E-Plus-Vertragskunden haben niedrigere Rechnungen
Die Gewinnung neuer Kunden zog dabei etwas an. 477.000 neue Nutzer zählte man in den letzten drei Monaten. Dies liegt etwas über dem Schnitt der vergangenen 12 Monate, in denen E-Plus seine Kundenbasis um 1,7 Millionen ausbauen konnte. Allerdings gaben die Nutzer deutlich weniger für Mobilfunk aus, so dass sich das Wachstum nicht im Umsatz niederschlug.
Der Gesamtumsatz inklusive Endgeräteverkäufen und sonstigen Erträgen lag im dritten Quartal bei 819 Millionen Euro. Im Vorjahr wurden noch 840 Millionen Euro ausgewiesen. Die Umsätze aus Mobilfunkdienstleistungen nahmen im Vergleich von 782 Millionen Euro auf 779 Millionen Euro ab.
Grund für die geringeren Einnahmen waren vor allem die sinkenden Umsätze mit Vertragskunden. Diese gaben im Durchschnitt monatlich 27 Euro aus, vor einem Jahr waren es noch 30 Euro. Bei Prepaidkunden blieben die monatlichen Rechnungsbeträge mit 6 Euro stabil. Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg im abgelaufenen Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent auf 347 Millionen Euro.
Im kommenden Jahr will E-Plus seinen Umsatz wieder steigern. "Aktuell haben wir in einem schwierigen Marktumfeld gute Erfolge erzielt. Starke neue Partnerschaften wie zuletzt mit Borussia Dortmund, MTV sowie der WAZ Mediengruppe sind ein wichtiges Signal für zukünftiges Wachstum", sagte Thorsten Dirks, Chef der E-Plus Gruppe.
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