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ID.Buzz gefloppt: Volkswagen stoppt E-Bulli-Verkauf in ersten Regionen
Mit der Studie ID Buzz weckte Volkswagen 2017 große Erwartungen. Der elektrische Bulli sollte an frühere Erfolge anknüpfen und den US-Markt erobern. Ende 2025 fällt die Bilanz jedoch ernüchternd aus, jetzt bestätigt VW das Ende.
Volkswagen bestätigt jetzt, dass es in den USA keinen Modelljahrgang 2026 für den ID.Buzz geben wird - von den weiteren Plänen in Deutschland sickerte bisher nichts durch (via Auto Motor Sport). Die Produktion für den nordamerikanischen Markt wird vorerst ausgesetzt. Das Unternehmen begründet dies mit der aktuellen Marktsituation, die einen wirtschaftlichen Verkauf des in Hannover gefertigten Modells kaum zulässt.
Andere Berichte nennen weitere Probleme, unter anderem bei der Software-Integration und bei spezifischen Sicherheitsanforderungen für den US-Markt, die Nachbesserungen notwendig machten. Belastend wirken zudem Importzölle auf leichte Nutzfahrzeuge und Vans. Diese Abgaben sowie hohe Transportkosten schmälern die Marge erheblich. Spielraum für Preissenkungen bleibt Volkswagen damit kaum.
Auch technische Faktoren trugen zum schwachen Abschneiden bei. Die nach US-Standard EPA ermittelte Reichweite von rund 377 Kilometern gilt in dieser Preisklasse als gering.
Was haltet ihr von der Entscheidung Volkswagens? Sollte der Konzern den ID Buzz in den USA komplett aufgeben oder lohnt sich ein zweiter Anlauf mit lokaler Produktion?
Siehe auch:
- Volkswagen stellt ID.Buzz-Verkäufe in den USA nach enttäuschenden Zahlen ein
- Weniger als 5000 verkaufte Einheiten in den ersten neun Monaten 2025
- Mit 61.545 Dollar Einstiegspreis für viele amerikanische Käufer zu teuer
- Importzölle und fehlende Steuergutschriften verschlechtern die Marktposition
- Technische Reichweite von 377 Kilometern gilt als unzureichend im US-Markt
- Probleme bei der technischen Zulassung verzögerten den Markteintritt
- VW konzentriert sich nun auf Abverkauf der Lagerbestände des Modelljahres 2025
Hoffnungsträger wird zum Sorgenkind
Geringe Verkaufszahlen, Verzögerungen bei der Zulassung und hohe Importkosten belasten das Geschäft: In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 verkaufte Volkswagen in den USA weniger als 5000 Fahrzeuge. Angesichts des hohen finanziellen und logistischen Aufwands für Import und Vermarktung blieb der Erfolg deutlich hinter den Erwartungen zurück.Volkswagen bestätigt jetzt, dass es in den USA keinen Modelljahrgang 2026 für den ID.Buzz geben wird - von den weiteren Plänen in Deutschland sickerte bisher nichts durch (via Auto Motor Sport). Die Produktion für den nordamerikanischen Markt wird vorerst ausgesetzt. Das Unternehmen begründet dies mit der aktuellen Marktsituation, die einen wirtschaftlichen Verkauf des in Hannover gefertigten Modells kaum zulässt.
Preispolitik und fehlende Förderung
Ein wesentlicher Grund für die Zurückhaltung der Käufer ist wohl der Preis. Mit einem Einstiegspreis von 61.545 Dollar (rund 52.520 Euro) liegt der ID Buzz über vielen Konkurrenzmodellen. Zusätzlich entfallen staatliche Förderungen. Da das Fahrzeug nicht in den USA, sondern in Hannover produziert wird, erhalten Käufer keine Steuergutschrift der US-Regierung in Höhe von 7500 Dollar (etwa 6400 Euro).Andere Berichte nennen weitere Probleme, unter anderem bei der Software-Integration und bei spezifischen Sicherheitsanforderungen für den US-Markt, die Nachbesserungen notwendig machten. Belastend wirken zudem Importzölle auf leichte Nutzfahrzeuge und Vans. Diese Abgaben sowie hohe Transportkosten schmälern die Marge erheblich. Spielraum für Preissenkungen bleibt Volkswagen damit kaum.
Auch technische Faktoren trugen zum schwachen Abschneiden bei. Die nach US-Standard EPA ermittelte Reichweite von rund 377 Kilometern gilt in dieser Preisklasse als gering.
Was haltet ihr von der Entscheidung Volkswagens? Sollte der Konzern den ID Buzz in den USA komplett aufgeben oder lohnt sich ein zweiter Anlauf mit lokaler Produktion?
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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