Ballmer: Microsoft hat sich noch nicht von Vista erholt

Windows 7 Microsoft hat sich nach Auffassung von Firmenchef Steve Ballmer bisher noch lange nicht von dem Desaster rund um Windows Vista erholt. Seiner Meinung nach hat das Ansehen des Softwarekonzerns noch immer unter dem verpatzten Vista-Start zu leiden. Gegenüber der englischen Zeitung 'Telegraph' erklärte Ballmer, dass Vista bei seiner Einführung nicht gut ankam, was zum Teil an Design-Entscheidungen zur Verbesserung der Sicherheit auf Kosten der Kompatibilität lag. Gerade was Mund-zu-Mund-Propaganda betrifft habe man sich nie erholt, so Ballmer weiter.

Der Microsoft-Boss geht aber offenbar gerade wegen der geringen Akzeptanz gegenüber Windows Vista davon aus, dass nun eine erhöhte Nachfrage für das neue Windows 7 besteht. Gerade Anwender, die kein Upgrade ihrer Hardware planen, sieht er als Interessenten, anders als es in den Jahren zuvor der Fall war.

Ballmer ist sich des Erfolges von Windows 7 offenbar recht sicher, denn ihm zufolge will Microsoft in den kommenden Jahren jeweils 5 bis 10 Prozent der Einnahmen aus dem Betriebssystemgeschäft in die Entwicklung anderer Geschäftsbereiche stecken. Unter anderem will er damit weiter in Bing investieren und die Stellung von Microsoft im Bereich der Smartphone-Betriebssysteme verbessern.

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