Microsoft-Manager sitzen nach Vulkanausbruch fest

Microsoft Aufgrund der nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull über weiten Teilen Europa liegenden Aschewolken, besteht derzeit ein weitreichendes Flugverbot, was offenbar auch eine Reihe von Microsoft-Managern betrifft, die vorerst im US-Hauptquartier festsitzen. Wie der Softwarekonzern über sein Firmenblog verlauten ließ, erinnert man sich in Redmond noch gut an die Zeit, als der nahe gelegene Mount St. Helens vor fast 30 Jahren ausbrach und eine ähnliche Situation wie heute entstand. Viele führende Microsoft-Mitarbeiter aus Europa können derzeit nicht wieder in ihre Heimat zurück kehren, so Dominic Carr von Microsoft.

Sie hatten sich ausgerechnet in der letzten Woche zu jährlichen Gesprächen mit ihren US-Kollegen in Redmond getroffen. Eigentlich sollten die Mitarbeiter nach Ende der Gespräche am Freitag der letzten Woche wieder nach Europa fliegen. Dies hält sie jedoch nach Angaben von Carr nicht davon ab, ihre Tätigkeiten weiter auszuüben.

So würden derzeit verstärkt die Cloud-Computing-Dienste von Microsoft wie etwa Office Communicator, Live Meeting und SharePoint genutzt, um weiter produktiv zu sein. Ein Beispiel ist Gordon Frazer, Microsoft UK Area Vice President, der nach eigener Aussage auch über das Internet so effektiv mit seinen Mitarbeitern in Großbritannien kooperieren kann, als wäre er selbst vor Ort.

Auch der Noch-Chef von Microsoft Deutschland Achim Berg und sein französischer Kollege Eric Boustouller sind bzw. waren von den Problemen im Luftverkehr betroffen. Frazer geht davon aus, dass er gegen Mitte dieser Woche wieder nach London zurück kehren kann. Bis es soweit sei, könnten er und seine Kollegen jedoch das gute Wetter in Redmond und Seattle genießen, so Frazer hoffnungsvoll.
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