Highlight
Homeoffice: Bank schießt sich mit neuer Büropflicht in die Krise
Die Starling Bank, eine britische Digitalbank ohne Filialbetrieb, sieht sich nach der Einführung einer neuen Büroanwesenheitspflicht mit erheblichen Problemen konfrontiert. Der neue Chef hat leider nicht geprüft, ob die Infrastruktur ausreichend dimensioniert ist.
Das Hauptproblem: Die Infrastruktur des Unternehmens reicht nicht aus, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Mit 3231 Mitarbeitenden, von denen die meisten in Großbritannien arbeiten, verfügt Starling über lediglich 900 Schreibtische in ihren Büros in London, Cardiff, Southampton und Manchester. Die Personalabteilung räumte in einer internen Mitteilung ein, dass es momentan nicht genügend Platz gibt und Lösungen gesucht werden.
Wie in vielen anderen Firmen stieß die Ankündigung auch bei Starling bei den Mitarbeitenden auf massive Kritik. In der internen Firmenkommunikation beklagen sich Beschäftigte über Platzmangel, fehlende Parkmöglichkeiten und die Belastung des Arbeitsalltags. Ein Mitarbeiter, der infolgedessen bereits gekündigt hat, sagte: "Ich habe meinen Job jahrelang erfolgreich aus dem Homeoffice erledigt. Die plötzliche Aufforderung, regelmäßig ins Büro zu kommen, ist für mich inakzeptabel."
Starling folgt mit der neuen Regelung dem Beispiel anderer Unternehmen wie Amazon, die nach der Pandemie verstärkt auf Büroarbeit setzen. Doch während diese Firmen auf umfassende Infrastruktur zurückgreifen können, scheint Starling bei der Umsetzung überfordert. Ob das Unternehmen mit dieser Maßnahme tatsächlich die angestrebte "nächste Wachstumsphase" einleiten kann, bleibt fraglich.
Siehe auch:
Viel zu wenige Schreibtische
Raman Bhatia, der im März die Nachfolge von Gründerin Anne Boden antrat, hat verfügt, dass alle Mitarbeitenden mit hybriden Arbeitsmodellen künftig mindestens zehn Tage pro Monat im Büro arbeiten müssen. Zuvor war für viele nur eine sporadische Anwesenheit notwendig, berichtete die britische Tageszeitung The Guardian.Das Hauptproblem: Die Infrastruktur des Unternehmens reicht nicht aus, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Mit 3231 Mitarbeitenden, von denen die meisten in Großbritannien arbeiten, verfügt Starling über lediglich 900 Schreibtische in ihren Büros in London, Cardiff, Southampton und Manchester. Die Personalabteilung räumte in einer internen Mitteilung ein, dass es momentan nicht genügend Platz gibt und Lösungen gesucht werden.
50 Prozent Rabatt: Bei Waipu.tv starten die Black-Friday-Angebote. Sichert euch das TV-Streaming mit mehr als 300 HD-Sendern, Netflix und Disney+ zum halben Preis. Nur für kurze Zeit: Jetzt Black-Friday-Deal sichern! (Anzeige)
Wie in vielen anderen Firmen stieß die Ankündigung auch bei Starling bei den Mitarbeitenden auf massive Kritik. In der internen Firmenkommunikation beklagen sich Beschäftigte über Platzmangel, fehlende Parkmöglichkeiten und die Belastung des Arbeitsalltags. Ein Mitarbeiter, der infolgedessen bereits gekündigt hat, sagte: "Ich habe meinen Job jahrelang erfolgreich aus dem Homeoffice erledigt. Die plötzliche Aufforderung, regelmäßig ins Büro zu kommen, ist für mich inakzeptabel."
Demotivation garantiert
Auch die Art und Weise der Einführung sorgte für Empörung. In einem viel beachteten Slack-Post war von einem "blassen, grauen Unternehmensumfeld" die Rede, das Mitarbeitende demotiviert und auf das Minimale reduziert. Bhatia verteidigte die Entscheidung und betonte in einer E-Mail, dass die Rückkehr ins Büro wichtig sei, um Kreativität, Zusammenarbeit und Problemlösungen zu fördern.Starling folgt mit der neuen Regelung dem Beispiel anderer Unternehmen wie Amazon, die nach der Pandemie verstärkt auf Büroarbeit setzen. Doch während diese Firmen auf umfassende Infrastruktur zurückgreifen können, scheint Starling bei der Umsetzung überfordert. Ob das Unternehmen mit dieser Maßnahme tatsächlich die angestrebte "nächste Wachstumsphase" einleiten kann, bleibt fraglich.
Zusammenfassung
- Starling Bank führt Anwesenheitspflicht von 10 Tagen pro Monat ein
- Infrastruktur reicht nicht aus: 3231 Mitarbeiter, aber nur 900 Schreibtische
- Massive Kritik der Belegschaft wegen Platzmangel und Arbeitsbelastung
- Kündigungen und Demotivation als Folge der neuen Büropflicht
- CEO verteidigt Entscheidung: Kreativität und Zusammenarbeit fördern
- Fragwürdige Umsetzung der Rückkehr ins Büro im Vergleich zu anderen Firmen
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Datensouveränität, Kosten und Unabhängigkeit:
d-hubs - Heute 14:46 Uhr -
gute Nachrichten: die Krita 5.3.3. ist da
d-hubs - Vorgestern 23:17 Uhr -
Neues auf dem Officemarkt: Collabora Online 26.04:
d-hubs - Vorgestern 15:54 Uhr -
Neues aus der Selfhosting-Community:
d-hubs - 29.07. 12:39 Uhr -
Die Device Database von Home Assistant ist jetzt verfügbar:
d-hubs - 28.07. 00:27 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen