Desktop-PCs: HP & Acer flüchten in Business-Markt

Die ersten großen PC-Hersteller reagieren auf die schwindende Nachfrage seitens der Privatkunden nach ihren Rechnern. Insbesondere Desktop-PCs ließen sich zunehmend schwer an Endverbraucher vermarkten, aber auch das Notebook-Segment wird durch den Boom bei den Tablet-Systemen unter Druck gesetzt. Deshalb legen nun Hewlett-Packard und Acer einen klaren Fokus auf den Markt für Business-Kunden, berichtete das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes'. Hewlett-Packard will allein im zweiten Halbjahr 22 neue PC-Modelle für den Enterprise-Sektor auf den Markt bringen.

Auch das Top-Management von Acer erklärte, dass die Märkte für Großunternehmen und Cloud Computing die Schlüsselsegmente sein werden, in denen das Unternehmen zukünftig aktiv sein will. Die Unternehmen hoffen darauf, von der steigenden Investitionsbereitschaft der Unternehmen profitieren zu können.

In Folge der Weltwirtschaftskrise hatten viele Firmen den Kauf neuer PCs zurückgestellt. Seit dem Ende des letzten Jahres gibt es allerdings eine Belebung. Für dieses Jahr rechnen Marktforscher mit deutlich steigenden Ausgaben für die Erneuerung der IT-Infrastruktur seitens größerer Unternehmen.

Insbesondere für das zweite Halbjahr ist nach Ansicht der Hersteller in dem Bereich mit einem deutlichen Aufschwung zu rechnen. Diese Situation soll genutzt werden, um insbesondere im schwächelnden Desktop-Segment wieder nennenswerte Steigerungen der Absatzzahlen zu erreichen.

Hewlett-Packard war im ersten Quartal bereits Marktführer beim Verkauf von Desktop-PCs an große Unternehmen. 22 Prozent des Absatzes entfielen auf den Konzern. Ihm folgte Dell mit rund 18 Prozent. Dem folgten Lenovo, Acer und Fujitsu. Pc, Desktop, Hp, Desktop-PC, Hewlett-Packard Pc, Desktop, Hp, Desktop-PC, Hewlett-Packard HP
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