Avowed 2 ist tot, lang lebe Fallout:
Xbox beauftragt New-Vegas-Macher
Fallout statt Avowed: Obsidian stoppt die Arbeiten am Rollenspiel-Nachfolger und kehrt zurück ins Ödland. Josh Sawyer, der Mann hinter Fallout: New Vegas, führt das Projekt an. Microsoft will die Nachfrage der Amazon-Serie jetzt schnell bedienen.
Begleitet wird der Strategiewechsel von Einschnitten beim Personal. Rund ein Viertel der Belegschaft bei Obsidian verliert den Arbeitsplatz. Der Mutterkonzern Microsoft streicht in der gesamten Spielesparte über 3200 Stellen. Ziel der Umstrukturierung ist ein stärkerer Fokus auf etablierte Marken, die Abonnements für den Xbox Game Pass generieren oder hohe Verkaufszahlen erzielen. Das erste Avowed blieb zuletzt hinter den kommerziellen Erwartungen zurück.
Die Entscheidung für ein neues Fallout durch Obsidian hat pragmatische Gründe. Bethesda ist nach der Veröffentlichung von Starfield mit der Entwicklung von The Elder Scrolls VI ausgelastet. Ein neues Fallout von Bethesda erscheint voraussichtlich erst in den 2030er Jahren. Durch den Erfolg der Amazon-Serie zum Franchise möchte Microsoft die Nachfrage jedoch schneller bedienen. Obsidian bietet sich als Partner an, da beide Studios zu Microsoft gehören.
Das Studio arbeitet parallel weiterhin an Inhalten für bestehende Titel. Von der Umstrukturierung verschont bleiben geplante Zusatzinhalte für das Rollenspiel The Outer Worlds 2 sowie die fortlaufende Pflege des Multiplayer-Titels Grounded 2. Die beiden Teams operieren weitgehend unabhängig von der neuen Hauptproduktion. Dadurch sichert Microsoft ab, dass bestehende Spielerschaften nicht vernachlässigt werden, während Obsidian den Fokus auf das Fallout-Franchise richtet.
Freut ihr euch auf ein neues Fallout von Obsidian oder hättet ihr lieber eine Fortsetzung von Avowed gesehen? Schreibt eure Gedanken und Erwartungen gerne unten in die Kommentare!
Siehe auch:
Strategiewechsel bei Xbox
Microsoft strukturiert die Xbox-Sparte unter der Leitung von CEO Asha Sharma derzeit massiv um. Im Rahmen eines umfassenden Kurswechsels bricht das kalifornische Entwicklerstudio Obsidian Entertainment die Arbeiten an einer Fortsetzung des Rollenspiels Avowed ab. Stattdessen konzentriert sich das Studio ab sofort auf die Entwicklung eines neuen Titels im Fallout-Universum.Begleitet wird der Strategiewechsel von Einschnitten beim Personal. Rund ein Viertel der Belegschaft bei Obsidian verliert den Arbeitsplatz. Der Mutterkonzern Microsoft streicht in der gesamten Spielesparte über 3200 Stellen. Ziel der Umstrukturierung ist ein stärkerer Fokus auf etablierte Marken, die Abonnements für den Xbox Game Pass generieren oder hohe Verkaufszahlen erzielen. Das erste Avowed blieb zuletzt hinter den kommerziellen Erwartungen zurück.
Rückkehr zu bekannten Wurzeln
Wie Bloomberg berichtet, übernimmt Josh Sawyer die Leitung des neuen Projekts. Der Entwickler war bereits 2010 als Director bei Fallout: New Vegas zuständig. Das Rollenspiel war der letzte Serienableger, der nicht vom Hauptstudio Bethesda Game Studios stammte. Das Spiel erarbeitete sich durch seine komplexe Erzählstruktur und Entscheidungsfreiheit einen ausgezeichneten Ruf. Sawyer arbeitete zuletzt an einem Projekt, das Fallout strukturell ähnelte, aber nicht Teil der etablierten Marke war.Die Entscheidung für ein neues Fallout durch Obsidian hat pragmatische Gründe. Bethesda ist nach der Veröffentlichung von Starfield mit der Entwicklung von The Elder Scrolls VI ausgelastet. Ein neues Fallout von Bethesda erscheint voraussichtlich erst in den 2030er Jahren. Durch den Erfolg der Amazon-Serie zum Franchise möchte Microsoft die Nachfrage jedoch schneller bedienen. Obsidian bietet sich als Partner an, da beide Studios zu Microsoft gehören.
Zukunft der Projekte
Obwohl die Entwicklung der Avowed-Fortsetzung gut voranschritt und eine Ankündigung für das kommende Jahr geplant war, passte das Projekt nicht mehr in die neue Ausrichtung. Einige Mitarbeiter verbleiben vorerst im Avowed-Team, um auf den Start der Hauptproduktion des neuen Fallout-Titels zu warten. Komplett auf Eis gelegt wird die restliche Arbeit bei Obsidian jedoch nicht.Das Studio arbeitet parallel weiterhin an Inhalten für bestehende Titel. Von der Umstrukturierung verschont bleiben geplante Zusatzinhalte für das Rollenspiel The Outer Worlds 2 sowie die fortlaufende Pflege des Multiplayer-Titels Grounded 2. Die beiden Teams operieren weitgehend unabhängig von der neuen Hauptproduktion. Dadurch sichert Microsoft ab, dass bestehende Spielerschaften nicht vernachlässigt werden, während Obsidian den Fokus auf das Fallout-Franchise richtet.
Freut ihr euch auf ein neues Fallout von Obsidian oder hättet ihr lieber eine Fortsetzung von Avowed gesehen? Schreibt eure Gedanken und Erwartungen gerne unten in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Microsoft baut die Xbox-Sparte um und stoppt das Rollenspiel Avowed 2
- Obsidian Entertainment entwickelt stattdessen ein neues Fallout-Spiel
- Rund ein Viertel der Belegschaft verliert im Zuge der Entlassungen den Job
- Josh Sawyer leitet das Projekt nach seinem Erfolg mit Fallout New Vegas
- Neben dem Fallout-Spiel läuft die Arbeit an The Outer Worlds 2 weiter
Siehe auch:
- Fallout-Serie wird auch Auswirkungen auf kommendes Fallout 5 haben
- Pip-Boy in der Hand: zwei offizielle Xbox-Controller mit Fallout-Design
- Fallout: New Vegas: Verschollene Beta samt entfernter Inhalte entdeckt
- Neues Fan-Remaster für Fallout New Vegas liefert 4K-Texturen
- Fan erschafft per GZDoom Engine ein fantastisches Fallout-1-Remake
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