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Leonidas zeigt Abschuss von 49 Drohnen auf einmal per Mikrowellen
Ein einziger elektromagnetischer Impuls genügte, um 49 Drohnen gleichzeitig auszuschalten. Das Leonidas-System des US-Herstellers Epirus erreichte beim Test eine hundertprozentige Erfolgsquote - und zerstörte u. a. 49 Drohnen auf einmal.
Das Leonidas-System nutzt gerichtete Mikrowellenstrahlung, um die Elektronik von Drohnen zu zerstören. Anstelle herkömmlicher Magnetron-Röhren setzt Epirus allerdings auf Galliumnitrid-Halbleiter, die kompaktere und energieeffizientere Geräte ermöglichen. Die Waffe kann ihre Wellenform per Software präzise anpassen und zwischen feindlichen und freundlichen Zielen unterscheiden.
Die nach dem spartanischen König Leonidas I. benannte Waffe wurde als Antwort auf die wachsende Bedrohung durch Drohnenschwärme entwickelt. Der historische Leonidas führte 300 Spartaner (allerdings war die gesamte Streitmacht größer) in der Schlacht bei den Thermopylen im Jahr 480 v. Chr. gegen eine persische Übermacht - ein bewusst gewählter Name für ein System, das gegen zahlenmäßig überlegene Drohnenverbände kämpfen soll.
Das System ist mobil einsetzbar und kann auf verschiedenen Fahrzeugen montiert werden. Die US-Armee hat bereits einen Vertrag über 66 Millionen Dollar für die Weiterentwicklung von Leonidas vergeben. Die neueste Version soll doppelte Reichweite und Wirksamkeit gegenüber dem 2022er-Modell bieten.
Was haltet ihr von solchen Mikrowellenwaffen? Seht ihr darin eine sinnvolle Lösung gegen Drohnenschwärme oder bereiten euch die Entwicklungen Sorgen?
Siehe auch:
Perfekte Trefferquote bei Drohnentest
Die amerikanische Firma Epirus demonstrierte kürzlich die Schlagkraft ihrer Leonidas-Mikrowellenwaffe. Bei einem Test am 26. August in Indiana zerstörte das System 61 von 61 Drohnen und erreichte dabei eine hundertprozentige Erfolgsquote. Den Höhepunkt bildete die Ausschaltung eines 49-Drohnen-Schwarms mit nur einem einzigen elektromagnetischen Impuls.Das Leonidas-System nutzt gerichtete Mikrowellenstrahlung, um die Elektronik von Drohnen zu zerstören. Anstelle herkömmlicher Magnetron-Röhren setzt Epirus allerdings auf Galliumnitrid-Halbleiter, die kompaktere und energieeffizientere Geräte ermöglichen. Die Waffe kann ihre Wellenform per Software präzise anpassen und zwischen feindlichen und freundlichen Zielen unterscheiden.
Leonidas: Epirus zeigt den Abschuss von 49 Drohnen gleichzeitig
Vielseitige Kampfszenarien
Die Demonstration umfasste fünf verschiedene Kampfszenarien. Das System bewältigte Angriffe aus mehreren Richtungen gleichzeitig, führte selektive Zielerfassung durch und schaltete Drohnen in vordefinierten Sicherheitszonen aus. Bei einem Publikumstest wählte ein Zuschauer eine von zwei Drohnen aus, woraufhin Leonidas gezielt nur diese ausschaltete und die andere unversehrt ließ.Die nach dem spartanischen König Leonidas I. benannte Waffe wurde als Antwort auf die wachsende Bedrohung durch Drohnenschwärme entwickelt. Der historische Leonidas führte 300 Spartaner (allerdings war die gesamte Streitmacht größer) in der Schlacht bei den Thermopylen im Jahr 480 v. Chr. gegen eine persische Übermacht - ein bewusst gewählter Name für ein System, das gegen zahlenmäßig überlegene Drohnenverbände kämpfen soll.
Das System ist mobil einsetzbar und kann auf verschiedenen Fahrzeugen montiert werden. Die US-Armee hat bereits einen Vertrag über 66 Millionen Dollar für die Weiterentwicklung von Leonidas vergeben. Die neueste Version soll doppelte Reichweite und Wirksamkeit gegenüber dem 2022er-Modell bieten.
Was haltet ihr von solchen Mikrowellenwaffen? Seht ihr darin eine sinnvolle Lösung gegen Drohnenschwärme oder bereiten euch die Entwicklungen Sorgen?
Zusammenfassung
- Leonidas-System von Epirus schaltete 49 Drohnen mit einem Impuls aus
- Hundertprozentige Erfolgsquote bei Test: 61 von 61 Drohnen zerstört
- Gerichtete Mikrowellenstrahlung mit Galliumnitrid-Halbleitern statt Röhren
- Selektive Zielerfassung möglich, unterscheidet zwischen Freund und Feind
- US-Armee investiert 66 Millionen Dollar in Weiterentwicklung
- Neueste Version bietet doppelte Reichweite im Vergleich zum 2022er-Modell
- Mobile Einsetzbarkeit auf verschiedenen Fahrzeugtypen möglich
Siehe auch:
- EU plant 6-Milliarden-Euro-"Drohnenmauer" gegen russische Angriffe
- Polizeidrohne für Private: Automatische Verfolgung von Ladendieben
- Lockheed Martin stellt neue Stealth-Kampfdrohne Vectis vor
- China zeigt erstmals Jets aus dem Kalten Krieg, die zu Drohnen wurden
- 150-kW-Laser EOS Apollo kann 50 Drohnen pro Minute abschießen
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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