Huawei an die USA: "Seid nicht schüchtern, zeigt endlich mal Beweise"
Der Streit zwischen den USA und China bzw. Huawei läuft seit bereits vielen Monaten, konkrete Beweise für die Schnüffeltätigkeit des Netzwerkausrüsters sind aber rar. Inzwischen hat die US-Justiz Anklage erhoben und Huawei fordert, endlich die Beweise sehen zu können.
Bei Huawei ist man sich entsprechend sicher, dass es sich hier um eine Art Bluff der US-Justiz handelt. Denn der chinesische Konzern forderte laut London Free Press (via Android Authority), dass die US-Behörden endlich die Beweise öffentlich machen sollen. Der weltgrößte Netzwerkausrüster ist nach wie vor überzeugt, unschuldig zu sein. Wenn die USA das anders sehen, dann sollen sie das beweisen.
"Wir sagen nur: 'Versteckt es nicht, seid nicht schüchtern. Veröffentlicht sie (die Beweise), lasst die Welt sie sehen'", sagte John Suffolk, Chef für Cybersicherheit bei Huawei. Suffolk wird dabei noch konkreter, er will vor allem Beweise für den Vorwurf sehen, wonach Huawei Hintertüren einbauen soll, um an Geschäftsgeheimnisse anderer Unternehmen zu kommen sowie die Kommunikation von Staaten abzuhören.
Der Huawei-Manager meint zum Vorwurf des Klaus von angeblich lukrativen Geschäftsgeheimnissen, dass die bestohlenen Unternehmen ähnlich schnell wachsen müssten wie Huawei, da auch die Opfer von ihren eigenen "lukrativen" Technologien profitieren würden.
Ein Beispiel für den angeblichen Technologieklau ist erst heute bekannt geworden, so soll Huawei einige Router mit gestohlenem Cisco-Code bestückt haben. Diesen Vorwurf an eine US-Tochter von Huawei dementierte das Unternehmen zwar, räumte aber gleichzeitig indirekt ein, dass man tatsächlich unautorisierten Code verwendet hat.
Vorwürfe gegen Huawei wiegen schwer
Seit vergangener Woche ist der Fall USA gegen Huawei in eine neue Eskalationsstufe getreten, denn das Department of Justice hat nun auch formell Anklage gegen den chinesischen Konzern erhoben. Die Vorwürfe haben es in sich, denn Huawei wird Erpressung, Diebstahl und Behinderung der Justiz vorgeworfen. Das sind natürlich schwerwiegende Vorwürfe, doch die Beweise dafür sind dürftig - zumindest sind sie öffentlich nicht bekannt.Bei Huawei ist man sich entsprechend sicher, dass es sich hier um eine Art Bluff der US-Justiz handelt. Denn der chinesische Konzern forderte laut London Free Press (via Android Authority), dass die US-Behörden endlich die Beweise öffentlich machen sollen. Der weltgrößte Netzwerkausrüster ist nach wie vor überzeugt, unschuldig zu sein. Wenn die USA das anders sehen, dann sollen sie das beweisen.
"Wir sagen nur: 'Versteckt es nicht, seid nicht schüchtern. Veröffentlicht sie (die Beweise), lasst die Welt sie sehen'", sagte John Suffolk, Chef für Cybersicherheit bei Huawei. Suffolk wird dabei noch konkreter, er will vor allem Beweise für den Vorwurf sehen, wonach Huawei Hintertüren einbauen soll, um an Geschäftsgeheimnisse anderer Unternehmen zu kommen sowie die Kommunikation von Staaten abzuhören.
Der Huawei-Manager meint zum Vorwurf des Klaus von angeblich lukrativen Geschäftsgeheimnissen, dass die bestohlenen Unternehmen ähnlich schnell wachsen müssten wie Huawei, da auch die Opfer von ihren eigenen "lukrativen" Technologien profitieren würden.
Ein Beispiel für den angeblichen Technologieklau ist erst heute bekannt geworden, so soll Huawei einige Router mit gestohlenem Cisco-Code bestückt haben. Diesen Vorwurf an eine US-Tochter von Huawei dementierte das Unternehmen zwar, räumte aber gleichzeitig indirekt ein, dass man tatsächlich unautorisierten Code verwendet hat.
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