Weit mehr als die Hälfte der Gamer greift vor allem zu (ur)alten Spielen
Die Spielebranche wurde in den letzten Monaten durch zahlreiche Stellenkürzungen erschüttert, gleichzeitig zeigen neueste Zahlen, dass der Gaming-Markt 2023 gewachsen ist. Das klingt zunächst nach einem Widerspruch, doch es gibt eine Erklärung: 60 Prozent spielen alte Titel.
Konkret erreichte der Markt für PC- und Konsolenspiele im Vorjahr einen Umsatz von 93,5 Milliarden Dollar, das ist wie erwähnt ein durchaus signifikanter Zuwachs. Allerdings ist das nur für eine Handvoll an Entwicklern eine gute Nachricht.
Denn Newzoo hat herausgefunden, dass der Großteil der Nutzer vorzugsweise Games spielt, die man als alt und sogar uralt bezeichnen kann. Ganz oben findet man Fortnite, also ein Spiel, dessen so beliebter Battle Royale-Modus bereits im Herbst 2017 veröffentlicht worden ist. Weitere Spiele in der Liste der beliebtesten Games waren Grand Theft Auto 5, Counter-Strike 2, Roblox, Minecraft, Rocket League, Apex Legends, Fall Guys, Valorant und Call of Duty. Gemessen wurden hier die monatlich aktiven Nutzer (Monthly Active Users; MAUs).
Zwar gab es in den jeweiligen Plattform-Top-10 auch Games, die wie Starfield neu sind und Einzelspielertitel sind, beim Großteil handelt es sich aber eben um Titel, die schon mehrere Jahre auf dem Buckel haben. 60 Prozent dieser Spielzeit wurde in Spielen verbracht, die sechs Jahre alt oder sogar noch älter sind.
Das erklärt auch den anfangs erwähnten vermeintlichen Widerspruch zwischen Markt und den Massenentlassungen: Denn mit Games lässt sich nach wie vor bzw. mehr denn je Geld verdienen, das erfolgt aber mit alten Spielen, die verhältnismäßig geringen Entwicklungsaufwand erfordern.
Siehe auch:
Wachstum und Krise in einem
Lesen kann man die neuesten Zahlen in einer Analyse des Marktforschungsunternehmens Newzoo (via Kotaku). Dort hat man gerade den "The PC & Console Gaming Report 2024" veröffentlicht und dieser verrät, dass der Gamingmarkt im Jahr 2023 um 2,3 Prozent gewachsen ist. Das klingt nach einer für die Branche guten Nachricht, doch in Wirklichkeit ist das nicht der Fall.Konkret erreichte der Markt für PC- und Konsolenspiele im Vorjahr einen Umsatz von 93,5 Milliarden Dollar, das ist wie erwähnt ein durchaus signifikanter Zuwachs. Allerdings ist das nur für eine Handvoll an Entwicklern eine gute Nachricht.
Denn Newzoo hat herausgefunden, dass der Großteil der Nutzer vorzugsweise Games spielt, die man als alt und sogar uralt bezeichnen kann. Ganz oben findet man Fortnite, also ein Spiel, dessen so beliebter Battle Royale-Modus bereits im Herbst 2017 veröffentlicht worden ist. Weitere Spiele in der Liste der beliebtesten Games waren Grand Theft Auto 5, Counter-Strike 2, Roblox, Minecraft, Rocket League, Apex Legends, Fall Guys, Valorant und Call of Duty. Gemessen wurden hier die monatlich aktiven Nutzer (Monthly Active Users; MAUs).
Zwar gab es in den jeweiligen Plattform-Top-10 auch Games, die wie Starfield neu sind und Einzelspielertitel sind, beim Großteil handelt es sich aber eben um Titel, die schon mehrere Jahre auf dem Buckel haben. 60 Prozent dieser Spielzeit wurde in Spielen verbracht, die sechs Jahre alt oder sogar noch älter sind.
Das erklärt auch den anfangs erwähnten vermeintlichen Widerspruch zwischen Markt und den Massenentlassungen: Denn mit Games lässt sich nach wie vor bzw. mehr denn je Geld verdienen, das erfolgt aber mit alten Spielen, die verhältnismäßig geringen Entwicklungsaufwand erfordern.
Zusammenfassung
- Spielebranche wuchs 2023 um 2,3 Prozent
- Umsatz von PC- und Konsolenspielen bei 93,5 Milliarden Dollar
- Großteil spielt vorwiegend ältere Games
- Fortnite und GTA 5 unter den Top-Spielen
- 60 Prozent der Spielzeit in Titeln über sechs Jahre alt
- Marktwachstum begünstigt wenige Entwickler
- Alte Spiele generieren Einnahmen bei geringem Aufwand
Siehe auch:
- Xbox Cloud Gaming: Maus- und Tastatur-Support endlich verfügbar
- Neuer Aldi-PC: Gaming-Desktop mit Nvidia RTX 4070 ab 4. April
- Prime Gaming: Diese Spiele & Inhalte verschenkt Amazon im März
- Gaming-Upscaling: Microsoft erklärt, was genau DirectSR eigentlich ist
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