Google Earth: Nutzer will Atlantis entdeckt haben

Internet & Webdienste Ein Nutzer aus Großbritannien will beim erforschen der neuen Ozean-Daten in Google Earth das sagenumwobene Atlantis entdeckt haben. Tatsächlich finden sich an der fraglichen Stelle unnatürlich wirkende Strukturen. Diese wirken wie die Straßenzüge einer Rechteckig angelegten Stadt. Allerdings müsste diese für die Frühzeit der menschlichen Zivilisation geradezu gigantische Ausmaße gehabt haben. Die Struktur erstreckt sich über eine Fläche von über 20.000 Quadratkilometern.

Zu finden ist sie in der Nähe der Kanarischen Inseln rund 1.000 Kilometer westlich der afrikanischen Atlantikküste. Diese Region gilt bei Atlantis-Anhängern als eine der möglichen Stellen, an denen sich die untergegangene Stadt befunden haben soll.


Die Struktur in Google Earth (unten links Berlin im gleichen Maßstab)

Dabei bezieht man sich auf Angaben des griechischen Philosophen Platon. Dieser gab in einer seiner Schriften an, Atlantis sei hinter den "Säulen des Herakles" zu finden. Mit diesen Säulen sollen die Felsen von Gibraltar gemeint sein, an denen das Mittelmeer und der Atlantische Ozean zusammen treffen.

Bei Google hat man allerdings schnell auf die Berichte über den angeblichen Sensationsfund reagiert. Nach Angaben des Unternehmens ist die Struktur tatsächlich künstlichen Ursprungs: Es handelt sich um Artefakte bei der Erstellung der Unterseekarte, in denen sich der Weg des Schiffes widerspiegelt, dessen Sonar den Meeresboden in dieser Region vermaß.
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