MSI mit QD-OLED & KI: Neuer Gaming-Monitor hilft beim "Cheaten"

Künstliche Intelligenz spielt auf der CES derzeit eine große Rolle. Beim taiwanischen Hardware-Hersteller MSI hat man für den neuen MEG 321URX Gaming-Monitor auf QD-OLED-Basis überlegt, wie KI bei der Spielnutzung helfen kann. Was MSI hier bietet, grenzt an Cheats.
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Ohnehin schon beeindruckendes Gaming-Display

Der MSI MEG 321URX ist mit seiner Diagonale von 32 Zoll und dem großen QD-OLED-Panel mit 4K-Auflösung und bis zu 240 Hertz Bildwiederholrate ohnehin schon ein beeindruckendes Stück Technik. Hinzu kommt, dass man OLED-typisch gigantischen Kontrast und Display HDR 400 bieten will.

Die eigentliche Besonderheit des Monitors, dessen Einführung noch in der ersten Jahreshälfte 2024 zu erwarten sein soll, ist sein eingebauter "AI Accelerator". Dieser "KI-Beschleuniger" soll mit einer "SkySight" genannten Funktion in der Lage sein, die Mini-Map bei Spielen wie League of Legends (LoL) automatisch zu erkennen und zu analysieren, um die Position von Feinden zu orten.


Diese per "KI" ermittelten Informationen soll der Monitor dann nutzen, um die Richtung, in der sich die Gegner befinden, mittels eines On-Screen-Overlays anzuzeigen. Im Grunde verschafft MSI den Nutzern seines Monitors somit einen technischen Vorteil in bestimmten Spielen - der von den Spieleherstellern nicht als "Cheat" erkannt werden kann, denn die Bildverarbeitung durch die KI und die Erzeugung der Richtungsanzeige erfolgt durch die eigenständige Hardware des Bildschirms und nicht auf dem Host-System.

Adaption für beliebige Spiele möglich

MSI will die KI-Funktionen seines Monitors auch nutzen, um in League of Legends die Gesundheit von In-Game-Charakteren des Spielers automatisch zu überwachen. Die dabei erfassten Informationen sollen in Echtzeit in der sogenannten "Spectrum Bar" - einem Streifen von RGB-LEDs am unteren Rand des Monitors - angezeigt werden. In den Demos von MSI zeigte der LED-Balken genau die gleichen gelben und grünen Bereiche an, die in LoL auch auf dem Bildschirm zu sehen sind.

Im Zuge der Einführung des neuen Bildschirms im Frühjahr will MSI mit einer speziellen Software die Option schaffen, das KI-System des Monitors für die Nutzung mit anderen Spielen und Apps zu "trainieren". Auf diese Weise soll der "KI-Beschleuniger" in der Lage sein, auch bei anderen Spielen die Mini-Maps, Feindbewegungen und andere On-Screen-Anzeigen auszuwerten und deren Informationen über seine On-Screen-Overlays und den RGB-Balken anzuzeigen.

Das Training erfolgt übrigens zunächst mi der Rechenleistung des PCs, bevor dann der Monitor den Rest der Arbeit selbst übernimmt. Noch ist unklar, welche Hardware im MSI MEG 321URX zum Einsatz kommt, um die KI-Funktionen zu gewährleisten und ob etwa Flash-Speicher integriert ist. Offen ist auch noch, was der KI-fähige Gaming-Monitor letztlich kosten wird.

Zusammenfassung
  • KI spielt auf CES 2024 eine große Rolle
  • MSI MEG 321URX bietet KI-gestützte Spielfunktionen
  • Monitor erkennt Feindpositionen in Spielen wie LoL
  • On-Screen-Overlay zeigt Richtung der Gegner
  • KI überwacht Gesundheit von LoL-Charakteren
  • KI-System kann für andere Spiele trainiert werden
  • Unklarheit über Hardware und Preis des Monitors

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