Insider gesteht Plauderei über neue Apple-Produkte
Wie US-Bundesstaatsanwalt Preet Bharara mitteilte, habe er unter anderem einige Zeit vor der offiziellen Verlautbarung Apples die Information weitergegeben, dass das iPhone 4 über zwei Kameras verfügen wird und somit für Videotelefonie ausgestattet ist. Diese deutliche Aufwertung des Gerätes wirkte sich für die Spekulanten in einer positiven Entwicklung des Aktienkurses aus.
Weiterhin soll der Beschuldigte Außenstehende über die Entwicklung des iPads informiert haben. Einem Mitarbeiter eines Hedge-Funds habe er außerdem Informationen über die Umsätze der Firma OmniVision Technologies übermittelt. Daraufhin folgten an der Börse Transaktionen, die den Funds um 750.000 Dollar reicher machten.
Der Mann wurde den Angaben zufolge von zwei Beratern regelmäßig an zahlungswillige Spekulanten weitervermittelt. Von einer Firma, an die er Informationen weitergab, erhielt er nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Zeitraum von Mitte 2008 bis 2010 eine Summe von 18.000 Dollar. Ein weiterer Informations-Empfänger zahlte weitere 27.500 Dollar.
Der Beschuldigte soll nun vor Gericht gestellt werden. Ihm wird Verschwörung und die illegale Weitergabe von Insider-Informationen zur Last gelegt. Seine Taten können nach US-Gesetzgebung zu einer maximalen Strafe von 30 Jahren Gefängnis und bis zu 5 Millionen Dollar Geldstrafe führen. Es dürfte sich aber strafmildernd auswirken, dass er geständig ist und die erhaltenen Bestechungsgelder abgeben will. Das Urteil wird wohl noch in dieser Woche verkündet.
Weiterhin soll der Beschuldigte Außenstehende über die Entwicklung des iPads informiert haben. Einem Mitarbeiter eines Hedge-Funds habe er außerdem Informationen über die Umsätze der Firma OmniVision Technologies übermittelt. Daraufhin folgten an der Börse Transaktionen, die den Funds um 750.000 Dollar reicher machten.
Der Mann wurde den Angaben zufolge von zwei Beratern regelmäßig an zahlungswillige Spekulanten weitervermittelt. Von einer Firma, an die er Informationen weitergab, erhielt er nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Zeitraum von Mitte 2008 bis 2010 eine Summe von 18.000 Dollar. Ein weiterer Informations-Empfänger zahlte weitere 27.500 Dollar.
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Christian Kahle
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