EU plant 6-Milliarden-Euro-"Drohnenmauer" gegen russische Angriffe
EU-Staaten planen nach wiederholten Drohnenangriffen auf dänische Flughäfen eine "Drohnenmauer" an der Ostgrenze. Zehn Länder beraten über Finanzierung und Technik der Verteidigungsanlage, die sechs Milliarden Euro kosten könnte.
Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen arbeiten bereits seit Längerem an einem Drohnenabwehr-Projekt. Im März lehnte die EU-Kommission jedoch einen gemeinsamen Finanzierungsantrag von Estland und Litauen ab. Das Interesse an dem Projekt stieg erheblich, nachdem sich die Drohnenbedrohung in Europa verschärfte.
NATO-Jets starteten bereits am 10. September, um mehrere russische Drohnen abzuschießen, die den polnischen Luftraum verletzt hatten. Das zeigt das Dilemma der asymmetrischen Kriegsführung: Während eine Abfangrakete etwa eine Million Euro kostet, belaufen sich die Produktionskosten für Angreiferdrohnen oft nur auf wenige tausend Euro.
Das Ziel der Gespräche ist es festzustellen, welche Ausrüstung diese Länder zur Abwehr von Drohneneindringlingen haben, was sie möglicherweise noch benötigen, um Lücken entlang der NATO-Ostflanke zu schließen, und wo EU-Mittel zur Unterstützung der Bemühungen gefunden werden können. Russland wird für die meisten der Vorfälle verantwortlich gemacht, bestreitet jedoch Absicht oder derartige Aktivitäten.
Was meint ihr zu den EU-Plänen für eine Drohnenmauer? Diskutiert mit uns in den Kommentaren über die Wirksamkeit solcher Verteidigungsmaßnahmen!
Siehe auch:
EU plant Drohnenmauer gegen russische Angriffe
Die Europäische Union will ihre Ostgrenze mit einer "Drohnenmauer" gegen Luftraumverletzungen schützen. Am Freitag diskutierten Vertreter von zehn EU-Ländern per Videokonferenz über das ambitionierte Verteidigungsprojekt. EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius leitete die Gespräche, an denen neben den baltischen Staaten auch Polen, Bulgarien, Dänemark, Rumänien und die Slowakei teilnahmen.Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen arbeiten bereits seit Längerem an einem Drohnenabwehr-Projekt. Im März lehnte die EU-Kommission jedoch einen gemeinsamen Finanzierungsantrag von Estland und Litauen ab. Das Interesse an dem Projekt stieg erheblich, nachdem sich die Drohnenbedrohung in Europa verschärfte.
Dänische Flughäfen im Visier
Flughäfen in Dänemark wurden diese Woche vorübergehend geschlossen, nachdem Drohnen in der Nähe geflogen waren. Die dänische Regierung bezeichnete die Vorfälle als "hybriden Angriff" auf vier Flughäfen. Wie der Guardian berichtet, dauerten die Drohnensichtungen von 22 Uhr am Mittwoch bis kurz vor ein Uhr am Donnerstag. Flüge wurden stundenlang am Flughafen Aalborg gestoppt, der auch als Militärbasis dient. Der Flughafen Billund, Dänemarks zweitgrößter Flughafen, sperrte seinen Luftraum für fast eine Stunde.NATO-Jets starteten bereits am 10. September, um mehrere russische Drohnen abzuschießen, die den polnischen Luftraum verletzt hatten. Das zeigt das Dilemma der asymmetrischen Kriegsführung: Während eine Abfangrakete etwa eine Million Euro kostet, belaufen sich die Produktionskosten für Angreiferdrohnen oft nur auf wenige tausend Euro.
Milliardenschweres Verteidigungsprogramm
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, dass sechs Milliarden Euro für die Einrichtung einer Drohnenallianz mit der Ukraine bereitgestellt werden sollen. Von der Leyen bezeichnete das Projekt als "das Fundament glaubwürdiger Verteidigung" und forderte "eine europäische Fähigkeit, die gemeinsam entwickelt, gemeinsam eingesetzt und gemeinsam aufrechterhalten wird, die in Echtzeit reagieren kann".Das Ziel der Gespräche ist es festzustellen, welche Ausrüstung diese Länder zur Abwehr von Drohneneindringlingen haben, was sie möglicherweise noch benötigen, um Lücken entlang der NATO-Ostflanke zu schließen, und wo EU-Mittel zur Unterstützung der Bemühungen gefunden werden können. Russland wird für die meisten der Vorfälle verantwortlich gemacht, bestreitet jedoch Absicht oder derartige Aktivitäten.
Was meint ihr zu den EU-Plänen für eine Drohnenmauer? Diskutiert mit uns in den Kommentaren über die Wirksamkeit solcher Verteidigungsmaßnahmen!
Zusammenfassung
- EU-Staaten planen Sicherheitsmauer gegen Drohnen an der Ostgrenze
- Zehn Länder beraten über das Verteidigungsprojekt mit Kosten von 6 Mrd
- Verstärktes Interesse nach Drohnenangriffen auf dänische Flughäfen
- Asymmetrische Kriegsführung: Teure Abwehrraketen gegen günstige Drohnen
- Von der Leyen fordert gemeinsame europäische Verteidigungsfähigkeit
- Russland wird für Drohnensichtungen verantwortlich gemacht, bestreitet dies
Siehe auch:
- Polizeidrohne für Private: Automatische Verfolgung von Ladendieben
- Lockheed Martin stellt neue Stealth-Kampfdrohne Vectis vor
- China zeigt erstmals Jets aus dem Kalten Krieg, die zu Drohnen wurden
- 150-kW-Laser EOS Apollo kann 50 Drohnen pro Minute abschießen
- Autonome Angriffs-Entscheidung: Ukraine setzt erstmals auf KI-Drohnen
Thema:
Videos zum Thema Forschung
- Mova S70 Roller: Mittelklasse-Saugroboter mit starker Ausstattung
- Lernroboter Tale-Bot Pro: Kreativität spart Investition in Zubehör
- PC10 und PC20: Pool-Roboter von Botlife für den Sommer im Vergleich
- Botlife PC10: Einfacher Poolroboter mit Programmbetrieb im Test
- Wybot B1: Kompakter und günstiger Pool-Roboter im Test
LEGO Mindstorms im Preis-Check
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Samsung Health: App erhält riesiges Update mit vielen neuen Features
- HP bringt limitiertes Ferrari-Notebook - für 5600 Dollar
- Microsoft redet Klartext: Nutzer sollen KI-"süchtig" gemacht werden
- CPU-Nachfrage 'zerstört': Kunden verweigern sich hohen Preisen
- FritzOS 8.24: Frische Beta-Firmware landet auf fünf FritzBox-Routern
- Keine Stargate-Rückkehr: Prime Video streicht die geplante Serie
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen