Faeser: Huawei muss um jeden Preis raus aus deutschen 5G-Netzen
Huawei und ZTE sollen um jeden Preis aus deutschen Mobilfunknetzen verschwinden. Laut Innenministerin Nancy Faeser will man gegebenenfalls auch hohe Kosten in Kauf nehmen, wenn es darum geht, die bereits von deutschen Netzbetreibern installierte Mobilfunktechnik der chinesischen Hersteller zu entfernen.
Man werde den Einsatz bestimmter Komponenten unterbinden, wenn sich durch sie ein ernst zu nehmendes Sicherheitsrisiko ergebe, so Faeser. Die Netzbetreiber müssten dann handeln und die betroffenen Geräte aus ihren Mobilfunkanlagen entfernen. Die Deutsche Telekom, Vodafone und O2 hätten bereits ausreichend Zeit gehabt, sich auf die neuen Anforderungen einzustellen, hieß es weiter.
Die Sicherheitsbehörden hätten immer wieder vor einer einseitigen Abhängigkeit gewarnt, erklärte die Innenministerin. Tatsächlich hatten vor allem die USA schon vor Jahren begonnen, vor angeblichen Bedrohungen für die "Nationale Sicherheit" der Vereinigten Staaten und ihrer Partnerländer zu warnen.
Man begründete damit auch die massiven Einschränkungen, die dazu geführt haben, dass Huawei seine einstige führende Stellung im Smartphone-Markt mittlerweile vollständig eingebüßt hat. Konkrete Beweise dafür, dass Mobilfunk-Hardware von Huawei oder ZTE zum Beispiel für Spionage genutzt wird, gibt es bisher noch immer nicht. Anders als viele andere Länder hatte Deutschland kein direktes Verbot der Verwendung von Huawei- oder ZTE-Technik durch hiesige Netzbetreiber erlassen. Stattdessen sollen die Systeme nur dort aus den Netzen verschwinden, wo sich anfällige Punkte befinden könnten.
Siehe auch:
Faeser: Telekom & Co hatten genug Zeit
Im Gespräch mit dem Handelsblatt machte Faeser jüngst deutlich, dass es keine andere Möglichkeit gebe, als die Geräte der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE aus der Infrastruktur der deutschen Mobilfunknetze zu entfernen, wenn diese ein hohes Risiko darstellen könnten. Das Argument der dabei entstehenden hohen Kosten sei schlichtweg nicht als Entschuldigung zu verwenden.Man werde den Einsatz bestimmter Komponenten unterbinden, wenn sich durch sie ein ernst zu nehmendes Sicherheitsrisiko ergebe, so Faeser. Die Netzbetreiber müssten dann handeln und die betroffenen Geräte aus ihren Mobilfunkanlagen entfernen. Die Deutsche Telekom, Vodafone und O2 hätten bereits ausreichend Zeit gehabt, sich auf die neuen Anforderungen einzustellen, hieß es weiter.
Prüfung der Infrastruktur läuft weiter
Faeser zufolge läuft die bereits vor geraumer Zeit eingeleitete Prüfung der Infrastruktur der verschiedenen Netzbetreiber noch immer, bei der man herausfinden will, wie groß der Anteil von Komponenten der Hersteller Huawei und ZTE an den hierzulande betriebenen 5G-Mobilfunknetzen ist. Zwar sei die Untersuchung noch nicht abgeschlossen, doch sind die Risiken der Verwendung chinesischer Komponenten in den Netzen schon lange bekannt, so Faeser.Die Sicherheitsbehörden hätten immer wieder vor einer einseitigen Abhängigkeit gewarnt, erklärte die Innenministerin. Tatsächlich hatten vor allem die USA schon vor Jahren begonnen, vor angeblichen Bedrohungen für die "Nationale Sicherheit" der Vereinigten Staaten und ihrer Partnerländer zu warnen.
Man begründete damit auch die massiven Einschränkungen, die dazu geführt haben, dass Huawei seine einstige führende Stellung im Smartphone-Markt mittlerweile vollständig eingebüßt hat. Konkrete Beweise dafür, dass Mobilfunk-Hardware von Huawei oder ZTE zum Beispiel für Spionage genutzt wird, gibt es bisher noch immer nicht. Anders als viele andere Länder hatte Deutschland kein direktes Verbot der Verwendung von Huawei- oder ZTE-Technik durch hiesige Netzbetreiber erlassen. Stattdessen sollen die Systeme nur dort aus den Netzen verschwinden, wo sich anfällige Punkte befinden könnten.
Zusammenfassung
- Huawei und ZTE sollen aus deutschen Mobilfunknetzen entfernt werden.
- Innenministerin Nancy Faeser nimmt hohe Kosten in Kauf.
- Faeser: Keine Entschuldigung wegen hoher Kosten für den Austausch.
- Telekom, Vodafone und O2 sollten sich auf neue Anforderungen einstellen.
- Prüfung der Infrastruktur auf Anteil von Huawei und ZTE läuft noch.
- Sicherheitsbehörden warnen vor einseitiger Abhängigkeit von chinesischen Komponenten.
- Deutschland erließ kein direktes Verbot von Huawei- oder ZTE-Technik.
Siehe auch:
- Ex-Huawei-Tochter Honor will Apple jetzt auch in Deutschland angreifen
- Huawei-Embargo: Honor macht sich bereit für Neustart in Deutschland
- Huawei MatePad Pro 5G: Tablet ab April auch in Deutschland erhältlich
- Kein 5G ohne Huawei in Deutschland? China droht mit Auto-Boykott
- Huawei Mate 30 Pro startet in Deutschland: Ohne Google für 1099 Euro
Thema:
Videos zum Thema
- Teilen direkt von der Kamera: Kommen bald DSLMs mit 5G-Modul?
- Günstiges OLED-Smartphone: Das Poco M7 Pro 5G enttäuscht im Test
- Samsung Galaxy A36 5G: Günstiges, vielseitiges Smartphone im Test
- Samsung Galaxy A33 5G: Das Mittelklasse-Handy überzeugt im Test
- Motorola Moto G82 5G: Solides Android-Smartphone der Mittelklasse
Weiterführende Links
Beiträge aus dem Forum
Neue Nachrichten
- Zero Trust: Windows Server startet verschlüsselte Namensauflösung
- Nvidia GPU RTX Pro 6000: Preis steigt um krasse 55 Prozent
- Google Earth: Flugsimulator jetzt kostenlos im Browser nutzbar
- iPhone Fold Ultra im Hands-on-Video: Alle Details im Überblick
- Tesla-Autopilot: Fahrer hebeln Sicherheitssystem mit 8-€-Gadget aus
- Spiele bis zu 95 % schneller laden: Riesiger Boost für AMD-GPUs ist da
- Nur heute: Media Markt und Saturn mit genialen Wochenendknallern
Videos
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen