Windkraft: Verkehrsminister Wissing wird Sabotage vorgeworfen
Der Ausbau der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen geht zwar spürbar voran, doch vor allem bei der so wichtigen Windkraft sind die Zubau-Mengen noch längst nicht im Plan. Ein bisher kaum wahrgenommenes Problem ist dabei das Bundesverkehrsministerium.
Seit Januar sind bundesweit 331 neue Anlagen mit einer installierten Leistung von 1,57 Gigawatt aufgebaut worden. Das ist zumindest schon mal mehr als in den Vorjahren, aber noch weit von den Zielen der Bundesregierung entfernt. Diese will in Deutschland bis 2030 auf eine Gesamtleistung von 115 Gigawatt kommen. Um das zu schaffen, müssten ab 2025 jährlich mindestens 10 Gigawatt dazukommen - davon ist man angesichts der aktuellen Zahlen aber noch weit entfernt.
Die angesprochenen langen Genehmigungsverfahren sorgen dafür, dass sich ein Teil der heute angestoßenen Veränderungen erst in einigen Jahren auswirken wird. Es gibt aber durchaus auch kurzfristige Probleme. So verweist der Bundesverband Windenergie darauf, dass aktuell das Bundesverkehrsministerium unter Volker Wissing (FDP) den Windkraftausbau regelrecht sabotiere.
Die Branche fordert daher, dass Wissing seine bisherige Haltung aufgibt und endlich seiner Arbeitsaufgabe nachkommt. Die Antragsverfahren müssten transparenter gestaltet und beschleunigt werden, damit der Ausbau der erneuerbaren Energien in hinreichendem Maße vorangebracht werden kann.
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Mehr, aber nicht genug
Lange hatte die Energiewirtschaft darüber geklagt, dass diverse Widerstände den Windkraftausbau ausbremsen - neben der öffentlichen Stimmungsmache mit falschen Daten war es vor allem die Bürokratie mit ihren teils Jahre dauernden Genehmigungsverfahren, die hier für Schwierigkeiten sorgte. Inzwischen hat sich aber einiges getan und die Zubauzahlen steigen an.Seit Januar sind bundesweit 331 neue Anlagen mit einer installierten Leistung von 1,57 Gigawatt aufgebaut worden. Das ist zumindest schon mal mehr als in den Vorjahren, aber noch weit von den Zielen der Bundesregierung entfernt. Diese will in Deutschland bis 2030 auf eine Gesamtleistung von 115 Gigawatt kommen. Um das zu schaffen, müssten ab 2025 jährlich mindestens 10 Gigawatt dazukommen - davon ist man angesichts der aktuellen Zahlen aber noch weit entfernt.
Die angesprochenen langen Genehmigungsverfahren sorgen dafür, dass sich ein Teil der heute angestoßenen Veränderungen erst in einigen Jahren auswirken wird. Es gibt aber durchaus auch kurzfristige Probleme. So verweist der Bundesverband Windenergie darauf, dass aktuell das Bundesverkehrsministerium unter Volker Wissing (FDP) den Windkraftausbau regelrecht sabotiere.
Transporte stocken
Die großen Rotorblätter der Windkraftanlagen müssen über die Autobahnen zu ihren Bestimmungsorten gebracht werden. Das kann nicht als normaler Transport erfolgen, sondern es finden nachts Sondertransporte statt. Aktuell würden bei der bundeseigenen Autobahn GmbH, die dem Verkehrsministerium untersteht, aber rund 15.000 Transportanträge unbearbeitet herumliegen, weshalb die Baustellen nicht mit den Komponenten versorgt werden können.Die Branche fordert daher, dass Wissing seine bisherige Haltung aufgibt und endlich seiner Arbeitsaufgabe nachkommt. Die Antragsverfahren müssten transparenter gestaltet und beschleunigt werden, damit der Ausbau der erneuerbaren Energien in hinreichendem Maße vorangebracht werden kann.
Zusammenfassung
- Ausbau Windkraft: 1,57 Gigawatt seit Januar.
- Ziel der Bundesregierung: 115 Gigawatt bis 2030.
- Lange Genehmigungsverfahren bremsen den Ausbau aus.
- Bundesverkehrsministerium sabotiert Windkraftausbau.
- 15.000 Transportanträge unbearbeitet, Baustellen nicht versorgt.
- Forderung: Antragsverfahren transparenter und beschleunigt.
- Ausbau erneuerbarer Energien muss vorangebracht werden.
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Christian Kahle
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