China gibt nicht nach - US-Regierung will ab Mitternacht 104 % Strafzoll
Wer in den USA Elektronikprodukte und im Grunde jedwede anderen Erzeugnisse mit dem Herstellungsland China erwerben will, muss sich ab Mitternacht auf Ortszeit wohl auf kräftig steigende Preise einstellen. Das Weiße Haus kündigte an: ab morgen wird auf die meisten Importe ein Zoll in Höhe von 104 Prozent erhoben.
In etwa neun Stunden sollen auf alle aus China eingeführten Waren in den USA also 104 Prozent an Zollgebühren fällig werde, hieß es von einem Regierungssprecher gegenüber dem Sender. Bereits gestern hatte Trump selbst angekündigt, die bereits bestehenden Abgaben auf chinesische Waren um 50 Prozent auf dann 104 Prozent des Warenwerts erhöhen zu wollen.
Die Auswirkungen der neuen Zölle auf die Preise der in den USA viel verkauften Produkte in China könnten enorm sein. Als Reaktion auf die enormen Abgaben bei der Einfuhr von chinesischen Produkten in die USA haben einige Elektronikhersteller bereits reagiert. So verzichtet das Startup Framework auf den Vertrieb bestimmter, im unteren Preissegment angesiedelter Laptops aus seiner Serie von leicht reparierbaren Geräten.
Der US-Speicherhersteller Micron hat unterdessen bereits in Aussicht gestellt, dass man in Kürze damit beginnen wird, bei bestimmten Speicherprodukten höhere Preise zu verlangen, um damit die durch die Einfuhrabgaben gestiegenen Kosten zu decken. Auch bei diversen anderen PC-Komponenten steigen die Preise schon jetzt, wobei die Kunden mit Inkrafttreten des von Trump verkündeten zusätzlichen Aufschlags noch höhere Preise erwarten dürfen. Unterdessen verzeichnet Apple wohl einen enormen Schub bei der Nachfrage rund um das iPhone.
Siehe auch:
Trotzig geht die Welt zugrunde
Der Zoll-Irrsinn des wieder zum US-Präsidenten gewählten Herrn Trump geht in wenigen Stunden in die nächste Runde. Wie das Weiße Haus in jüngster Vergangenheit gegenüber dem US-Nachrichtensender CNBC bekräftigte, will man ab 00:01 Uhr am 9. April 2025 wie angekündigt eine weitere Eskalationsstufe zünden, was die Höhe der Einfuhrzölle auf Produkte aus China angeht.In etwa neun Stunden sollen auf alle aus China eingeführten Waren in den USA also 104 Prozent an Zollgebühren fällig werde, hieß es von einem Regierungssprecher gegenüber dem Sender. Bereits gestern hatte Trump selbst angekündigt, die bereits bestehenden Abgaben auf chinesische Waren um 50 Prozent auf dann 104 Prozent des Warenwerts erhöhen zu wollen.
Chinesen rücken nicht von ihren Vergeltungszöllen ab
Auch die Frist für die erneute Erhöhung der Einfuhrabgaben auf Produkte aus China hatte Trump bereits mit Mitternacht in der Nacht von heute auf morgen angekündigt. Trotz der Ankündigung der chinesischen Regierung, dass man an seinen eigenen "Vergeltungszöllen" auf US-Produkte in Höhe von 34 Prozent festhalten wolle, möchte das Weiße Haus seinerseits also nicht nachgeben.Die Auswirkungen der neuen Zölle auf die Preise der in den USA viel verkauften Produkte in China könnten enorm sein. Als Reaktion auf die enormen Abgaben bei der Einfuhr von chinesischen Produkten in die USA haben einige Elektronikhersteller bereits reagiert. So verzichtet das Startup Framework auf den Vertrieb bestimmter, im unteren Preissegment angesiedelter Laptops aus seiner Serie von leicht reparierbaren Geräten.
Der US-Speicherhersteller Micron hat unterdessen bereits in Aussicht gestellt, dass man in Kürze damit beginnen wird, bei bestimmten Speicherprodukten höhere Preise zu verlangen, um damit die durch die Einfuhrabgaben gestiegenen Kosten zu decken. Auch bei diversen anderen PC-Komponenten steigen die Preise schon jetzt, wobei die Kunden mit Inkrafttreten des von Trump verkündeten zusätzlichen Aufschlags noch höhere Preise erwarten dürfen. Unterdessen verzeichnet Apple wohl einen enormen Schub bei der Nachfrage rund um das iPhone.
Zusammenfassung
- US-Regierung erhöht Zölle auf chinesische Importe auf 104 Prozent
- Neue Zollregelung tritt am 9. April 2025 um 00:01 Uhr in Kraft
- China hält an Vergeltungszöllen von 34 Prozent auf US-Produkte fest
- Elektronikbranche reagiert mit Preiserhöhungen und Produktanpassungen
- Framework verzichtet auf Vertrieb günstiger Laptops in den USA
- Micron kündigt Preiserhöhungen für bestimmte Speicherprodukte an
- Erhebliche Auswirkungen auf Preise vieler in den USA verkaufter Produkte
Siehe auch:
- Trump-Zölle: Erste Tech-Unternehmen ziehen Produkte vom US-Markt ab
- China hat eine Waffe im Kampf gegen Trump-Zölle: Seltene Erden
- Statt simpler Gegenzölle: EU nimmt Techkonzerne der USA ins Visier
- So plant Apple, die immensen US-Zölle auf iPhone-Importe zu umgehen
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