Windows-Team spart mit KI beim Marketing - und blamiert sich sofort
Künstliche Intelligenz und darauf basierende Bildgeneratoren können beeindruckende und manchmal auch nützliche Dienste leisten. Jetzt hat das Windows-Team selbst gezeigt, wie man sie nicht verwenden sollte und schadet sich damit wohl hauptsächlich selbst.
Dass es dabei nicht unbedingt damit getan ist, einfach nur eine Anfrage zu stellen, lernt man beim Microsofts Windows Dev Docs Team seit gestern Abend schmerzlich, denn mit ihrem Werbepost auf X/Twitter, in dem ein KI-Bild bei der Verbreitung von Informationen über die Migration von der Universal Windows Platform (UWP) hin zu WinUI 3 helfen sollte, sorgt dort für reichlich Gelächter, aber auch Kritik.
Screenshot: So sah Microsofts erbärmlicher Werbeversuch per KI aus
Die Kartons, die den Umzug von UWP auf WinUI 3 symbolisieren sollen, tragen nämlich durchaus Kennzeichnungen, die an offizielle Logos erinnern, wie sie Microsoft nutzt, doch kann die KI diese wohl noch immer nicht einwandfrei "generieren". Dieses Problem dürfte auch während der Erstellung des Bildes aufgefallen sein. Tatsächlich hätte man vielleicht einfach auf die Labels und Logos auf den Boxen verzichten sollen.
Jemand legte letztlich wohl durchaus noch Hand an das Bild, denn an den Containern der beiden LKWs auf dem Bild sind ein Windows-Logo und der Schriftzug WinUI sowie die Kennzeichnung UWP in größerer, fehlerfreier Form durchaus vorhanden. Für viele Twitter-Kommentatoren ist das Bild nun aber ein gefundenes Fressen.
Man zeige damit nicht nur die Schwächen der hauseigenen generativen KI bei der Erstellung von Bildern, sondern blamiere sich auch mit einem unbedachten Umgang mit dem System. Mancher kritisiert auch, dass Microsoft die Ressourcen seines hervorragenden Design-Teams nicht nutzt und lieber mit der Verwendung einer KI zu sparen versucht.
Siehe auch:
Dev Docs Team wollte mit schnellem KI-Bild werben
Auch das Windows Developer Documentation Team, das umfangreiche Dokus zu Microsofts Entwicklerwerkzeugen und damit auch für die Arbeit an Programmen für Windows bereitstellt, nutzt die hauseigene KI, um damit mal eben möglichst ansehnliche Bilder für die Vermarktung der eigenen Produkte zu erstellen.Dass es dabei nicht unbedingt damit getan ist, einfach nur eine Anfrage zu stellen, lernt man beim Microsofts Windows Dev Docs Team seit gestern Abend schmerzlich, denn mit ihrem Werbepost auf X/Twitter, in dem ein KI-Bild bei der Verbreitung von Informationen über die Migration von der Universal Windows Platform (UWP) hin zu WinUI 3 helfen sollte, sorgt dort für reichlich Gelächter, aber auch Kritik.
Screenshot: So sah Microsofts erbärmlicher Werbeversuch per KI aus
KI schwächelt beim Umgang mit Schriften und Logos
Eigentlich wollten die Dokumentations-Spezialisten von Microsoft lediglich darüber aufklären, welche Features von WinUI 3 und dem Windows App SDK derzeit im Vergleich zur UWP nicht unterstützt werden. Dass man dabei aber ein Bild verwendete, dass die Schwächen der hauseigenen KI beim Umgang mit Logos und Schriften zeigt, wurde dabei entweder übersehen oder wohl eher einfach ignoriert.Die Kartons, die den Umzug von UWP auf WinUI 3 symbolisieren sollen, tragen nämlich durchaus Kennzeichnungen, die an offizielle Logos erinnern, wie sie Microsoft nutzt, doch kann die KI diese wohl noch immer nicht einwandfrei "generieren". Dieses Problem dürfte auch während der Erstellung des Bildes aufgefallen sein. Tatsächlich hätte man vielleicht einfach auf die Labels und Logos auf den Boxen verzichten sollen.
Jemand legte letztlich wohl durchaus noch Hand an das Bild, denn an den Containern der beiden LKWs auf dem Bild sind ein Windows-Logo und der Schriftzug WinUI sowie die Kennzeichnung UWP in größerer, fehlerfreier Form durchaus vorhanden. Für viele Twitter-Kommentatoren ist das Bild nun aber ein gefundenes Fressen.
Man zeige damit nicht nur die Schwächen der hauseigenen generativen KI bei der Erstellung von Bildern, sondern blamiere sich auch mit einem unbedachten Umgang mit dem System. Mancher kritisiert auch, dass Microsoft die Ressourcen seines hervorragenden Design-Teams nicht nutzt und lieber mit der Verwendung einer KI zu sparen versucht.
Zusammenfassung
- Windows-Team nutzt KI für unpassende Bildgenerierung
- KI-Bilder für Windows-Produktvermarktung missglückt
- Microsofts KI scheitert an Logos in Werbepost
- Fehlerhafte KI-Bilder lösen Spott auf Twitter aus
- Kritik an Microsofts Umgang mit eigener KI-Technologie
Siehe auch:
- 'KI-PCs' mit Windows 11 erhalten 'AI Explorer' als Blockbuster-Funktion
- Windows 10/11: Fotos-App erhält Update mit praktischem KI-Radierer
- Windows 11-Update behebt endlich hartnäckigen Video-Bug
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