EU: Windows 11 muss geändert werden, Microsoft Edge und Bing nicht
Die EU hat Ende 2022 das Gesetz über digitale Märkte auf den Weg gebracht, dieses regelt, welche Unternehmen als Torwächter bzw. Gatekeeper zu sehen sind. Das betrifft auch einzelne Produkte und auch bzw. insbesondere bei Microsoft hat die EU genau hingesehen.
Auch der Browser Microsoft Edge und die Suchmaschine Bing wurden unter die Lupe genommen und hier hat die Europäische Kommission nun ihre Ergebnisse bekannt gegeben. Und hier konnte sich der Redmonder Konzern mit seiner Argumentation durchsetzen. Bing, Edge und Microsoft Advertising wurden nicht als Gatekeeper eingestuft.
Damit ist die Untersuchung der EU zu dieser Thematik abgeschlossen, denn die nun erfolgte Einordnung war eine Reaktion von Microsoft sowie Apple auf die Anordnung der Union von September 2023. Denn die beiden Unternehmen reichten damals Gegenargumente ein, in denen sie erklärten, warum diese vier Kernplattformdienste (bei Apple ging es um iMessage) ihrer Ansicht nach trotz Erreichen der quantitativen Schwellenwerte nicht als Gateways gelten sollten.
"Nach einer gründlichen Prüfung aller Argumente, unter Berücksichtigung der Beiträge der relevanten Interessengruppen und nach Anhörung des beratenden Ausschusses für digitale Märkte kam die Kommission zu dem Schluss, dass iMessage, Bing, Edge und Microsoft Advertising nicht als Gatekeeper-Dienste gelten", so die EU in ihrer Mitteilung.
Siehe auch:
Erfolgreicher Einspruch von Microsoft (und Apple)
Bereits seit dem vergangenen Herbst ist bekannt, dass Microsoft sein Windows 11 in bestimmten Funktionen anpassen muss. Dazu zählt vor allem die Browserwahl. So wird es nicht mehr zwingend sein, dass Edge sich öffnet, wenn man eine Suche im Startmenü durchführt oder auch in den Widgets des Betriebssystems eine Nachricht anklickt. Auch Teams ist betroffen, denn die Kommunikationsanwendung wird ebenfalls angepasst und von Microsoft 365 bzw. Office 365 entkoppelt.Auch der Browser Microsoft Edge und die Suchmaschine Bing wurden unter die Lupe genommen und hier hat die Europäische Kommission nun ihre Ergebnisse bekannt gegeben. Und hier konnte sich der Redmonder Konzern mit seiner Argumentation durchsetzen. Bing, Edge und Microsoft Advertising wurden nicht als Gatekeeper eingestuft.
Damit ist die Untersuchung der EU zu dieser Thematik abgeschlossen, denn die nun erfolgte Einordnung war eine Reaktion von Microsoft sowie Apple auf die Anordnung der Union von September 2023. Denn die beiden Unternehmen reichten damals Gegenargumente ein, in denen sie erklärten, warum diese vier Kernplattformdienste (bei Apple ging es um iMessage) ihrer Ansicht nach trotz Erreichen der quantitativen Schwellenwerte nicht als Gateways gelten sollten.
"Nach einer gründlichen Prüfung aller Argumente, unter Berücksichtigung der Beiträge der relevanten Interessengruppen und nach Anhörung des beratenden Ausschusses für digitale Märkte kam die Kommission zu dem Schluss, dass iMessage, Bing, Edge und Microsoft Advertising nicht als Gatekeeper-Dienste gelten", so die EU in ihrer Mitteilung.
Zusammenfassung
- EU-Gesetz reguliert digitale Torwächter
- Microsoft muss Windows 11-Funktionen ändern
- Browserwahl in Windows 11 wird freier
- Teams von Microsoft 365 entkoppelt
- EU stuft Bing und Edge hingegen nicht (mehr) als Gatekeeper ein
- EU-Untersuchung zu Microsoft und Apple abgeschlossen
- Kommission sieht iMessage, Bing, Edge nicht als Gatekeeper
Siehe auch:
- Microsoft-Manager weist Gerüchte um Ende der Xbox-Hardware zurück
- Neu bei Teams: Verbesserter Copilot ersetzt Microsoft 365 Chat
- Twelve startet Produktion von Flieger-E-Fuel und kompensiert Microsoft
- Game-Changer von Microsoft: KI-Upscaling in Windows 11 entdeckt
- Microsoft-Tool im Kreuzfeuer: Der PC-Manager erntet neue Kritik
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