Jeder Vierte Wurm kommt inzwischen per USB-Stick
Wie das Sicherheitsunternehmen PandaLabs berichtet, sind die so gestalteten Würmer auch in der Lage, sich über Mobiltelefone, externe Festplatten oder MP3-Player zu verbreiten. Sie haben damit ein breites Spektrum zur Verfügung, ohne auf die inzwischen meist von Virenscannern recht gut überwachten Internet-Verbindungen kommen zu müssen.
Diese Verbreitungsmethode hat sich als recht effektiv herausgestellt. So haben 48 Prozent von über 10.000 Unternehmen zugegeben, dass ihre Systeme binnen der letzten zwölf Monate von Malware infiziert wurden. 27 Prozent gaben dabei an, dass die Schädlinge über USB-Sticks in ihre Netze eingeschleppt worden seien.
Die Verbreitung von Würmern via E-Mail hat derzeit zwar noch einen deutlich höheren Stellenwert, allerdings sehen die Sicherheits-Experten einen deutlichen Trend hin zu physischen Datenträgern. Diesen dürfte damit - wie in früheren Zeiten bei Disketten - bald die stärkste Aufmerksamkeit der Security-Anbieter gehören.
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Christian Kahle
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