Skandal-Lawine in Japan:
Toyota, Mazda etc. geben Schummeln zu
Für die Autobranche sind Skandale nicht fremd, man denke nur an das Dieselgate bei Volkswagen. Doch die Schummeleien des Wolfsburger Konzerns verblassen regelrecht, wenn man sich ansieht, was gerade in Japan bei Toyota sowie Honda, Mazda und Suzuki passiert.
Wie die BBC berichtet, hat Japans Verkehrsministerium heute das Hauptquartier des weltgrößten Autobauers Toyota durchsuchen lassen. Bereits gestern hat sich der Vorstandsvorsitzende Akio Toyoda für den massiven Betrug bei den Zertifizierungstests für sieben Fahrzeugmodelle entschuldigt, bei drei wurde die Produktion ausgesetzt - Corolla Fielder, Corolla Axio und Yaris Cross. Der Konzern beteuerte dabei, dass die Sicherheit der Fahrzeuge, die auf den Straßen sind, nicht beeinträchtigt sei.
"Wir haben den Zertifizierungsprozess vernachlässigt und unsere Autos in Massenproduktion hergestellt, ohne vorher die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen", sagte Toyoda nach einer sekundenlangen tiefen Verbeugung, die in Japan in solchen Fällen üblich ist. Konkret soll Toyota u. a. modifizierte Fahrzeuge für Sicherheitskollisionstests verwendet haben, das betrifft allerdings Modelle, die nicht mehr produziert werden.
Mehr noch: Auch Honda und Suzuki mussten Unregelmäßigkeiten einräumen, hier soll es sich aber um Schummeleien bei Lautstärke und Motorleistung und nicht sicherheitsrelevante Probleme handeln.
Siehe auch:
Japans Autobranche blickt in den Abgrund
Es ist schon länger bekannt, dass Toyota sowie dessen Tochterunternehmen geschummelt haben, und zwar ausgerechnet bei Crashtestdaten. Diese Manipulationen sollen auch bereits drei Jahrzehnte lang andauern und offenbar ist das auch nur die Spitze des Eisbergs. Denn der Skandal erschüttert derzeit die gesamte japanische Autobranche und könnte das an sich gute Image der betroffenen Unternehmen für Jahre oder sogar immer nachhaltig beschädigen.Wie die BBC berichtet, hat Japans Verkehrsministerium heute das Hauptquartier des weltgrößten Autobauers Toyota durchsuchen lassen. Bereits gestern hat sich der Vorstandsvorsitzende Akio Toyoda für den massiven Betrug bei den Zertifizierungstests für sieben Fahrzeugmodelle entschuldigt, bei drei wurde die Produktion ausgesetzt - Corolla Fielder, Corolla Axio und Yaris Cross. Der Konzern beteuerte dabei, dass die Sicherheit der Fahrzeuge, die auf den Straßen sind, nicht beeinträchtigt sei.
"Wir haben den Zertifizierungsprozess vernachlässigt und unsere Autos in Massenproduktion hergestellt, ohne vorher die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen", sagte Toyoda nach einer sekundenlangen tiefen Verbeugung, die in Japan in solchen Fällen üblich ist. Konkret soll Toyota u. a. modifizierte Fahrzeuge für Sicherheitskollisionstests verwendet haben, das betrifft allerdings Modelle, die nicht mehr produziert werden.
Auch Mazda, Honda und Suzuki
Derartige Tricksereien sind kein Toyota-spezifisches Problem: Denn auch Mazda musste gestern zugeben, dass man Zertifizierungstests manipuliert hat, hier wurde die Fertigung von Roadster sowie Mazda 2 unterbrochen. Bei Mazda geht es um den Einsatz von falscher Motorsteuerungssoftware sowie Verstöße bei Crashtests.Mehr noch: Auch Honda und Suzuki mussten Unregelmäßigkeiten einräumen, hier soll es sich aber um Schummeleien bei Lautstärke und Motorleistung und nicht sicherheitsrelevante Probleme handeln.
Zusammenfassung
- Skandale sind in der Autobranche keine Seltenheit, z.B. Dieselgate bei VW
- Aktuell erschüttert ein neuer Skandal die japanische Autobranche, u.a. Toyota
- Toyota und Tochterunternehmen manipulierten Crashtestdaten seit drei Jahrzehnten
- Japans Verkehrsministerium durchsuchte Toyotas Hauptquartier wegen des Skandals
- Toyotas Vorstandsvorsitzender entschuldigte sich für den Betrug bei Crashtests
- Auch Mazda, Honda und Suzuki gestehen ähnliche Manipulationen bei Tests ein
- Mazda unterbrach die Produktion des Roadsters und Mazda 2 wegen falscher Software
Siehe auch:
- Wasserstoff-Autos sind ein Flop: Toyota-Kunden fordern Geld zurück
- Skandal bei Toyota-Tochter: 30 Jahre Crashtests massiv manipuliert
- Fazit vom Toyota-Technikchef: Wasserstoff-Mirai war ein Fehlschlag
- Lunar Cruiser: Toyota baut einen Scifi-Geländewagen für Mond und Erde
- Toyota möchte massiv umsteuern und BEV-Verschnarchen korrigieren
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