HP warnt: Speicher macht jetzt über ein Drittel der Kosten eines PCs aus
Nach Angaben des amerikanischen Computerherstellers Hewlett-Packard hat sich der Anteil der Kosten für Speicher beim Bau von PCs innerhalb der letzten Monate verdoppelt. Mittlerweile entfallen gut 35 Prozent der Teilekosten auf RAM und Flash-Speicher.
Nach Angaben des HP-Chefs machte Speicher im ersten Quartal des Geschäftsjahres des Unternehmens rund 35 Prozent des gesamten "Bill-of-Materials" aus, also der vom Hersteller im Einkauf für die verwendeten Komponenten gezahlten Kosten (via El Reg). Im vorherigen Quartal waren es noch 15 bis 18 Prozent, die für jedes Gerät nötigen Ausgaben für Speicher haben sich also im Fall von HP durchschnittlich mehr als verdoppelt.
HP versucht außerdem die Produktkonfigurationen anzupassen, um so auf die geänderte Lage in der Lieferkette zu reagieren, so Broussard. Obendrein würden die Preise "gezielt" verändert - also angehoben - um bei bestimmten Produkten den höheren Kosten Rechnung zu tragen. Insgesamt geht es HP derzeit aber noch ziemlich gut, was das PC-Geschäft angeht.
Zuletzt konnte man sich aufgrund des Support-Endes von Windows 10 über eine erhöhte Nachfrage rund um PCs mit Windows 11 freuen. Die PC-Sparte setzt deshalb im Q1/26 10,3 Milliarden Dollar und somit 11 Prozent mehr um als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die an Privatkunden verkaufte Zahl von PCs legte um ganze 14 Prozent zu, während es bei Business-Kunden sogar ganze 16 Prozent mehr verkaufte Systeme waren.
Siehe auch:
- Speicherkosten machen laut HP nun etwa 35 Prozent der PC-Teilekosten aus
- Der Anteil der Speicherkosten hat sich innerhalb eines Quartals verdoppelt
- Im Vorquartal lagen die Speicherkosten noch bei 15 bis 18 Prozent pro Gerät
- HP setzt auf neue Zulieferer und verkürzte Prüfprozesse beim Einkauf
- Chinesische Hersteller werden verstärkt als Lieferanten für RAM und SSDs genutzt
- Das Support-Ende von Windows 10 sorgt für erhöhte Nachfrage nach neuen PCs
- Die PC-Sparte erzielte im Q1/26 einen Umsatz von 10,3 Milliarden Dollar
HP meldet mehr als verdoppelte Speicherkosten
HP hat verraten, wie stark die Auswirkungen der anhaltenden Speicherkrise die PC-Hersteller treffen. Im Zuge eines Gesprächs mit Analysten und Pressevertretern anlässlich der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen des US-Konzerns erklärte Interims-CEO Bruce Broussard, dass der Anteil der Ausgaben für Speicher an den gesamten Kosten eines PCs innerhalb eines Quartals um mehr als das Doppelte gestiegen ist.Nach Angaben des HP-Chefs machte Speicher im ersten Quartal des Geschäftsjahres des Unternehmens rund 35 Prozent des gesamten "Bill-of-Materials" aus, also der vom Hersteller im Einkauf für die verwendeten Komponenten gezahlten Kosten (via El Reg). Im vorherigen Quartal waren es noch 15 bis 18 Prozent, die für jedes Gerät nötigen Ausgaben für Speicher haben sich also im Fall von HP durchschnittlich mehr als verdoppelt.
HP steuert mit Einkauf günstigerer Chips gegen
Vorläufig setzt HP auf eine breit gestreute Strategie, um die Kosten für Speicher möglichst zu drücken. So hat man mittlerweile begonnen, neue Zulieferer an Bord zu holen und dabei die entsprechenden Prüfprozesse erheblich verkürzt. Erst in jüngster Vergangenheit war in diesem Zusammenhang zu hören, dass HP und andere PC-Hersteller verstärkt auf den Einkauf von Arbeitsspeicher und NAND-Flash für SSDs von chinesischen Herstellern setzen wollen.HP versucht außerdem die Produktkonfigurationen anzupassen, um so auf die geänderte Lage in der Lieferkette zu reagieren, so Broussard. Obendrein würden die Preise "gezielt" verändert - also angehoben - um bei bestimmten Produkten den höheren Kosten Rechnung zu tragen. Insgesamt geht es HP derzeit aber noch ziemlich gut, was das PC-Geschäft angeht.
Zuletzt konnte man sich aufgrund des Support-Endes von Windows 10 über eine erhöhte Nachfrage rund um PCs mit Windows 11 freuen. Die PC-Sparte setzt deshalb im Q1/26 10,3 Milliarden Dollar und somit 11 Prozent mehr um als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die an Privatkunden verkaufte Zahl von PCs legte um ganze 14 Prozent zu, während es bei Business-Kunden sogar ganze 16 Prozent mehr verkaufte Systeme waren.
Siehe auch:
- Kioxia liefert erste Samples von neuem, ultraschnellem Mobilspeicher
- Speicherkrise: Jetzt hamstern Datenzentren auch noch SSDs
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