Microsoft-Manager weist Gerüchte um Ende der Xbox-Hardware zurück

Größere Veränderungen bringen stets auch Verunsicherung mit sich. So kursierten in Sachen Microsoft zuletzt sogar Gerüchte, der Konzern könnte die Xbox als eigene Plattform einstellen. Das wurde vom zuständigen Manager jetzt zurückgewiesen.
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Große Veränderungen

Microsoft ging im Zuge der Übernahme des Branchenriesen Activision Blizzard dazu über, die Exklusivität einer Reihe von Spielen für die Xbox-Plattform aufzugeben. Das sollte ein klares Zeichen sein, dass man hier nicht versucht, eine Monopolstellung zu erlangen. Dies wurde teils aber auch so interpretiert, dass Microsoft Exklusiv-Titel zur PlayStation verschiebt und sich zukünftig eher auf die Entwicklung von Gaming-Software als auch die zugehörige Hardware konzentrieren will.

Im Substack-Branchen-Newsletter Shannon Liaos wurde nun aber von einer Betriebsversammlung bei Microsoft berichtet, auf der Xbox-Chef Phil Spencer das Festhalten an der eigenen Spieleplattform untermauerte. ""Das Unternehmen hielt am Dienstag ein internes Townhall ab, bei dem Spencer den Mitarbeitern erklärte, dass es keine Pläne gäbe, die Herstellung von Konsolen einzustellen, und dass die Xboxen weiterhin Teil einer Strategie sein würden, die mehrere Arten von Geräten umfasst", berichtete Liao.


Offiziell wurde seitens des Unternehmens nichts weiter zu den Gerüchten gesagt. Allerdings kann dies darauf zurückzuführen sein, dass man diese eigentlich als so abwegig ansieht, dass man sie nicht auch noch mit einer offiziellen Stellungnahme würdigen will.

Bald mehr Details

Genaueres über die Zukunft der Xbox dürfte aber ohnehin bald in Erfahrung zu bringen sein. Denn Spencer will dazu auf einer in Kürze stattfindenden Veranstaltung Genaueres sagen. "Wir haben für nächste Woche ein Business-Update-Event geplant, bei dem wir uns darauf freuen, mehr Details über unsere Vision für die Zukunft von Xbox mit euch zu teilen. Stay tuned", erklärte er.

Unterdessen geht der Umbau der Spiele-Sparte weiter - und ganz reibungslos verläuft die Integration eines kompletten Konzerns in die eigene Unternehmensstruktur letztlich nicht. So verkündete Microsoft vor einiger Zeit, dass im Gaming-Bereich rund 1900 Stellen gestrichen werden sollen - betroffen sind hiervon Mitarbeiter von Xbox, dem kürzlich aufgekauften Activision Blizzard und dem Bethesda-Eigentümer ZeniMax.

Zusammenfassung
  • Gerüchte um Xbox-Einstellung von Microsoft dementiert
  • Manager widerlegt Spekulationen zur Xbox-Zukunft
  • Exklusivität einiger Xbox-Spiele aufgehoben
  • Phil Spencer bekräftigt Xbox als Strategieelement
  • Keine offizielle Stellungnahme zu den Gerüchten
  • Zukunftspläne für Xbox werden bald verkündet
  • Microsoft plant Stellenabbau im Gaming-Sektor

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