AMD-Chef Ruiz wirft Intel Monopolmissbrauch vor

Wirtschaft & Firmen Seit Jahren kämpfen die beiden Chiphersteller AMD und Intel um die Vormachtsstellung auf dem Markt für Prozessoren aller Art. Auf der Jahreskonferenz des American Antitrust Institute in Washington warf AMD-Chef Hector Ruiz dem Konkurrenten Monopolmissbrauch vor. In seiner Rede brachte er eine Liste von Beispielen, wie Intel mit illegalen Methoden verhindert hat, dass AMD mit Kunden ins Geschäft kommt. Dabei verwies er auch auf die Ergebnisse der japanischen Fair Trade Commission, wonach die IT-Industrie ohne Monopole besser dran wäre, da dies zu besseren Preisen und einer größeren Auswahl für den Kunden führt.

Durch das Verhalten von Intel wurden laut Ruiz viele Innovationen unterdrückt. Nur dadurch sollen die Computer sich heutzutage nur sehr wenig von denen vor zehn bzw. 15 Jahren unterscheiden. Seiner Meinung nach gibt es im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr für Monopole.
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