GPU-Engpass: Erster deutscher Vertriebshändler kann nicht mehr liefern
Der Hardware-Markt startet stürmisch in das Jahr 2026. Die globale Speicherkrise scheint nun auch den deutschen GPU-Markt mit voller Wucht zu treffen. Berichten zufolge können Distributoren High-End-Grafikkarten von Nvidia nicht mehr uneingeschränkt liefern.
Das geht aus einem Reddit-Post von Nutzer Gb2753 hervor, der eigenen Angaben zufolge ein europäischer Händler ist. Er stellte einen Screenshot einer Email seines vermeintlichen Lieferanten online, in dem auf Probleme bei Lieferungen hingewiesen wird. Bestellungen für die Nvidia GeForce RTX 5070 würden auf maximal fünf Einheiten pro Modell gedeckelt.
Noch gravierender ist die Lage bei den leistungsstärkeren Varianten, die auf größere Speichermengen angewiesen sind. Für die RTX 5070 Ti, die RTX 5080 und das Flaggschiff RTX 5090 spricht der Lieferant in seiner Nachricht von einer vollständigen Nichtverfügbarkeit. Weder bestehende Rückstände noch neue Aufträge, die nach dem 30. Dezember 2025 eingingen, könnten derzeit bedient werden. Als Begründung wird lediglich vage auf die angespannte Marktsituation verwiesen.
Die Auswirkungen sind schon seit Wochen bei Arbeitsspeicher und SSDs spürbar. Preise für 16-GB-DDR5-Chips sind im letzten Quartal 2025 um bis zu 450 Prozent gestiegen. Auf Plattformen wie eBay sind Preise für bestimmte DDR5-Kits von 2000 Euro mittlerweile keine Seltenheit mehr. Da moderne High-End-GPUs wie die RTX 5090 große Mengen an schnellem Speicher benötigen, schlägt der Mangel hier besonders durch. Nun weitet sich das Problem auch auf VRAM aus.
Somit dürfte das Bauen und Aufrüsten von PCs in den nächsten Monaten zu einer noch kostspieligeren Angelegenheit werden, als es ohnehin schon ist. Für Endkunden bedeutet das, dass geplante Hardware-Anschaffungen möglichst zeitnah erfolgen sollten. Eine kurzfristige Entspannung der Preislage ist praktisch ausgeschlossen.
Habt ihr bereits Probleme bei der Beschaffung neuer Hardware oder plant ihr, die Krise auszusitzen? Schreibt uns eure Erfahrungen und Strategien gerne in die Kommentare. Wir sind gespannt auf eure Berichte!
Siehe auch:
Lieferstopp für High-End-Modelle
Der Start in das Hardware-Jahr 2026 gestaltet sich erwartungsgemäß schwer. Während Hersteller spürbare Preiserhöhungen ankündigen, erste Bastler ihren DDR5-RAM aufgrund der astronomischen Preise schon selbst zusammenlöten und erste japanische Händler den Verkauf einiger Grafikkarten limitieren, erreicht die Verknappung nun offenbar auch den deutschen Einzelhandel. Wer aktuell plant, ein System mit Nvidias neuester RTX-50-Serie zu bauen, sieht sich ab sofort wohl massiven Lieferengpässen gegenüber.Das geht aus einem Reddit-Post von Nutzer Gb2753 hervor, der eigenen Angaben zufolge ein europäischer Händler ist. Er stellte einen Screenshot einer Email seines vermeintlichen Lieferanten online, in dem auf Probleme bei Lieferungen hingewiesen wird. Bestellungen für die Nvidia GeForce RTX 5070 würden auf maximal fünf Einheiten pro Modell gedeckelt.
I'm a computer part seller in Europe. This is what my supplier sent me today
byu/Gb2753 inpcmasterrace
Noch gravierender ist die Lage bei den leistungsstärkeren Varianten, die auf größere Speichermengen angewiesen sind. Für die RTX 5070 Ti, die RTX 5080 und das Flaggschiff RTX 5090 spricht der Lieferant in seiner Nachricht von einer vollständigen Nichtverfügbarkeit. Weder bestehende Rückstände noch neue Aufträge, die nach dem 30. Dezember 2025 eingingen, könnten derzeit bedient werden. Als Begründung wird lediglich vage auf die angespannte Marktsituation verwiesen.
Hintergründe der Verknappung
Der scheinbar deutschsprachige Händler gab zudem an, dass bis auf eine Lieferung von RTX-5070-Karten im Wert von rund 20.000 Euro fast sämtliche Bestellungen storniert wurden. Diese Entwicklung kommt für Branchenkenner allerdings nicht völlig überraschend. Sie ist die direkte Folge der sich immer weiter zuspitzenden Krise auf dem globalen Speichermarkt. Da der massive Ausbau von KI-Infrastrukturen weltweit riesige Mengen an Speicherchips verschlingt, fehlen Kapazitäten für den klassischen Consumer-Markt.Die Auswirkungen sind schon seit Wochen bei Arbeitsspeicher und SSDs spürbar. Preise für 16-GB-DDR5-Chips sind im letzten Quartal 2025 um bis zu 450 Prozent gestiegen. Auf Plattformen wie eBay sind Preise für bestimmte DDR5-Kits von 2000 Euro mittlerweile keine Seltenheit mehr. Da moderne High-End-GPUs wie die RTX 5090 große Mengen an schnellem Speicher benötigen, schlägt der Mangel hier besonders durch. Nun weitet sich das Problem auch auf VRAM aus.
Auswirkungen auf den Gesamtmarkt
Das Problem beschränkt sich keinesfalls auf Deutschland oder Nvidia-Produkte. Auch AMD-Modelle sind betroffen. Zwar ist die RX-9000-Serie momentan noch etwas besser verfügbar, da sie teils noch auf ältere Speicherstandards setzt, doch Analysten erwarten auch hier baldige Engpässe und monatliche Preiserhöhungen im weiteren Verlauf des Jahres.Somit dürfte das Bauen und Aufrüsten von PCs in den nächsten Monaten zu einer noch kostspieligeren Angelegenheit werden, als es ohnehin schon ist. Für Endkunden bedeutet das, dass geplante Hardware-Anschaffungen möglichst zeitnah erfolgen sollten. Eine kurzfristige Entspannung der Preislage ist praktisch ausgeschlossen.
Habt ihr bereits Probleme bei der Beschaffung neuer Hardware oder plant ihr, die Krise auszusitzen? Schreibt uns eure Erfahrungen und Strategien gerne in die Kommentare. Wir sind gespannt auf eure Berichte!
Zusammenfassung
- Grafikkartenmarkt 2026: Drastische Lieferengpässe bei Nvidias RTX-50-Serie
- Bestellungen für High-End-Modelle werden storniert oder stark rationiert
- RTX 5070 Ti, 5080 und 5090 sind aufgrund von Speicherknappheit nicht lieferbar
- Globaler Speichermangel führt zu Preissteigerungen von bis zu 450 Prozent
- KI-Infrastrukturausbau verschlingt weltweit enorme Mengen an Speicherchips
- Problem betrifft auch AMD-Produkte, RX-9000-Serie aber noch besser verfügbar
- Experten raten zu zeitnaher Hardware-Beschaffung, keine Preisbesserung in Sicht
Siehe auch:
- Speicher-Krise: Asus kündigt spürbare Preiserhöhungen an
- Speicherkrise: Asus fährt Produktion von DDR4-Mainboards wieder hoch
- Speicherkrise: So reagieren jetzt die Notebook-Hersteller
- Speicherkrise: Preise für ältere AMD-Prozessoren schießen in die Höhe
- Speicher-Betrug: Amazon verkauft Kunden gefälschten DDR5-RAM
Thema:
Nvidia Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Nvidia
- AMD Radeon RX 6700 XT: So schlägt sich die betagte Grafikkarte heute
- Alter Gaming-PC: So lässt sich ein i7-8700K per GPU-Upgrade retten
- Etoe Seal Pro: Günstiger Beamer mit einigen Stärken im Test
- Ultimea Poseidon E100: Solider Full-HD-LED-Beamer im Test
- Firebat Huan 16 Pro: Gaming-Notebook mit klaren Schwächen im Test
Neue Nvidia-Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- PCIe:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Wird Windows Version 27H2 das größte Update seit Langem?
- Kunde zahlt RTX 5070, doch Amazon liefert nur einen alten DVD-Brenner
- Disney+ europaweit eingeschränkt: Dolby-Vision-Streit geht weiter
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - Gestern 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - Vorgestern 14:50 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - Vorgestern 11:14 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - Vorgestern 08:52 Uhr -
KDE kommt mit Plasma 6.7
d-hubs - 18.06. 20:26 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen