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Mars: Start von Terraforming ist einfacher als bisher gedacht
Das Terraforming des Mars war bereits Thema mehrerer Science-Fiction-Geschichten. Neue Forschungen ergeben, dass eine solche Idee gar nicht so kompliziert umsetzbar sein könnte, wie bisher vielfach angenommen wurde.
Dies könnte bereits ausreichen, um ein einigen Regionen flüssiges Wasser zu erhalten. Allerdings ist der Aufwand nicht gerade klein: Es müssten pro Jahr rund 2 Millionen Tonnen Partikel in die Luft geblasen werden, um den Effekt zu halten. Allerdings ließe sich hierfür wohl problemlos der allgegenwärtige Marsstaub nutzen, der nur noch von den Terraforming-Anlagen modifiziert werden müsste.
"Es kommt nicht so oft vor, dass man eine wirklich ganz neue, innovative Idee für die Terraformung bekommt", sagt Colin McInnes, Raumfahrtingenieur an der Universität Glasgow, der nicht an der Arbeit beteiligt ist. "Die Lücke zwischen dem, wo der Mars ist, und dem, wo der Mars für die Bewohnbarkeit sein könnte, ist kleiner, als wir vielleicht denken."
Die höhere Temperatur wäre allerdings nur ein Faktor, der eine Besiedlung etwas vereinfachen würde, da man weniger Heizenergie für menschliche Habitate benötigen würde. Angesichts der Zusammensetzung der Atmosphäre und ihrer geringen Dichte ist es kaum denkbar, dass jemals eine ungeschützte Lebensweise auf dem Planeten möglich sein wird.
Siehe auch:
Treibhaus mit Staub
Hauptsächlich müsste die Temperatur der kalten Marsatmosphäre nach oben gebracht werden. Auf dem Planeten herrscht eine mittlere Temperatur von rund -60 Grad Celsius, im Vergleich zur Erde mit ihren 15 Grad Celsius ist es also extrem kalt. Laut Simulationen, die Forscher jetzt durchführten, könnte die Injektion winziger Partikel in die Marsatmosphäre den Planeten innerhalb weniger Monate um mehr als 10 Grad Celsius erwärmen.Dies könnte bereits ausreichen, um ein einigen Regionen flüssiges Wasser zu erhalten. Allerdings ist der Aufwand nicht gerade klein: Es müssten pro Jahr rund 2 Millionen Tonnen Partikel in die Luft geblasen werden, um den Effekt zu halten. Allerdings ließe sich hierfür wohl problemlos der allgegenwärtige Marsstaub nutzen, der nur noch von den Terraforming-Anlagen modifiziert werden müsste.
"Es kommt nicht so oft vor, dass man eine wirklich ganz neue, innovative Idee für die Terraformung bekommt", sagt Colin McInnes, Raumfahrtingenieur an der Universität Glasgow, der nicht an der Arbeit beteiligt ist. "Die Lücke zwischen dem, wo der Mars ist, und dem, wo der Mars für die Bewohnbarkeit sein könnte, ist kleiner, als wir vielleicht denken."
Trotzdem ungemütlich
Die Erwärmung käme hauptsächlich über einen Treibhauseffekt zustande, den die Partikel verursachen würden. Diesen kennen wir auf der Erde über die Wirkung von Kohlendioxid und Wasserdampf in der Atmosphäre. Auf dem Mars müsste man aber zu stärkeren Mitteln greifen - Kohlendioxid reicht hier nicht aus, das zeigt schon die Tatsache, dass die Lufthülle des Planeten zu fast 96 Prozent aus diesem Gas besteht.Die höhere Temperatur wäre allerdings nur ein Faktor, der eine Besiedlung etwas vereinfachen würde, da man weniger Heizenergie für menschliche Habitate benötigen würde. Angesichts der Zusammensetzung der Atmosphäre und ihrer geringen Dichte ist es kaum denkbar, dass jemals eine ungeschützte Lebensweise auf dem Planeten möglich sein wird.
Zusammenfassung
- Terraforming des Mars könnte einfacher sein als angenommen
- Mars hat eine Durchschnittstemperatur von -60 Grad Celsius
- Partikelinjektion könnte Mars um über 10 Grad erwärmen
- Jährlich 2 Millionen Tonnen Partikel nötig für Erwärmung
- Marsstaub könnte für Terraforming genutzt werden
- Neue Ideen zum Mars-Terraforming laut Colin McInnes vielversprechend
- Treibhauseffekt durch Partikel würde Mars erwärmen
- Geringe Atmosphärendichte macht ungeschütztes Leben unwahrscheinlich
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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