Microsoft feuert Mitarbeiter nach Nokia-Tweets
Ein Microsoft-Mitarbeiter, der per Twitter über seine Erfahrungen mit einem noch geheimen Nokia-Smartphone geplaudert hat, wurde entlassen. Microsoft bestätigte die Kündigung, genaue Gründe nannte man aber nicht.
Eine gute Kamera, solide Verarbeitung und eine schnell reagierende Oberfläche: Das sind die Details, die Joe Marini vor etwa zwei Wochen auf seinem Twitter-Account @joemarini über ein nicht näher genanntes neues Nokia-Handy mit Windows Phone 7 "enthüllt" hat.
Einer der Tweets, der Joe Marini seinen Job kostete
Der (nunmehr ehemalige) Windows Phone-Entwickler bewertete das neue Nokia-Handy auf einer Skala von eins bis zehn mit einer acht, nachdem er von einem Twitter-User nach seinem Gesamteindruck gefragt worden war.
Auf eine darauf folgende Frage, warum er denn keine höhere Wertung vergeben habe, antwortete Marini, dass die Kamera des Geräts zwar gut sei, er aber beim Fotografieren nicht optimale Beleuchtung gehabt hätte. Zudem wünschte er sich einen etwas größeren Bildschirm. Um welches Gerät es sich handelt und wann es auf den Markt kommt, plauderte Marini allerdings nicht aus.
So unspektakulär dieser Geheimnisverrat auch klingen mag, für seinen Arbeitgeber Microsoft waren die auf Marinis privatem Account veröffentlichten Details offenbar zu viel des Guten, berichtet 'GeekWire'. Unklar ist allerdings, ob das der einzige Grund für die Entlassung war. Zudem ist offen, ob Marini tatsächlich gefeuert worden ist oder ob er selbst gegangen ist, um einem Rausschmiss seitens Microsoft zuvorzukommen.
Die offiziellen Richtlinien von Microsoft hinsichtlich Social Media und Blogging schreiben vor, dass Mitarbeiter in ihren privaten Profilen keinerlei geheimen Informationen verraten dürfen.
Joe Marini, der vergangene Woche noch einen Einsatz als Sprecher bei der BUILD-Konferenz in Anaheim hatte, war seit dem Jahr 2003 bei Microsoft. Er war bei Windows Phone für die Web-Entwickler-Plattform zuständig.
Siehe auch: Nokia bestätigt erstes Mango-Modell für 2011
Einer der Tweets, der Joe Marini seinen Job kostete
Der (nunmehr ehemalige) Windows Phone-Entwickler bewertete das neue Nokia-Handy auf einer Skala von eins bis zehn mit einer acht, nachdem er von einem Twitter-User nach seinem Gesamteindruck gefragt worden war.
Auf eine darauf folgende Frage, warum er denn keine höhere Wertung vergeben habe, antwortete Marini, dass die Kamera des Geräts zwar gut sei, er aber beim Fotografieren nicht optimale Beleuchtung gehabt hätte. Zudem wünschte er sich einen etwas größeren Bildschirm. Um welches Gerät es sich handelt und wann es auf den Markt kommt, plauderte Marini allerdings nicht aus.
So unspektakulär dieser Geheimnisverrat auch klingen mag, für seinen Arbeitgeber Microsoft waren die auf Marinis privatem Account veröffentlichten Details offenbar zu viel des Guten, berichtet 'GeekWire'. Unklar ist allerdings, ob das der einzige Grund für die Entlassung war. Zudem ist offen, ob Marini tatsächlich gefeuert worden ist oder ob er selbst gegangen ist, um einem Rausschmiss seitens Microsoft zuvorzukommen.
Die offiziellen Richtlinien von Microsoft hinsichtlich Social Media und Blogging schreiben vor, dass Mitarbeiter in ihren privaten Profilen keinerlei geheimen Informationen verraten dürfen.
Joe Marini, der vergangene Woche noch einen Einsatz als Sprecher bei der BUILD-Konferenz in Anaheim hatte, war seit dem Jahr 2003 bei Microsoft. Er war bei Windows Phone für die Web-Entwickler-Plattform zuständig.
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