Microsoft quasi im Alleingang an allen Bereichen, die ein starkes Wachstum aufweisen und immer lukrativer werden, vorbeigesteuert hat. Damit habe er nicht nur dem Wachstum und den Gewinnen seines eigenen Unternehmens beträchtlichen Schaden zugefügt, sondern auch engen Partnern wie Dell, Hewlett-Packard und nun Nokia.
Das Wirken Ballmers habe sich auch im Aktienkurs widergespiegelt, so Forbes weiter. Zu seiner Amtsübernahme im Jahr 2000 war eine Microsoft-Aktie noch 60 Dollar wert. Zwei Jahre später war der Kurs auf 20 Dollar gesunken und konnte sich bis jetzt gerade einmal auf rund 30 Dollar steigern.
Auch was Microsofts Kernprodukte angeht, seien unter Ballmer keine wirklichen Impulse zu spüren gewesen. Es habe zu viele Verzögerungen gegeben und die Ergebnisse der Arbeit hätten für die Kunden nur wenig Wert gehabt - was zwischenzeitlich sogar zu der eigentlich absurden Situation führte, dass Nutzer sich bemühten, ein Update zu vermeiden - wie es nach dem Erscheinen von Windows Vista der Fall war. Die Führungsposition im Bereich Personal Technology wurde folgerichtig von Apple übernommen.
Nachdem verschiedene Produkte wie der Zune, Windows CE und andere Produkte im Mobile-Bereich eingestampft wurden, sei Microsoft im Grunde noch das gleiche Unternehmen wie früher. "Microsoft ist eine PC-Company, während die Nachfrage sich vom PC zum mobilen Gerät verlagert", so Forbes. Jahre zu spät soll nun Windows 8 den Konzern und seine Partner retten. Der Microsoft-Aufsichtsrat hätte ihn schon vor geraumer Zeit durch jemanden ersetzen müssen, der in der Lage gewesen wäre, Microsoft auf dem Stand der aktuellen Trends am Markt zu halten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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