Samsung zeigt "schockierend" gut funktionierenden 2D/3D-Monitor
Rund um 3D herrschte vor Jahren ein großer Hype, doch schnell kamen Kunden und in Folge auch die Hersteller darauf, dass das weder praktisch ist noch wirklich gut aussieht. Vor allem die Brille störte, doch Samsung hat nun einen neuartigen brillenlosen 3D-Monitor vorgestellt.
Vor allem die Notwendigkeit zu einer Spezialbrille erwies sich als große Spaßbremse. Seither versuchen die Hersteller eine Lösung zu finden, die 3D ohne Brille ermöglicht - mit bislang begrenztem Erfolg. Im Rahmen der diese Woche stattfindenden Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hat Samsung nun aber einen Monitor vorgestellt, der brillenloses 3D auf eine neue Stufe hebt.
Das Ganze ist zwar derzeit noch ein Konzept, doch wie Digital Trends "schockiert" berichtet, soll dieser auch "tatsächlich funktionieren". Das Display des derzeit simpel Samsung 2D/3D genannten Monitors kann nahtlos zwischen 2D und 3D umschalten und arbeitet mit Eye Tracking, also dem Erfassen der Augen.
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Samsung hat hierfür zwei Kameras an der Oberseite des Bildschirms verbaut, diese tracken die Augen und können jedes 2D-Spiel in 3D verwandeln. Das ist nicht unbedingt neu, denn es gibt bereits vergleichbare 3D-Displays. Allerdings erfordern diese in der Regel ein regungsloses und unkomfortables Starren auf den Bildschirm, bei dem jede noch so kleine Bewegung die Immersion bzw. das 3D-Erlebnis unterbricht.
Die Umwandlung der Bilder übernimmt der Monitor, man benötigt also keine spezielle Software dafür. Der Nutzer kann nach Belieben zwischen 2D und 3D umschalten. Perfekt ist das Erlebnis allerdings bislang nicht, so Digital Trends, so kommt es verhältnismäßig häufig zu Screen Tearing bei Hintergrundelementen.
Wie erwähnt ist dieser Monitor bisher nur ein Konzept und das bedeutet, dass die Technik nicht fertig ist und auch, dass der Hersteller nicht allzu genau verrät, wie diese funktioniert. Man darf aber wohl dennoch gespannt sein, wie sich das entwickelt.
Siehe auch:
3D: Vom Hype zum Flop
3D hat damals im Kino beim ersten Avatar-Film so beeindruckend ausgesehen, dass die ganze Welt wollte, dass Medien fortan nur noch auf diese Weise konsumiert werden. Es gab eine regelrechte Flutwelle an 3D-TVs, die Marketing-Abteilungen bekamen beim Versuch, den Kunden 3D als nächstes großes Heimkino-Ding einzureden, förmlich Schnappatmung. Doch zu Hause und auch bei anderen Kinofilmen folgte dann die Ernüchterung: Dreidimensionale Inhalte waren weder beeindruckend noch praktisch.Vor allem die Notwendigkeit zu einer Spezialbrille erwies sich als große Spaßbremse. Seither versuchen die Hersteller eine Lösung zu finden, die 3D ohne Brille ermöglicht - mit bislang begrenztem Erfolg. Im Rahmen der diese Woche stattfindenden Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hat Samsung nun aber einen Monitor vorgestellt, der brillenloses 3D auf eine neue Stufe hebt.
Das Ganze ist zwar derzeit noch ein Konzept, doch wie Digital Trends "schockiert" berichtet, soll dieser auch "tatsächlich funktionieren". Das Display des derzeit simpel Samsung 2D/3D genannten Monitors kann nahtlos zwischen 2D und 3D umschalten und arbeitet mit Eye Tracking, also dem Erfassen der Augen.
Auf YouTube ansehenSamsung hat hierfür zwei Kameras an der Oberseite des Bildschirms verbaut, diese tracken die Augen und können jedes 2D-Spiel in 3D verwandeln. Das ist nicht unbedingt neu, denn es gibt bereits vergleichbare 3D-Displays. Allerdings erfordern diese in der Regel ein regungsloses und unkomfortables Starren auf den Bildschirm, bei dem jede noch so kleine Bewegung die Immersion bzw. das 3D-Erlebnis unterbricht.
Die Umwandlung der Bilder übernimmt der Monitor, man benötigt also keine spezielle Software dafür. Der Nutzer kann nach Belieben zwischen 2D und 3D umschalten. Perfekt ist das Erlebnis allerdings bislang nicht, so Digital Trends, so kommt es verhältnismäßig häufig zu Screen Tearing bei Hintergrundelementen.
Wie erwähnt ist dieser Monitor bisher nur ein Konzept und das bedeutet, dass die Technik nicht fertig ist und auch, dass der Hersteller nicht allzu genau verrät, wie diese funktioniert. Man darf aber wohl dennoch gespannt sein, wie sich das entwickelt.
Zusammenfassung
- 3D-Hype einst groß, praktischer Nutzen fraglich
- Samsung zeigt brillenlosen 3D-Monitor
- Konzeptgerät wechselt nahtlos zwischen 2D und 3D
- Eye Tracking verwandelt Spiele in 3D
- Bisherige brillenlose 3D-Displays erforderten Starren
- Screen Tearing bei Hintergrundelementen aufgetreten
- Technik des Monitors bislang nicht ausgereift
Siehe auch:
- Mini-LED- & OLED-TVs: Samsung kündigt neue Fernseher für 2024 an
- SSD 990 EVO: Alles zu Samsungs erster PCIe 5.0-SSD für Client-PCs
- Snapdragon XR2+ Gen 2: CPU für Samsung-Antwort auf Apple Vision Pro
- Samsung Jet Bot: Next-Gen Saug-Roboter dampft den Dreck einfach weg
- 360 Hz, neue Formate: Samsung baut OLED-Monitor-Angebot aus
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