Ballmer sorgt sich um die Schuldenkrise Europas

Wirtschaft & Firmen Microsoft-Chef Steve Ballmer sorgt sich darum, dass der freie Fall Griechenlands und der drohende Staatsbankrott nicht nur Auswirkungen auf Europa, sondern auf die gesamte Weltwirtschaft haben könnten. "Ich glaube, es versteht jeder, dass die Weltwirtschaft sehr vernetzt ist und jedermann ist fühlt eine gewisse Nervosität, dass die Probleme Griechenlands und Europas nicht auf Europa beschränkt bleiben", sagte er während seiner aktuellen Asien-Reise.

Er schloss sich der Ansicht seines Finanzchefs Peter Klein an, nachdem die erwartete Belebung des globalen IT-Marktes durch die aktuellen Entwicklungen in Europa wieder zurückgeworfen werden könnten.

"Vor der Griechenland-Sache haben alle gesagt, sie tendieren mehr und mehr zu einem vorsichtigen Optimismus", schilderte Ballmer. Nun aber würden Regierungen in allen Teilen der Welt einen Rückschlag durch die Schuldenkrise in Europa befürchten.

Die Weltwirtschaftskrise hat in Griechenland bisher mit die verheerendsten Auswirkungen hinterlassen. Nachdem die Regierung des Landes von den größeren EU-Ländern beispielsweise immer wieder gedrängt wurde, überhöhte Investitionen in die Rüstung zu tätigen, kippte der dadurch angehäufte Schuldenberg hier als erstes.

Allerdings ist die gesamte EU von einem erneuten Platzen der in den letzten Monaten aufgebauten Schuldenblase bedroht. Die Verschuldung Griechenlands macht nur einen relativ geringen Anteil von 3,14 Prozent der gesamten Schuldenlasten der EU-Staaten von 8,69 Billionen Euro aus.
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