Intel: Überraschend stark bei PCs, bei KI machen andere Kasse
Der Chiphersteller Intel musste im letzten Jahr zwar spürbar leiden, kam letztlich aber doch noch zu einem beruhigenderem Abschluss. Seitens des Unternehmens selbst ist man mit dem Optimismus inzwischen aber vorsichtig geworden und erwartet für 2024 nicht zu viel.
Über alle zwölf Monate hinweg kam ein Umsatz in Höhe von 54,2 Milliarden Dollar zusammen, was einem Rückgang um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Immerhin konnte es weiterhin klar vermieden werden, in die Verlustzone abzurutschen. Unterm Strich stand am Ende des Jahres ein Nettogewinn von 1,7 Milliarden Dollar - was aber eben auch 79 Prozent weniger sind als im vorhergehenden Jahr.
Intel-Chef Pat Gelsinger wollte bei der Vorlage der Bilanzen aber nicht so sehr über die zurückliegenden Probleme sprechen, sondern über die positiven Entwicklungen. "Das Quartal bildete den Abschluss eines Jahres mit enormen Fortschritten bei der Transformation von Intel, in dem wir die Umsetzung konsequent vorangetrieben und Innovationen beschleunigt haben, was zu einer starken Kundendynamik für unsere Produkte führte. Im Jahr 2024 werden wir uns weiterhin unermüdlich darauf konzentrieren, die Prozess- und Produktführerschaft zu erlangen, unser externes Foundry-Geschäft und die globale Fertigung im großen Maßstab weiter auszubauen", sagte er.
Mit Blick auf das laufende Quartal erklärte das Intel-Management, dass es Einnahmen im Bereich von 12,2 bis 13,2 Milliarden Dollar erwartet, was deutlich unter den Erwartungen der Börsen-Analysten liegt. Dies zeigt, dass man in der Führungsebene aktuell doch eher vorsichtig agiert und dafür auch mal hinnimmt, dass die Anleger zurückhaltender agieren.
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Es geht aufwärts
Intel vermeldete für das Quartal von Oktober bis Dezember einen Nettogewinn von 2,7 Milliarden Dollar. Der Umsatz von 15,4 Milliarden Dollar, entspricht einem Zuwachs von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings war das Schlussquartal letztlich auch der einzige Zeitraum im letzten Jahr, in dem Intel einen Zugewinn bei den Einnahmen verzeichnen konnte.Über alle zwölf Monate hinweg kam ein Umsatz in Höhe von 54,2 Milliarden Dollar zusammen, was einem Rückgang um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Immerhin konnte es weiterhin klar vermieden werden, in die Verlustzone abzurutschen. Unterm Strich stand am Ende des Jahres ein Nettogewinn von 1,7 Milliarden Dollar - was aber eben auch 79 Prozent weniger sind als im vorhergehenden Jahr.
Intel-Chef Pat Gelsinger wollte bei der Vorlage der Bilanzen aber nicht so sehr über die zurückliegenden Probleme sprechen, sondern über die positiven Entwicklungen. "Das Quartal bildete den Abschluss eines Jahres mit enormen Fortschritten bei der Transformation von Intel, in dem wir die Umsetzung konsequent vorangetrieben und Innovationen beschleunigt haben, was zu einer starken Kundendynamik für unsere Produkte führte. Im Jahr 2024 werden wir uns weiterhin unermüdlich darauf konzentrieren, die Prozess- und Produktführerschaft zu erlangen, unser externes Foundry-Geschäft und die globale Fertigung im großen Maßstab weiter auszubauen", sagte er.
Vorsichtig ins neue Jahr
Auffällig ist in den Bilanzen, dass Intels Client Computing Group, die Prozessoren für PCs verkauft, trotz der Schwierigkeiten dieser Branche ziemlich gut abschnitt. Hier konnte Intel seine Einnahmen um 33 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar ausbauen. In dem eigentlich boomenden Bereich Data Center und KI 4 Milliarden Dollar hereinkamen, was 10 Prozent weniger als im Vorjahr sind.Mit Blick auf das laufende Quartal erklärte das Intel-Management, dass es Einnahmen im Bereich von 12,2 bis 13,2 Milliarden Dollar erwartet, was deutlich unter den Erwartungen der Börsen-Analysten liegt. Dies zeigt, dass man in der Führungsebene aktuell doch eher vorsichtig agiert und dafür auch mal hinnimmt, dass die Anleger zurückhaltender agieren.
Zusammenfassung
- Intel schloss 2023 mit leichtem Optimismus ab
- Letztes Quartal brachte 2,7 Mrd. Dollar Gewinn
- Jahresumsatz fiel um 14 Prozent auf 54,2 Mrd. Dollar
- Nettogewinn 2023 sank um 79 Prozent auf 1,7 Mrd. Dollar
- Intel-Chef betont Fortschritte und Kundendynamik
- PC-Prozessoren brachten 33 Prozent mehr Einnahmen
- Management erwartet niedrigere Einnahmen als Analysten
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