Highlight
Im Tesla von Küste zu Küste:
Selbstfahrversuch scheitert spektakulär
Ein bemerkenswerter Versuch zweier Tesla-Aktionäre und Social-Media-Influencer, die von Elon Musk versprochene autonome Fahrt durch die USA von Küste zu Küste umzusetzen, ist bereits nach weniger als 100 Kilometern gescheitert.
Musk hatte einst zugesagt, dass ein Tesla bis Ende 2017 selbstständig von Los Angeles nach New York fahren könne. Zumindest insofern, dass das Fahrzeug autonom von Ladepunkt zu Ladepunkt fährt. Die Stromversorgung müssten die Fahrer dann doch noch selbst durchführen.
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Doch im Jahr 2025 hat das Unternehmen diesen Meilenstein weiterhin nicht erreicht. Zwar wirbt Tesla mit Fortschritten bei seinem "Full Self-Driving"-System (FSD) und betreibt in Austin einen überwachten Robotaxi-Dienst, doch das FSD gilt weiterhin offiziell nur als Fahrassistenzsystem der Stufe 2. Fahrer müssen also jederzeit eingriffsbereit bleiben.
Die beiden Influencer starteten ihre Tour in San Diego mit einem Tesla Model Y und der neuesten FSD-Version 13.9. Ziel war Jacksonville in Florida. Doch bereits nach wenigen Kilometern auf kalifornischem Boden kollidierte das Fahrzeug mit leicht umfahrbarem Straßenschutt. Aufnahmen zeigen, dass der Fahrer seine Hände nicht am Lenkrad hatte, während der Beifahrer das Hindernis frühzeitig bemerkte. Die Reaktion kam zu spät, das Auto fuhr in das auf der Straße liegende Schrottteil.
Branchenbeobachter sehen den Vorfall als Sinnbild für Teslas aktuelle Lage. Die Elektroautoverkäufe stagnieren, während sich der Börsenwert zunehmend an den Fortschritten im Bereich autonomes Fahren orientiert. Doch gerade hier zeigen sich die größten Hürden. Musk selbst hatte einst erklärt, dass zwischen 99 Prozent und nahezu 100 Prozent Autonomie der schwierigste Teil des Weges liege - weil reale Verkehrssituationen unvorhersehbar sind.
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Scheitern an Schutt
Die beiden wollten endlich die Fahrt durchführen, die Musk den Tesla-Kunden bereits 2016 versprochen hatte: eine autonome Tour quer durch die USA - von Küste zu Küste. Nach langen Verzögerungen bei der Entwicklung der Selbstfahr-Software sollte es nun aber endlich klappen können. Allerdings endete das Experiment noch in Kalifornien mit einem Unfall.Musk hatte einst zugesagt, dass ein Tesla bis Ende 2017 selbstständig von Los Angeles nach New York fahren könne. Zumindest insofern, dass das Fahrzeug autonom von Ladepunkt zu Ladepunkt fährt. Die Stromversorgung müssten die Fahrer dann doch noch selbst durchführen.
Auf YouTube ansehenDoch im Jahr 2025 hat das Unternehmen diesen Meilenstein weiterhin nicht erreicht. Zwar wirbt Tesla mit Fortschritten bei seinem "Full Self-Driving"-System (FSD) und betreibt in Austin einen überwachten Robotaxi-Dienst, doch das FSD gilt weiterhin offiziell nur als Fahrassistenzsystem der Stufe 2. Fahrer müssen also jederzeit eingriffsbereit bleiben.
Die beiden Influencer starteten ihre Tour in San Diego mit einem Tesla Model Y und der neuesten FSD-Version 13.9. Ziel war Jacksonville in Florida. Doch bereits nach wenigen Kilometern auf kalifornischem Boden kollidierte das Fahrzeug mit leicht umfahrbarem Straßenschutt. Aufnahmen zeigen, dass der Fahrer seine Hände nicht am Lenkrad hatte, während der Beifahrer das Hindernis frühzeitig bemerkte. Die Reaktion kam zu spät, das Auto fuhr in das auf der Straße liegende Schrottteil.
Erhebliche Schäden
Nach eigenen Angaben erlitten Fahrwerk und Aufhängung des Model Y erhebliche Defekte, zudem meldete das Fahrzeug zahlreiche Warnhinweise. Damit hatten die beiden nur rund 2,5 Prozent der geplanten Strecke absolviert.Branchenbeobachter sehen den Vorfall als Sinnbild für Teslas aktuelle Lage. Die Elektroautoverkäufe stagnieren, während sich der Börsenwert zunehmend an den Fortschritten im Bereich autonomes Fahren orientiert. Doch gerade hier zeigen sich die größten Hürden. Musk selbst hatte einst erklärt, dass zwischen 99 Prozent und nahezu 100 Prozent Autonomie der schwierigste Teil des Weges liege - weil reale Verkehrssituationen unvorhersehbar sind.
Zusammenfassung
- Teslas versprochene Küste-zu-Küste-Fahrt scheitert nach nur 100 Kilometern
- Zwei Influencer wollten Musks autonomes Fahrt-Versprechen von 2016 umsetzen
- Fahrzeug erlitt erhebliche Schäden am Fahrwerk nach nur 2,5 Prozent der Strecke
- Trotz FSD-Version 13.9 gilt Teslas System offiziell nur als Fahrassistenzsystem
- Der Vorfall verdeutlicht die Schwierigkeiten bei der Entwicklung vollautonomer Fahrzeuge
- Teslas Börsenwert hängt zunehmend von Fortschritten beim autonomen Fahren ab
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