Huawei MatePad Pro 5G: Tablet ab April auch in Deutschland erhältlich
Im Herbst 2019 hatte Huawei das MatePad Pro vorgestellt. Das Gerät war bislang allerdings nur in China erhältlich. Nun hat der Hersteller angekündigt, dass das Tablet im April auch nach Europa kommen wird. Auf dem MatePad Pro ist die Open-Source-Variante von Android 10 installiert.
Das Huawei MatePad Pro soll Tablets wie dem Apple iPad Pro Konkurrenz entgegensetzen. Der Bildschirm des Geräts ist 10,8 Zoll groß und löst mit 2560 x 1600 Pixeln auf. Im Display wurde eine "Punch Hole"-Kamera verbaut, was bisher nur bei Smartphones der Fall war. Im Inneren des MatePad Pro kommt ein Kirin 990 Octacore-SoC zum Einsatz. Der Prozessor verfügt über acht Kerne, die jeweils mit bis zu 2,86 Gigahertz takten.
Obwohl auf dem Tablet Android 10 zum Einsatz kommt, bringt das MatePad Pro aufgrund der US-Sanktionen keine Google-Dienste mit sich. Google rät davon ab, die entsprechenden Apps über inoffizielle Wege zu installieren, da Drittanbieter-Quellen auch Schadsoftware wie Spyware mitliefern könnten und oftmals die Installation von zusätzlichen Apps erfordern.
Sechs oder acht Gigabyte RAM
Der Arbeitsspeicher des Geräts ist wahlweise sechs oder acht Gigabyte groß. Im internen Flash-Speicher können 128, 256 oder 512 Gigabyte an Daten gespeichert werden. Zur Erweiterung lässt sich ausschließlich eine Huawei-eigene NanoMemory-Card nutzen. Mit einem Gewicht von 492 Gramm fällt das Tablet sehr leicht aus. Der Akku besitzt eine großzügige Kapazität von 7250 mAh. Das Huawei MatePad Pro ist entweder als reine WLAN-Version oder als Modell mit integriertem 5G-Modem verfügbar. Während für die Variante mit acht GByte RAM und 128 GByte Speicher 549 Euro fällig werden, schlägt das Top-Modell mit LTE-Support mit 949 Euro zu Buche.Obwohl auf dem Tablet Android 10 zum Einsatz kommt, bringt das MatePad Pro aufgrund der US-Sanktionen keine Google-Dienste mit sich. Google rät davon ab, die entsprechenden Apps über inoffizielle Wege zu installieren, da Drittanbieter-Quellen auch Schadsoftware wie Spyware mitliefern könnten und oftmals die Installation von zusätzlichen Apps erfordern.
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