Trump-Zölle: Erste Tech-Unternehmen ziehen Produkte vom US-Markt ab
Steigende Preise, reduziertes Angebot, unsichere Marktlage - die neuen US-Zölle erschüttern die Tech-Branche. Erste Unternehmen ziehen jetzt Konsequenzen und stoppen den Verkauf ihrer Produkte in den USA. Weitere dürften bald folgen.
Wie Framework auf X schreibt, hatte das Unternehmen die Preise seiner Laptops ursprünglich zu einer Zeit kalkuliert, als die Einfuhrzölle für taiwanesische Produkte bei 0 Prozent lagen. "Bei einem Zoll von 10 Prozent müssten wir die kleinsten SKUs mit Verlust verkaufen", erklärte das in San Francisco ansässige Unternehmen. Framework ist dabei nicht allein. Laut eigener Aussage haben auch andere Hersteller ähnliche Maßnahmen ergriffen, kommunizieren diese jedoch nicht so offen.
Die Folgen der Zölle zeigen sich auch an den Aktienkursen führender Technologieunternehmen. Tesla verzeichnet mittlerweile einen Rückgang von 43 Prozent, Nvidia von 30 Prozent, die Apple-Aktie stürzte dramatisch ab und auch Microsoft, Amazon, Alphabet und Meta erlitten deutliche Verluste. In den nächsten Tagen könnte es sogar noch weiter abwärtsgehen.
Aufgrund der aktuellen Entwicklung müssen sich US-Bürger in den nächsten Tagen und Wochen wohl darauf einstellen, dass sich noch weitere, vor allem kleinere und mittlere Unternehmen, zumindest temporär aus dem amerikanischen Markt zurückziehen und auf längere Sicht ihre Preise erhöhen. Wie sich das auf die Popularität von Donald Trump unter seinen Anhängern auswirkt, bleibt noch abzuwarten.
Was haltet ihr von den neuen Zöllen? Glaubt ihr, dass weitere Hersteller dem Beispiel von Framework folgen werden? Teilt eure Meinungen und Einschätzungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Trump-Zölle zeigen erste Auswirkungen
Die von US-Präsident Donald Trump kürzlich eingeführten reziproken Zölle auf Importe aus verschiedenen Ländern treffen die Tech-Branche mit voller Wucht. Unter anderem sind Produkte aus Taiwan betroffen, wo zahlreiche Computer-Komponenten und Geräte hergestellt werden. Die neuen Zölle, die am 5. April in Kraft traten, sehen zunächst eine pauschale Abgabe von 10 Prozent auf alle ausländischen Waren vor. Ab dem 9. April sollen die Zölle für taiwanesische Produkte sogar auf 32 Prozent steigen. Das macht Tech-Firmen zu schaffen.Unternehmen ziehen Produkte ab
Diese Entwicklung hat nun erste konkrete Auswirkungen auf den Markt. Framework, ein Hersteller modularer und reparaturfreundlicher Laptops, hat auf Mastodon angekündigt, den Verkauf seiner günstigsten Modelle in den USA vorübergehend einzustellen. Betroffen sind die Basismodelle des Framework-Laptop 13 mit Intel Core Ultra 5 125H und AMD Ryzen 5 7640U Prozessoren, die bisher für 999 Dollar bzw. 899 Dollar erhältlich waren. Ohne diese Optionen beginnen die günstigsten verfügbaren Modelle jetzt bei 1.399 Dollar bzw. 1.099 Dollar.Wie Framework auf X schreibt, hatte das Unternehmen die Preise seiner Laptops ursprünglich zu einer Zeit kalkuliert, als die Einfuhrzölle für taiwanesische Produkte bei 0 Prozent lagen. "Bei einem Zoll von 10 Prozent müssten wir die kleinsten SKUs mit Verlust verkaufen", erklärte das in San Francisco ansässige Unternehmen. Framework ist dabei nicht allein. Laut eigener Aussage haben auch andere Hersteller ähnliche Maßnahmen ergriffen, kommunizieren diese jedoch nicht so offen.
Branchenweite Preiserhöhungen erwartet
Die Trump-Zölle betreffen nicht nur Framework. Auch Nintendo hat für seine kommende Switch-2-Konsole die US-Vorbestellungen pausiert, um die Auswirkungen der Zölle zu bewerten. Große PC-Hersteller wie Dell und HP haben sich bisher nicht öffentlich zu den Auswirkungen geäußert, doch Branchenexperten gehen davon aus, dass Preiserhöhungen unvermeidlich sind.Die Folgen der Zölle zeigen sich auch an den Aktienkursen führender Technologieunternehmen. Tesla verzeichnet mittlerweile einen Rückgang von 43 Prozent, Nvidia von 30 Prozent, die Apple-Aktie stürzte dramatisch ab und auch Microsoft, Amazon, Alphabet und Meta erlitten deutliche Verluste. In den nächsten Tagen könnte es sogar noch weiter abwärtsgehen.
Aufgrund der aktuellen Entwicklung müssen sich US-Bürger in den nächsten Tagen und Wochen wohl darauf einstellen, dass sich noch weitere, vor allem kleinere und mittlere Unternehmen, zumindest temporär aus dem amerikanischen Markt zurückziehen und auf längere Sicht ihre Preise erhöhen. Wie sich das auf die Popularität von Donald Trump unter seinen Anhängern auswirkt, bleibt noch abzuwarten.
Was haltet ihr von den neuen Zöllen? Glaubt ihr, dass weitere Hersteller dem Beispiel von Framework folgen werden? Teilt eure Meinungen und Einschätzungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Neue US-Zölle von bis zu 32 Prozent auf Importe treffen Tech-Branche
- Erste Unternehmen ziehen Produkte von US-Markt ab
- Framework stoppt den Verkauf günstiger Laptops wegen hoher Importkosten
- Nintendo pausiert US-Vorbestellungen für Switch 2 wegen Zoll-Unsicherheit
- Experten erwarten Preiserhöhungen bei großen PC-Herstellern wie Dell
- Aktienkurse führender Tech-Unternehmen verzeichnen deutliche Verluste
- Weitere Firmen könnten sich aus dem US-Markt zurückziehen oder Preise erhöhen
Siehe auch:
- China hat eine Waffe im Kampf gegen Trump-Zölle: Seltene Erden
- Statt simpler Gegenzölle: EU nimmt Techkonzerne der USA ins Visier
- So plant Apple, die immensen US-Zölle auf iPhone-Importe zu umgehen
- China reagiert hart auf US-Zölle: Gegenzoll von 34 Prozent auf alles
- Wie Trump die Zölle errechnen ließ? Offenbar mit einem KI-Chatbot
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Heute 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Heute 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Gestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Vorgestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Vorgestern 12:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen