Skandal bei Toyota-Tochter:
30 Jahre Crashtests massiv manipuliert
Es ist ein Skandal, den die Autowelt in dieser Form wohl noch nie erlebt hat und stellt auch das "Dieselgate" in den Schatten: Denn die Toyota-Tochter Daihatsu musste zugeben, dass man mehr als drei Jahrzehnte lang Sicherheitstests - bei 64 Modellen - gefälscht hat.
Denn wie CNN unter Berufung auf Mitteilungen von Daihatsu sowie Konzernmutter Toyota berichtet, hat der für seine Kleinwagen bekannte Hersteller zugeben müssen, dass eine unabhängige Kommission massive Verstöße festgestellt hat. Toyota dazu: "Wir sind uns bewusst, wie schwerwiegend die Tatsache ist, dass Daihatsus Vernachlässigung des Zertifizierungsprozesses die Grundlagen des Unternehmens als Automobilhersteller erschüttert hat."
Daihatsu hat "Unregelmäßigkeiten" in insgesamt 64 Fahrzeugmodellen und in 174 Fällen zugeben müssen bzw. wurden diese durch eine Kommission festgestellt. Konkret geht es dabei u. a. um die Manipulation von Crashtests und das Vertuschen von Problemen beim Auslösen von Airbags sowie mit Türen, die sich nach einem Unfall schwerer öffnen lassen.
Siehe auch:
Gefälschte Crashtests und mehr
2015 erschütterte der Dieselskandal die Autowelt und auch wenn die Schummeleien mehrerer Hersteller - allen voran Volkswagen - bei Grenzwerten für Autoabgase völlig inakzeptabel waren, so gefährdeten sie zumindest nicht das Leben der Insassen - zumindest nicht direkt. Daihatsu hingegen hat in Sachen Täuschung und Gefährdung gleich mehrere Stufen übersprungen, denn eine Manipulation wie die nun bekannt gewordene, hat die Welt wohl noch nie erlebt.Denn wie CNN unter Berufung auf Mitteilungen von Daihatsu sowie Konzernmutter Toyota berichtet, hat der für seine Kleinwagen bekannte Hersteller zugeben müssen, dass eine unabhängige Kommission massive Verstöße festgestellt hat. Toyota dazu: "Wir sind uns bewusst, wie schwerwiegend die Tatsache ist, dass Daihatsus Vernachlässigung des Zertifizierungsprozesses die Grundlagen des Unternehmens als Automobilhersteller erschüttert hat."
Daihatsu hat "Unregelmäßigkeiten" in insgesamt 64 Fahrzeugmodellen und in 174 Fällen zugeben müssen bzw. wurden diese durch eine Kommission festgestellt. Konkret geht es dabei u. a. um die Manipulation von Crashtests und das Vertuschen von Problemen beim Auslösen von Airbags sowie mit Türen, die sich nach einem Unfall schwerer öffnen lassen.
Arbeit ruht bis auf Weiteres
Betroffen waren dabei nicht nur Modelle, die unter der eigenen Marke Daihatsu verkauft wurden, sondern auch Auftragsfertigungen für Toyota, Mazda und Subaru. Daihatsu hat als Konsequenz in allen seinen vier japanischen Fabriken die Arbeit eingestellt. Dieser Shutdown soll bis zumindest Ende Januar 2024 dauern, betroffen sind rund 9000 Mitarbeiter.
Zusammenfassung
- Daihatsu fälschte über 30 Jahre Sicherheitstests
- Toyota-Tochter übertrifft "Dieselgate" Skandal
- 64 Modelle mit gefälschten Crashtests betroffen
- Unregelmäßigkeiten bei Airbags und Türen
- Auch Toyota, Mazda, Subaru als Auftraggeber betroffen
- Daihatsu stoppt Produktion in vier Fabriken
- 9000 Mitarbeiter von Produktionsstopp betroffen
Siehe auch:
- Fazit vom Toyota-Technikchef: Wasserstoff-Mirai war ein Fehlschlag
- Lunar Cruiser: Toyota baut einen Scifi-Geländewagen für Mond und Erde
- Toyota will massiv umsteuern und BEV-Verschnarchen korrigieren
- Toyota-Fabriken standen zwei Tage still - weil die Festplatten voll waren
- Computerausfall legt gesamte Auto-Produktion bei Toyota in Japan lahm
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
CPU Lüfter für AMD Ryzen 9 5900x
landbastler - Gestern 19:38 Uhr -
GIMP 3.2.6 : seit GIMP 3.2.4 sind 871 commits
d-hubs - Gestern 13:34 Uhr -
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
chris12 - Gestern 03:50 Uhr -
Schöne Frauen in deiner Nähe gerade jetzt
tokelau - Vorgestern 22:47 Uhr -
Digitale Souveränität konkret: Schweiz startet Open-Source-Arbeitsplat
d-hubs - Vorgestern 19:45 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen