Amazon: Homeoffice zu Ende - alle wieder 5 Tage pro Woche ins Büro
Das Amazon-Management ist bekanntermaßen kein großer Freund des neuen Homeoffice-Trends. Die nun ergangene Entscheidung ist trotzdem unerwartet hart: Zum Jahreswechsel ist sogar das zeitweilige Arbeiten von Zuhause aus untersagt.
Laut Jassy wird es "außer in außergewöhnlichen Umständen" keine Ausnahmen geben. Für diejenigen, die eine Remote-Arbeitserlaubnis haben, kann jedoch eine Ausnahme gelten, die durch die S-Team-Leiter - das engste Führungsteam des Unternehmens - gewährt wird. Der Amazon-Chef betonte, dass auch vor der Pandemie ein regelmäßiger Remote-Arbeitstag keine Selbstverständlichkeit war, und dies werde nun ebenfalls wieder der Fall sein.
Diese Umstellung ist Teil eines größeren Vorhabens zur Stärkung der Unternehmenskultur und zur Effizienzsteigerung. In der Mitteilung kündigt Jassy zudem eine Umstrukturierung des Unternehmens an. Ziel sei es, die Zahl der Manager zu reduzieren und mehr flache Hierarchien zu schaffen. Bis Ende des ersten Quartals 2025 sollen alle S-Team-Organisationen das Verhältnis von einzelnen Mitarbeitenden zu Managern um mindestens 15 Prozent erhöhen. Dies bedeutet, dass mehr individuell Mitarbeitende ohne Führungsaufgaben angestellt werden sollen.
Amazon hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum erlebt, auch während der Pandemie. Infolgedessen wurden zahlreiche Manager eingestellt, was zu einer Schichtung der Organisationsstruktur geführt hat. Mit der aktuellen Strategie, die "wie das größte Start-up der Welt" agieren will, versucht Amazon nun, Flexibilität und Innovationskraft zu stärken. Arbeitswelt: In diesen Branchen ist Homeoffice am meisten verbreitet
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Nur wenige Ausnahmen
Ab dem 2. Januar 2025 sollen die Mitarbeitenden der Konzernzentrale an fünf Tagen die Woche im Büro erscheinen. Dies geht aus einer internen Mitteilung von Konzernchef Andy Jassy an die Belegschaft hervor, berichtet der US-Sender CNBC. Damit verabschiedet sich der Konzern von der bisherigen Regelung, die seit der Pandemie eine Anwesenheit von mindestens drei Tagen pro Woche vorschrieb.Laut Jassy wird es "außer in außergewöhnlichen Umständen" keine Ausnahmen geben. Für diejenigen, die eine Remote-Arbeitserlaubnis haben, kann jedoch eine Ausnahme gelten, die durch die S-Team-Leiter - das engste Führungsteam des Unternehmens - gewährt wird. Der Amazon-Chef betonte, dass auch vor der Pandemie ein regelmäßiger Remote-Arbeitstag keine Selbstverständlichkeit war, und dies werde nun ebenfalls wieder der Fall sein.
Diese Umstellung ist Teil eines größeren Vorhabens zur Stärkung der Unternehmenskultur und zur Effizienzsteigerung. In der Mitteilung kündigt Jassy zudem eine Umstrukturierung des Unternehmens an. Ziel sei es, die Zahl der Manager zu reduzieren und mehr flache Hierarchien zu schaffen. Bis Ende des ersten Quartals 2025 sollen alle S-Team-Organisationen das Verhältnis von einzelnen Mitarbeitenden zu Managern um mindestens 15 Prozent erhöhen. Dies bedeutet, dass mehr individuell Mitarbeitende ohne Führungsaufgaben angestellt werden sollen.
Weniger Bürokratie
Die geplanten Veränderungen können auch zu einer Überprüfung der aktuellen Strukturen und potenziell zum Abbau von Stellen führen, so Jassy. Dies sei jedoch notwendig, um Entscheidungen näher an der Basis treffen zu können, die Bürokratie zu verringern und effizienter zu arbeiten. In diesem Zusammenhang richtete Jassy auch ein "Bürokratie-Postfach" ein, in dem Mitarbeitende unnötige Prozesse oder Regeln melden können, um diese zu beseitigen.Amazon hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum erlebt, auch während der Pandemie. Infolgedessen wurden zahlreiche Manager eingestellt, was zu einer Schichtung der Organisationsstruktur geführt hat. Mit der aktuellen Strategie, die "wie das größte Start-up der Welt" agieren will, versucht Amazon nun, Flexibilität und Innovationskraft zu stärken. Arbeitswelt: In diesen Branchen ist Homeoffice am meisten verbreitet
Zusammenfassung
- Amazon verbietet ab 2. Januar 2025 das Homeoffice komplett
- Mitarbeiter müssen fünf Tage die Woche im Büro sein
- Bisherige Regel erlaubte drei Tage Homeoffice pro Woche
- Ausnahmen für Remote-Arbeit nur in speziellen Fällen möglich
- Umstrukturierung zielt auf flachere Hierarchien ab
- Verhältnis von Mitarbeitenden zu Managern soll um 15% steigen
- "Bürokratie-Postfach" für Meldung unnötiger Prozesse eingerichtet
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