Trump-Zölle lassen Apples Marktwert einbrechen - Microsoft wieder Nr.1
Die Unsicherheit rund um den Zoll-Wahnsinn von US-Präsident Trump kostet Apple Milliarden. Der Marktwert des US-Computerkonzerns ist in den letzten Tagen so stark eingebrochen, dass man nicht mehr das wertvollste Unternehmen der Welt ist.
Apple ist aktuell "nur noch" 2,59 Billionen Dollar wert, während Microsoft mit 2,64 Billionen Dollar an der Spitze liegt. Hintergrund ist, dass Apple zuletzt über sechs Prozent an Marktkapitalisierung verlor, während der Börsenwert von Microsoft zwar ebenfalls sank, aber eben nur um etwas mehr als 0,92 Prozent.
Apple ist davon besonders betroffen, weil das Unternehmen seine Hardware-Produkte noch immer im großen Stil in China fertigen lässt. Zuletzt hatte man zwar die Kapazitäten in Ländern wie Indien erheblich gesteigert und so laut den dortigen Behörden innerhalb eines Jahres iPhones im Wert von 17,4 Milliarden Dollar aus Indien exportiert, aber Apples Abhängigkeit von China ist noch immer groß.
Microsoft kann sich vor allem auf eine stetige Nachfrage rund um seine Cloud-Produkte stützen und ist damit weniger vom Verkauf von Hardware abhängig. Ein Teil der Surface-Produktion erfolgt zwar nach wie vor in China, Microsoft hatte aber schon vor einigen Jahren angekündigt, dass man die Fertigung teilweise nach Vietnam verlegen will.
Siehe auch:
Apples ist 'nur noch' 2,6 Billionen Dollar wert
Microsoft "profitiert" zumindest in einem Gesichtspunkt vom aktuellen Auf-und-Ab an den Börsen. Der Softwaregigant ist seit Kurzem wieder das wertvollste Unternehmen der Welt. Apple hat seinen Spitzenplatz an die Redmonder verloren, weil der Börsenwert des iPhone-Konzerns deutlich stärker zurückging als bei Microsoft.Apple ist aktuell "nur noch" 2,59 Billionen Dollar wert, während Microsoft mit 2,64 Billionen Dollar an der Spitze liegt. Hintergrund ist, dass Apple zuletzt über sechs Prozent an Marktkapitalisierung verlor, während der Börsenwert von Microsoft zwar ebenfalls sank, aber eben nur um etwas mehr als 0,92 Prozent.
USA verlangen 104 Prozent Zoll auf chinesische Produkte
Die Lage könnte sich durchaus auch bald wieder ändern, schließlich ist kaum absehbar, wie es im irrational geführten Zollkrieg der USA weitergeht. Da China zwar zu Gesprächen aufgerufen, aber im Ringen mit Trump bisher nicht nachgegeben hat, traten heute Nacht die von ihm angekündigten zusätzlichen Strafzölle auf die Einfuhr von Waren aus chinesischer Produktion in Kraft. Aktuell werden daher in den USA Einfuhrabgaben in Höhe von insgesamt 104 Prozent des Warenwertes auf die meisten chinesischen Produkte fällig.Apple ist davon besonders betroffen, weil das Unternehmen seine Hardware-Produkte noch immer im großen Stil in China fertigen lässt. Zuletzt hatte man zwar die Kapazitäten in Ländern wie Indien erheblich gesteigert und so laut den dortigen Behörden innerhalb eines Jahres iPhones im Wert von 17,4 Milliarden Dollar aus Indien exportiert, aber Apples Abhängigkeit von China ist noch immer groß.
Microsoft kann sich vor allem auf eine stetige Nachfrage rund um seine Cloud-Produkte stützen und ist damit weniger vom Verkauf von Hardware abhängig. Ein Teil der Surface-Produktion erfolgt zwar nach wie vor in China, Microsoft hatte aber schon vor einigen Jahren angekündigt, dass man die Fertigung teilweise nach Vietnam verlegen will.
Zusammenfassung
- Apples Marktwert sinkt durch Trumps Zollpolitik erheblich
- Microsoft überholt Apple als wertvollstes Unternehmen der Welt
- Apple verliert über 6 Prozent Marktkapitalisierung, Microsoft nur 0,92 Prozent
- Die USA erheben nun 104 Prozent Zoll auf die meisten chinesischen Produkte
- Apple ist besonders betroffen wegen Hardwareproduktion in China
- Apple steigert iPhone-Produktion in Indien, bleibt aber von China abhängig
- Microsoft profitiert von stetiger Nachfrage nach Cloud-Produkten
Siehe auch:
- Trump-Kritik unerwünscht: DOGE-KI soll Staatsbeamte bespitzeln
- Handelskrieg eskaliert rasant: Trump droht, China will es durchkämpfen
- Trump-Zölle: Erste Tech-Unternehmen ziehen Produkte vom US-Markt ab
- US-Tech-Konzerne: Gestern noch in Trumps Po, heute Milliarden im Klo
- China hat eine Waffe im Kampf gegen Trump-Zölle: Seltene Erden
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