Trump-Zölle: iPhones, Computer & Co erhalten vorerst eine Ausnahme
Eigentlich sollten alle Produkte aus China fast ohne Ausnahme mit Einfuhrabgaben von inzwischen 145 Prozent oder mehr belegt werden. Eigentlich. Für iPhones und andere Smartphones, Chips und die meisten Computer macht Trump jetzt doch eine Ausnahme.
Wenige Tage nach der sonst wievielten Eskalation in dem im Stil einer Seifenoper aufgeführten Zollkrieg von Donald Trump, sorgen die Hartnäckigkeit der Chinesen und vielleicht das eine oder andere Gespräch mit seinen Unterstützern aus der US-Technologieindustrie dafür, dass Trump Ausnahmen für bestimmte Technikprodukte schaffen lässt, berichtet unter anderem die New York Times.
Die Liste lässt sich auf einem Bulletin-Board der US Customs and Border Protection Agency (US CBP) einsehen und enthält unter anderem auch Modems, Router und Flash-Speicherprodukte. Im Grunde werden viele Elektronikprodukte ausgenommen, die in den USA nicht in größeren Mengen gefertigt werden können.
Allerdings bedeutet die Ausnahmeliste der US CBP nicht, dass die betroffenen Produkte überhaupt nicht von den neuen Strafzöllen gegen Importe aus China betroffen sind. So bleibt die vor einigen Wochen angekündigte Einfuhrabgabe in Höhe von 20 Prozent auch bei iPhones, Laptops und anderen Elektronikerzeugnissen aus chinesischer Fertigung bestehen. Die US-Kunden von Apple, Microsoft & Co müssen sich also dennoch auf steigende Preise einstellen.
Siehe auch:
Eigentlich wird auf alles aus China 145 %fällig
Dass Technikprodukte in den USA bald erheblich teurer werden, ist eine der offensichtlichsten Folgen der von der neuen US-Regierung unter Trump eingeführten Strafzölle auf Produkte aus China in Höhe von inzwischen 145 Prozent oder sogar mehr.Wenige Tage nach der sonst wievielten Eskalation in dem im Stil einer Seifenoper aufgeführten Zollkrieg von Donald Trump, sorgen die Hartnäckigkeit der Chinesen und vielleicht das eine oder andere Gespräch mit seinen Unterstützern aus der US-Technologieindustrie dafür, dass Trump Ausnahmen für bestimmte Technikprodukte schaffen lässt, berichtet unter anderem die New York Times.
Jetzt trifft Apple & Co nur noch der 'kleine' Zollhammer
Spät am Freitagabend veröffentlichte die US-Grenz- und Zoll-Behörde über ihr Mitteilungsportal eine Meldung, laut der ab sofort einige Güter aus den Zöllen ausgenommen sind. Die Ausnahme gilt für eine Reihe von Produktklassifizierungen, zu denen unter anderem Smartphones, Computer, Halbleiterprodukte und viele andere Elektronikgeräte und -produkte gehören.Die Liste lässt sich auf einem Bulletin-Board der US Customs and Border Protection Agency (US CBP) einsehen und enthält unter anderem auch Modems, Router und Flash-Speicherprodukte. Im Grunde werden viele Elektronikprodukte ausgenommen, die in den USA nicht in größeren Mengen gefertigt werden können.
Allerdings bedeutet die Ausnahmeliste der US CBP nicht, dass die betroffenen Produkte überhaupt nicht von den neuen Strafzöllen gegen Importe aus China betroffen sind. So bleibt die vor einigen Wochen angekündigte Einfuhrabgabe in Höhe von 20 Prozent auch bei iPhones, Laptops und anderen Elektronikerzeugnissen aus chinesischer Fertigung bestehen. Die US-Kunden von Apple, Microsoft & Co müssen sich also dennoch auf steigende Preise einstellen.
Zusammenfassung
- Trump macht Ausnahmen bei Strafzöllen für bestimmte Technikprodukte
- Smartphones, Computer und Halbleiter erhalten vorläufige Zollbefreiung
- US-Zollbehörde veröffentlicht Liste mit ausgenommenen Produktklassen
- Ausnahmen gelten für Produkte, die in USA nicht lokal hergestellt werden
- 20 Prozent Einfuhrabgabe auf chinesische Elektronik bleibt bestehen
- Preiserhöhungen für US-Kunden von Apple, Microsoft & Co zu erwarten
Siehe auch:
- Trump-Zölle weitestgehend ausgesetzt - für China-Produkte aber 125 %
- Trump-Zölle lassen Apples Marktwert einbrechen - Microsoft wieder Nr.1
- Trump-Zölle: Erste Tech-Unternehmen ziehen Produkte vom US-Markt ab
- China hat eine Waffe im Kampf gegen Trump-Zölle: Seltene Erden
- Apple-Aktie stürzt ab: 300 Milliarden Dollar durch Trump-Zölle futsch
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