Deutschland: Privater PC-Markt bricht zusammen
Der Abwärtstrend des PC-Marktes in den Industriestaaten macht auch vor Deutschland nicht halt. Im dritten Quartal konnten die Hersteller hierzulande rund 3 Millionen Computer absetzen. Das sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 7,9 Prozent weniger.
Insbesondere unter Privatkunden ist der Bedarf an neuen Rechnern massiv zurückgegangen. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner sanken die Verkaufszahlen hier um ganze 17 Prozent. Dies wirkte sich auf den Gesamtmarkt insbesondere dahingehend aus, dass die Zahl verkaufter Notebooks rund 8,8 Prozent zurückging, während bei den hauptsächlich von Firmen gekauften Desktop-PCs lediglich ein um 5,9 Prozent geringerer Wert registriert wurde.
Der US-Konzern Hewlett-Packard konnte sich die Marktführung zurückerobern. Dem Unternehmen gelang es, entgegen dem Trend 21,2 Prozent mehr Computer zu verkaufen als vor einem Jahr. Insgesamt setzte der Hersteller 473.000 Rechner ab und kommt damit auf einen Marktanteil von 15,8 Prozent.
Der noch im Vorjahr an der Spitze stehende Konzern Acer erlebte hingegen einen Erdrutsch. 441.000 Computer konnte dieser noch verkaufen, ganze 42,2 Prozent weniger als im letzten Jahr. Der Marktanteil fiel infolge dessen von 23,4 Prozent auf nun 14,7 Prozent. Auf den folgenden Rängen kommen Asus (10,5 Prozent), Fujitsu (8,2 Prozent) und Dell (8 Prozent). Auf die anderen Anbieter entfallen 42,8 Prozent, was zeigt, dass der deutsche Markt einer vergleichsweise großen Bandbreite an Herstellern ein gutes Geschäft ermöglicht.
Aktuell ist nach Ansicht der Marktforscher allerdings nicht zu erwarten, dass sich die Lage auf dem PC-Markt entspannt. Die Verkaufszahlen werden wohl weiterhin zurückgehen. Insbesondere im Privatkundenbereich, wo entweder eine gesunkene Kaufkraft oder ein größeres Interesse an Smartphones an Tablets Gründe für die Entscheidung gegen einen PC-Kauf waren, kommt nun erschwerend hinzu, dass die steigenden Festplattenpreise wohl gerade im unteren Preissegment zu höheren Anschaffungskosten führen werden.
Der US-Konzern Hewlett-Packard konnte sich die Marktführung zurückerobern. Dem Unternehmen gelang es, entgegen dem Trend 21,2 Prozent mehr Computer zu verkaufen als vor einem Jahr. Insgesamt setzte der Hersteller 473.000 Rechner ab und kommt damit auf einen Marktanteil von 15,8 Prozent.
Der noch im Vorjahr an der Spitze stehende Konzern Acer erlebte hingegen einen Erdrutsch. 441.000 Computer konnte dieser noch verkaufen, ganze 42,2 Prozent weniger als im letzten Jahr. Der Marktanteil fiel infolge dessen von 23,4 Prozent auf nun 14,7 Prozent. Auf den folgenden Rängen kommen Asus (10,5 Prozent), Fujitsu (8,2 Prozent) und Dell (8 Prozent). Auf die anderen Anbieter entfallen 42,8 Prozent, was zeigt, dass der deutsche Markt einer vergleichsweise großen Bandbreite an Herstellern ein gutes Geschäft ermöglicht.
Aktuell ist nach Ansicht der Marktforscher allerdings nicht zu erwarten, dass sich die Lage auf dem PC-Markt entspannt. Die Verkaufszahlen werden wohl weiterhin zurückgehen. Insbesondere im Privatkundenbereich, wo entweder eine gesunkene Kaufkraft oder ein größeres Interesse an Smartphones an Tablets Gründe für die Entscheidung gegen einen PC-Kauf waren, kommt nun erschwerend hinzu, dass die steigenden Festplattenpreise wohl gerade im unteren Preissegment zu höheren Anschaffungskosten führen werden.
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