Steam Deck ohne Display: Tecno stopft Ryzen Gaming-PC in Controller
Der zum chinesischen Smartphone-Hersteller Transsion gehörende Anbieter Tecno hat mit dem Pocket Go auf dem MWC 2024 einen ungewöhnlichen Gaming-PC vorgestellt. Man stopft Steam-Deck-ähnliche Hardware in einen Controller, lagert das Display aber in ein Headset aus.
Tecno Pocket Go
Im Inneren werkelt ein bis zu 5,1 Gigahertz schneller AMD Ryzen 7 8840HS APU mit acht Rechenkernen, dem man 16 Gigabyte LPDDR5-RAM und eine bis zu ein Terabyte große SSD zur Seite stellt. Als Betriebssystem ist Windows 11 im Einsatz und es gibt zwei USB-C-Ports, einen 3,5mm-Klinkenanschluss und einen MicroSD-Kartenslot. Mit zwei zusätzlichen Tasten wird das dazugehörige AR-Headset gesteuert, das wohl per Kabel mit dem Host-Gerät zu verknüpfen ist.
Tecno AR Pocket Vision Display-Headset
Das Tecno AR Pocket Vision genannte Headset entspricht auf den ersten Blick einer Art "Datenbrille", in die man Micro-OLED-Displays mit 0,71 Zoll Diagonale integriert hat. Letzteres soll den Eindruck vermitteln, man schaue auf einen sechs Meter entfernt stehenden Fernseher mit 215 Zoll Diagonale (5,5 Meter). Dank einer einstellbaren Optik soll das Headset ein sehr breites Sichtfeld liefern.
Tecno gibt an, dass in dem Display-Headset auch noch ein Sechs-Achsen-Gyroskop enthalten ist, welches die Kopfbewegungen erfassen und für die Anpassung der Darstellung in Spielen verarbeiten kann. Kameras scheint es an dem Headset allerdings nicht zu geben, weshalb fraglich ist, worin hier die "Augmented Reality"-Funktionalität besteht, die der Name des Headsets suggeriert. Immerhin ist das Display-Headset auch in Verbindung mit Android-Smartphones nutzbar.
Wann und zu welchen Preisen das Tecno Pocket Go und sein Display-Headset auf den Markt kommen sollen, ist bisher noch unklar. Siehe auch:
- Tecno stellt ungewöhnlichen Gaming-PC vor
- Pocket Go ohne Display, ähnelt einem Controller
- Hardware: Ryzen 7 8840HS APU, 16 GB RAM
- Betriebssystem Windows 11, diverse Anschlüsse
- AR-Headset Pocket Vision mit Micro-OLED-Displays
- Headset bietet großes Sichtfeld, Gyroskop integriert
- Kompatibilität mit Android-Smartphones gegeben
- Markteinführung und Preise noch unbekannt
Wie ein Handheld-Gaming-PC - nur ohne Display
Der Tecno Pocket Go selbst ist ähnlich dem, was man als Steam Deck, Lenovo Legion Go oder Asus ROG Ally kennt, verzichtet aber zugunsten einer kleineren Bauform auf ein integriertes Display. Das Gerät hat stattdessen Handgriffe, Tasten, D-Pad und Analog-Sticks wie ein Konsolen-Controller an Bord und verfügt außerdem über einen austauschbaren 50-Wattstunden-Akku.
Tecno Pocket Go
Im Inneren werkelt ein bis zu 5,1 Gigahertz schneller AMD Ryzen 7 8840HS APU mit acht Rechenkernen, dem man 16 Gigabyte LPDDR5-RAM und eine bis zu ein Terabyte große SSD zur Seite stellt. Als Betriebssystem ist Windows 11 im Einsatz und es gibt zwei USB-C-Ports, einen 3,5mm-Klinkenanschluss und einen MicroSD-Kartenslot. Mit zwei zusätzlichen Tasten wird das dazugehörige AR-Headset gesteuert, das wohl per Kabel mit dem Host-Gerät zu verknüpfen ist.
Tecno AR Pocket Vision Display-Headset
Das Tecno AR Pocket Vision genannte Headset entspricht auf den ersten Blick einer Art "Datenbrille", in die man Micro-OLED-Displays mit 0,71 Zoll Diagonale integriert hat. Letzteres soll den Eindruck vermitteln, man schaue auf einen sechs Meter entfernt stehenden Fernseher mit 215 Zoll Diagonale (5,5 Meter). Dank einer einstellbaren Optik soll das Headset ein sehr breites Sichtfeld liefern.
Tecno gibt an, dass in dem Display-Headset auch noch ein Sechs-Achsen-Gyroskop enthalten ist, welches die Kopfbewegungen erfassen und für die Anpassung der Darstellung in Spielen verarbeiten kann. Kameras scheint es an dem Headset allerdings nicht zu geben, weshalb fraglich ist, worin hier die "Augmented Reality"-Funktionalität besteht, die der Name des Headsets suggeriert. Immerhin ist das Display-Headset auch in Verbindung mit Android-Smartphones nutzbar.
Wann und zu welchen Preisen das Tecno Pocket Go und sein Display-Headset auf den Markt kommen sollen, ist bisher noch unklar. Siehe auch:
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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