Lulz Security: Daten bei FBI-Partnerfirma geklaut

Die Gruppe "Lulz Security" hat mit einem neuen Hack auf sich aufmerksam gemacht. Nachdem sie kürzlich in die Systeme des Filmstudios Sony Pictures eindrang und dort zahlreiche Nutzerdaten entwendete, ist nun mit InfraGard ein enger Partner der US-Bundespolizei FBI zum Opfer geworden. Bei dem Unternehmen, das im Rahmen einer Public-Private-Partnerschaft den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden und Unternehmen hinsichtlich der Sicherheit von Netzwerken und anderen kritischen Infrastrukturen organisiert, wurden den Angaben zufolge rund 180 Passwörter abgegriffen.

Bei diesen handelt es sich um die Zugangsdaten des US-Militärs, von Security-Unternehmen und großen Telekommunikationsfirmen für die InfraGard-Plattform. Nach Angaben der Firma seien zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Details darüber bekannt, wie die Angreifer Zugang zu den Informationen erhielten.

Die Tatsache, das Passwörter in die Hände von Unbefugten gelangten, wurde lediglich dadurch bekannt, dass Lulz Security diese schlicht im Internet veröffentlichte. Laut einer Stellungnahme der Gruppe wurden außerdem E-Mails von den Servern kopiert. Auch die Webseite von InfraGard brachte man unter Kontrolle.

Mit der Aktion reagierte Lulz Security nach eigenen Aussagen auf eine Neuausrichtung des US-Verteidigungsministeriums im so genannten Cyberwar. Laut einem Strategiepapier will das Pentagon Online-Angriffe auf kritische Infrastrukturen als kriegerischen Akt werten und notfalls mit militärischen Maßnahmen beantworten. Netzwerk, Kabel, Ethernet Netzwerk, Kabel, Ethernet Studio Associato di Ingegneria dell informazione
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!