Copilot & Co: Microsofts KI-Helfer als Ressourcen-Fresser auf Client-PCs

Die von Microsoft mit überbordendem Enthusiasmus in allen möglichen Produkten integrierten neuen KI-Funktionen wie Copilot und anderen benötigen offenbar auf Client-PCs ebenfalls reichlich Ressourcen. So kann es zu Problemen kommen, wie Microsoft jetzt bestätigte.
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Microsoft

User melden Verzögerungen unter Edge und Chrome

Microsoft rüstet Copilot, also den Chatbot auf Basis von ChatGPT und anderen Technologien des Startup-Unternehmens OpenAI in immer mehr Produkten nach. Wer Copilot unter Windows in den Browsern Microsoft Edge oder Google Chrome nutzt, muss aber laut dem neuen Windows-Teamchef Mikhail Parakhin damit rechnen, dass es unter bestimmten Umständen Performance-Probleme mit dem KI-Dienst geben kann.

Auf X/Twitter und in anderen Foren gab es zuletzt immer mal wieder Beschwerden von Nutzern, laut denen Copilot in Edge und Chrome nicht gerade optimale Leistung lieferte. Parakhin reagierte jüngst auf einen Post eines Copilot-Users, der sich zu dem Thema äußerte. Er verwies auf den Effizienzmodus des Browsers Edge als möglichen Grund für die Performance-Einbußen.
Der sogenannte Efficiency-Mode werde aktiviert, sobald bei einem Notebook oder 2-in-1-Gerät ein geringer Ladestand des Akkus festgestellt werde. Das gleiche Verhalten könne auch auftreten, wenn man die Einstellungen des Browsers auf den Effizienzmodus festlege, um so die Akkulaufzeit des jeweiligen mobilen Geräts bei höherem Ladestand zu verlängern.

Laut den von der reduzierten Copilot-Performance betroffenen Nutzern sind es aber wohl nicht diese Einstellungen, die den KI-Dienst in ihren Browsern ausbremsen. Stattdessen vermuten sie Speicher- oder Ressourcen-Leaks als tatsächlichen Grund, was sie damit begründen, dass die Probleme nach einem vollständigen Neustart des jeweiligen Browsers anscheinend zumindest zeitweise behoben werden können.

Wo genau nun die Ursachen der schwächelnden Performance bei der Nutzung von Microsofts KI-Diensten in den Chromium-basierten Browsern von Microsoft und Google liegen, ist derzeit somit noch offen. Immerhin macht der Fall deutlich, dass bei der Verwendung von KI-Services durchaus negative Auswirkungen auf die Performance von Client-PCs möglich sind, auch wenn Copilot & Co den Großteil ihrer Aufgaben über Server im Internet erledigen.

Zusammenfassung
  • Microsofts KI-Funktionen führen zu PC-Performance-Problemen
  • Copilot-Integration in Edge und Chrome kann haken
  • Windows-Chef Parakhin nennt Effizienzmodus als Ursache
  • Nutzer vermuten Speicherlecks hinter Performance-Einbußen
  • Ursachen für schwache KI-Performance noch unklar
  • KI-Services beeinflussen Client-PC-Leistung negativ
  • Effizienzmodus aktiviert sich bei niedrigem Akkustand

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