LulzSec legt sich nun mit Gamern und 4Chan an
Mit DDoS-Angriffen legte LulzSec die Login-Server der Online-Spiele EVE Online, Minecraft und League of Legends lahm. Die User konnten so nicht mehr auf ihre Accounts zugreifen und waren damit von der Nutzung ausgeschlossen. Die Betreiber nahmen verschiedene Dienste daher vorübergehend vom Netz. Das soll verhindern, dass nach den DDoS-Attacken vielleicht noch weitere Angriffe folgen, die das Ausspähen von Nutzerdaten im Sinn haben.
Dies wäre zumindest eine logische Konsequenz aus dem bisherigen Verhalten von LulzSec. Die Gruppe war in den vergangenen Tagen in die Systeme einer ganzen Reihe von Firmen eingedrungen und stellte anschließend Nutzerdaten in größerem Umfang ins Netz.
The Lulz Boat
Weitere Attacken richteten sich gegen das Magazin 'The Escapist' sowie das Security-Unternehmen Fin Fisher. Letztere Aktion begründete LulzSec in ihrem Twitter-Feed damit, dass die Firma Monitoring-Systeme und ähnliche Produkte, die der Überwachung der Nutzer dienen, an die US-Regierung liefert.
Insbesondere in der Gaming-Community sorgten die Attacken gegen die Online-Spiele natürlich für Unmut - war es doch nun nicht mehr möglich, sich daran zu erfreuen, wie teilweise unbeliebte Unternehmen zu leiden haben. Statt dessen traf es nun die eigenen Interessen. Womöglich wegen einer gewissen personellen Verschmelzung schwappte die Verärgerung auch in das 4Chan-Forum über.
Dort wurde darüber diskutiert, selbst Angriffe auf die Webseite von LulzSec zu starten. Über die dafür benötigten DDoS-Programme verfügt man aus den Anonymous-Aktionen ohnehin. Allerdings scheinen die LulzSec-Mitglieder die sonst so gefürchtete Community nicht besonders ernst zu nehmen.
"Haben einen Thread auf /b/ (ein 4Chan-Unterforum, d.R.) gesehen, dass sie versuchen, uns zu jagen: Merkt ihr /b/tards nicht, dass wir all das sind, was ihr immer versucht habt, zu sein?", verlautbarte die Gruppe via Twitter. Um den betroffenen Gamern aber Gelegenheit zu geben, ihrem Ärger Luft zu machen, schaltete die Gruppe eine Hotline.
Unter 614-LULZSEC ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der Beschwerden entgegennehmen soll. Auf diesem sollen inzwischen bereits 1.500 Nachrichten eingegangen sein, weit mehr als 3.500 Anrufe konnten wegen einer Überlastung der Leitungen nicht entgegengenommen werden, hieß es.
Dies wäre zumindest eine logische Konsequenz aus dem bisherigen Verhalten von LulzSec. Die Gruppe war in den vergangenen Tagen in die Systeme einer ganzen Reihe von Firmen eingedrungen und stellte anschließend Nutzerdaten in größerem Umfang ins Netz.
The Lulz Boat
Weitere Attacken richteten sich gegen das Magazin 'The Escapist' sowie das Security-Unternehmen Fin Fisher. Letztere Aktion begründete LulzSec in ihrem Twitter-Feed damit, dass die Firma Monitoring-Systeme und ähnliche Produkte, die der Überwachung der Nutzer dienen, an die US-Regierung liefert.
Insbesondere in der Gaming-Community sorgten die Attacken gegen die Online-Spiele natürlich für Unmut - war es doch nun nicht mehr möglich, sich daran zu erfreuen, wie teilweise unbeliebte Unternehmen zu leiden haben. Statt dessen traf es nun die eigenen Interessen. Womöglich wegen einer gewissen personellen Verschmelzung schwappte die Verärgerung auch in das 4Chan-Forum über.
Dort wurde darüber diskutiert, selbst Angriffe auf die Webseite von LulzSec zu starten. Über die dafür benötigten DDoS-Programme verfügt man aus den Anonymous-Aktionen ohnehin. Allerdings scheinen die LulzSec-Mitglieder die sonst so gefürchtete Community nicht besonders ernst zu nehmen.
"Haben einen Thread auf /b/ (ein 4Chan-Unterforum, d.R.) gesehen, dass sie versuchen, uns zu jagen: Merkt ihr /b/tards nicht, dass wir all das sind, was ihr immer versucht habt, zu sein?", verlautbarte die Gruppe via Twitter. Um den betroffenen Gamern aber Gelegenheit zu geben, ihrem Ärger Luft zu machen, schaltete die Gruppe eine Hotline.
Unter 614-LULZSEC ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der Beschwerden entgegennehmen soll. Auf diesem sollen inzwischen bereits 1.500 Nachrichten eingegangen sein, weit mehr als 3.500 Anrufe konnten wegen einer Überlastung der Leitungen nicht entgegengenommen werden, hieß es.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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