Editor wird noch besser: Microsoft Notepad erhält Rechtschreibprüfung

Microsoft hat zwar das altbekannte WordPad eingestampft und lässt Word abseits von strittigen KI-Funktionen weitestgehend stagnieren, doch beim klassischen Notepad - hierzulande bekannt als Editor - bessert man jetzt erneut nach. Ab sofort können Tester eine Rechtschreibkorrektur ausprobieren.
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Microsoft

Der Editor bekommt erneut eine praktische neue Funktion

Das stinknormale Microsoft Notepad, das in den deutschen Versionen von Windows nach wie vor einfach als "Editor" bezeichnet wird, bekommt in diesen Tagen sehr viel Liebe ab. Teilnehmer des Windows Insider-Programms können ab sofort die neue Rechtschreibprüfung im Editor testen, bevor diese im weiteren Jahresverlauf bei allen Nutzern von Windows 11 Einzug halten soll.

Im Grunde funktioniert die Rechtschreibprüfung im Editor genau so, wie man es von Microsoft Word oder dem Edge-Browser kennt. Die falsch geschriebenen Wörter werden automatisch mit einer roten Wellenlinie markiert. Der Anwender kann die Fehler mittels eines Rechtsklicks auf das jeweilige Wort korrigieren, indem man aus einer Reihe von Korrekturvorschlägen auswählt.


Automatische Korrektur und individuelle Wörterbücher

Die Rechtschreibprüfung in Notepad/Editor kann sogar per Auto-Korrektur Fehler beheben, wenn man dies wünscht, sodass die Fehler schon während der Eingabe korrigiert werden - ganz so, wie man es von mobilen Geräten gewohnt ist. Mittelfristig soll die Rechtschreibprüfung mit Korrekturfunktion eine Vielzahl von verschiedenen Sprachen unterstützen. Die Nutzenden können außerdem bestimmte Wörter ignorieren oder sie zu ihrem individuellen Wörterbuch hinzufügen lassen.

In einem Blog-Eintrag erklärte Dave Grochocki, der als Principal Product Management Lead for Windows Inbox Apps für Notepad & Co mitverantwortlich ist, dass die neue Funktion für einige Dateitypen automatisch aktiv ist. Bei anderen Dateitypen, die normalerweise zum Programmieren verwendet werden, ist die Funktion hingegen standardmäßig abgeschaltet, lässt sich aber auf Wunsch aktivieren. Man kann dabei wählen, ob das Feature global oder nur für eine bestimmte Datei aktiviert werden soll.

"Spellcheck for Notepad", wie Microsoft die Rechtschreibkorrektur im Editor offiziell nennt, ist das neueste Beispiel für Microsofts anhaltende Investitionen in das eigentlich einfache Textverarbeitungs-Tool. Im Dezember hatte man unter anderem bekannt gegeben, dass Microsoft Notepad künftig einen Zeichenzähler bieten werde. Kurz darauf wurde die App um eine Funktion zum automatischen Speichern erweitert. Weiterhin gibt es inzwischen sogar Tabs und einen dunklen Modus sowie eine Integration von Microsoft Copilot.

Zusammenfassung
  • Notepad, hier bekannt als Editor, erhält Rechtschreibprüfung
  • Insider-Programm-Tester probieren neue Funktion aus
  • Rechtschreibfehler werden mit roter Wellenlinie markiert
  • Auto-Korrektur und individuelle Wörterbücher verfügbar
  • Funktion für Programmierdateien standardmäßig deaktiviert
  • Notepad erhält Zeichenzähler und automatisches Speichern

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