Jackpot für PC-Bauer: Versandpaket enthält RAM-Kits für tausende Euro
Viele Hardware-Käufer werden aufgrund der aktuellen Speicherkrise zu Opfern von Betrügern. Ein PC-Bastler hatte jetzt hingegen Glück. Ein Logistikfehler bescherte ihm DDR5-RAM im Wert von mehreren tausend Euro. Nun hat er etwas Außergewöhnliches damit vor.
So bestellte Ein PC-Bastler kürzlich ein einzelnes Kit mit 32 Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher von Corsair. Statt des erwarteten kleinen Pakets übergab der Zusteller dem Käufer jedoch einen großen Umkarton, der anstatt einer gleich zehn Einheiten der bestellten Ware enthielt.
Öffentlich machte den Vorfall der Nutzer AccomplishedFan8690 auf Reddit. Er präsentierte den unverhofften Gewinn mit einem Bild der Community und erntete viel Zuspruch für sein weiteres Vorgehen. Denn anstatt die überschüssigen neun Speicherkits zu den momentan extrem hohen Marktpreisen weiterzuverkaufen, wählte der Empfänger einen altruistischen Weg. Er kündigte an, die Riegel an andere Nutzer zu Preisen abgeben zu wollen, die vor dem massiven Anstieg durch den KI-Hype üblich waren.
Der Käufer erhielt eine ganze Kiste mit zehn RAM-Kits
Habt ihr bei Online-Bestellungen schon einmal ähnliche Überraschungen erlebt oder kennt ihr solche Geschichten nur vom Hörensagen? Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen in den Kommentaren.
Siehe auch:
Logistikfehler beschert PC-Bauer RAM-Segen
Die anhaltende Speicherkrise macht den Hardware-Kauf derzeit oft zum Spießrutenlauf. Immer häufiger berichten Kunden von Betrugsversuchen bei Online-Bestellungen, bei denen sie statt teurer Komponenten nur wertlose Füllmaterialien in ihren Paketen finden. Ein aktueller Fall zeigt jedoch, dass das Schicksal auch anders spielen kann und manche Einkäufe überraschend positiv enden.So bestellte Ein PC-Bastler kürzlich ein einzelnes Kit mit 32 Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher von Corsair. Statt des erwarteten kleinen Pakets übergab der Zusteller dem Käufer jedoch einen großen Umkarton, der anstatt einer gleich zehn Einheiten der bestellten Ware enthielt.
Glückspilz hat besonderen Plan
Ein einzelnes dieser Kits kostet hierzulande aktuell minimum 400 Euro. Aufgrund der Knappheit verlangen manche Händler sogar 530 Euro und mehr. Die Wert von zehn Kits läge diesen Preisen zufolge also bei mindestens 4000 Euro. Der Käufer zahlte laut eigener Aussage 300 Dollar. Der Gesamtwert der fälschlich zugestellten aber nicht bezahlten Ware beläuft sich somit auf 2700 Dollar (knapp 2300 Euro).Öffentlich machte den Vorfall der Nutzer AccomplishedFan8690 auf Reddit. Er präsentierte den unverhofften Gewinn mit einem Bild der Community und erntete viel Zuspruch für sein weiteres Vorgehen. Denn anstatt die überschüssigen neun Speicherkits zu den momentan extrem hohen Marktpreisen weiterzuverkaufen, wählte der Empfänger einen altruistischen Weg. Er kündigte an, die Riegel an andere Nutzer zu Preisen abgeben zu wollen, die vor dem massiven Anstieg durch den KI-Hype üblich waren.
Der Käufer erhielt eine ganze Kiste mit zehn RAM-Kits
Speichermarkt unter Druck
Das Verhalten des Nutzers wird besonders vor dem Hintergrund des extrem angespannten Marktes für DRAM-Chips gelobt. Investoren und Hyperscaler investieren derzeit Milliarden in den Ausbau von Rechenzentren für KI-Anwendungen. Da Kapazitäten der Chiphersteller primär auf High Bandwidth Memory (HBM) umgelenkt werden, verknappt das Angebot für klassischen DDR5-Speicher drastisch. Beobachter der Branche verzeichneten im letzten Quartal 2025 Preisanstiege von bis zu 500 Prozent. Auch wenn sich die Situation bei einigen europäischen Händlern gerade minimal entspannt, warnen PC-Hersteller und Analysten weiterhin vor dauerhaft hohen Kosten für private Endanwender.Rechtliche Lage
Vorfälle wie der jetzige, bei dem anstatt eines Exemplars eines Produkts gleich ein ganzer Karton voll versendet wird, treten aufgrund von Logistikfehlern hin und wieder auf. Ob der Kunde die Ware behalten darf, hängt stark von der lokalen Rechtslage und der Kulanz des Händlers ab. In den USA existieren Regelungen, die Empfängern von unverlangt zugesendeter Ware unter bestimmten Bedingungen das Eigentum zusprechen. Ähnliche Fälle gab es bereits in der Vergangenheit, bei denen Kunden beispielsweise 20 SSDs statt zwei erhielten. Momentan ist jedoch noch unklar, ob der Händler im aktuellen Fall eine Rückforderung stellt.Habt ihr bei Online-Bestellungen schon einmal ähnliche Überraschungen erlebt oder kennt ihr solche Geschichten nur vom Hörensagen? Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Ein PC-Bastler bestellte ein DDR5-RAM-Kit und erhielt zehn Stück
- Der Gesamtwert der fälschlich gelieferten Ware beträgt rund 2300 Euro
- Der Nutzer teilte seinen unverhofften Gewinn öffentlich auf Reddit
- Er will die überschüssigen Kits zu fairen Vorkrisenpreisen abgeben
- Die Speicherkrise hat DDR5-Preise um bis zu 500 Prozent nach oben getrieben
- KI-Investitionen verknappen das Angebot an klassischem DDR5-Speicher
- Ob der Käufer die Ware wirklich behalten darf, ist noch unklar
Siehe auch:
- Speicherkrise: Jetzt hamstern Datenzentren auch noch SSDs
- 30 % teurere Speicherchips: Samsung will KI-Anbieter richtig schröpfen
- Angebliche Kundentäuschung: G.Skill muss Angabe zu RAM-Takt ändern
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