Chrome 14 Beta mit aktiviertem Native Client
Google hat eine erste Betaversion von Chrome 14 veröffentlicht, in der erstmals das Native Client (NaCl) Framework integriert ist. Bislang war es lediglich über eine spezielle Einstellung im Browser nutzbar, doch mit der Ausgabe 14 wird es standardmäßig aktiviert.
NaCl wurde 2008 als experimentelles Feature vorgestellt, das es Entwicklern erlauben soll, in C oder C++ geschriebenen Code in Form einer Betriebssystem-neutralen Binärdatei vom Browser ausführen zu lassen. Microsoft bietet mit ActiveX eine vergleichbare Technologie, jedoch wird NaCl in einer isolierten Sandbox laufen, so dass die Sicherheit des Systems gewährleistet ist. Interessant ist die Möglichkeit, Funktionen der kompilierten Binärdatei via JavaScript aufzurufen.
Der native Code hat im Vergleich zu JavaScript den Vorteil, dass er deutlich schneller verarbeitet werden kann, so dass sich für Web-Anwendungen spürbare Geschwindigkeitsverbesserungen ergeben. Google öffnet damit die Tür für aufwändigere Web-Anwendungen, die sich mehr wie lokale Anwendungen anfühlen. Vor allem das Browser-basierte Betriebssystem Chrome OS wird davon profitieren.
Im Laufe der Entwicklung des Native Client Frameworks musste die Abhängigkeit von der x86-Architektur gelöst werden, so dass auch Systeme mit 64-Bit-Prozessoren und CPUs mit ARM-Architektur unterstützt werden. Nur sehr wenige Entwickler haben bislang von den Möglichkeiten des NaCl Gebrauch gemacht, doch mit der weiten Verbreitung über das Update auf Chrome 14 könnte sich das ändern. Google stellt den Quellcode des Native Client Frameworks zur Verfügung, so dass auch andere Browser-Hersteller davon profitieren können, doch bislang zeigt kein Unternehmen ernstes Interesse.
Eine weitere Neuerung in Chrome 14 stellt die Unterstützung des Web Audio API dar. Web-Anwendungen erhalten dadurch die Möglichkeit, Audiodateien zu verarbeiten und zu modifizieren. Mit der finalen Ausgabe des Browsers kann in wenigen Wochen gerechnet werden.
Download: Chrome 14 Beta
Der native Code hat im Vergleich zu JavaScript den Vorteil, dass er deutlich schneller verarbeitet werden kann, so dass sich für Web-Anwendungen spürbare Geschwindigkeitsverbesserungen ergeben. Google öffnet damit die Tür für aufwändigere Web-Anwendungen, die sich mehr wie lokale Anwendungen anfühlen. Vor allem das Browser-basierte Betriebssystem Chrome OS wird davon profitieren.
Im Laufe der Entwicklung des Native Client Frameworks musste die Abhängigkeit von der x86-Architektur gelöst werden, so dass auch Systeme mit 64-Bit-Prozessoren und CPUs mit ARM-Architektur unterstützt werden. Nur sehr wenige Entwickler haben bislang von den Möglichkeiten des NaCl Gebrauch gemacht, doch mit der weiten Verbreitung über das Update auf Chrome 14 könnte sich das ändern. Google stellt den Quellcode des Native Client Frameworks zur Verfügung, so dass auch andere Browser-Hersteller davon profitieren können, doch bislang zeigt kein Unternehmen ernstes Interesse.
Eine weitere Neuerung in Chrome 14 stellt die Unterstützung des Web Audio API dar. Web-Anwendungen erhalten dadurch die Möglichkeit, Audiodateien zu verarbeiten und zu modifizieren. Mit der finalen Ausgabe des Browsers kann in wenigen Wochen gerechnet werden.
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Michael Diestelberg
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