Deutschland: Windkraft war im Winter wieder Stromerzeuger Nr. 1
Windkraftanlagen sind in Deutschland wieder die größte Quelle für elektrische Energie geworden. Im ersten Quartal lagen sie bei der Erzeugerleistung vor den Kohlekraftwerken, in dem Zeitraum hatten die konventionellen Träger insgesamt noch die Nase vorn.
Der Trend in der Entwicklung des deutschen Energiemarktes ist aber inzwischen offensichtlich. Selbst im Winterquartal kamen inzwischen 48,6 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms aus erneuerbaren Quellen, während die fossilen Brennstoffe und die Kernkraft auf 51,4 Prozent zurückfielen. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hervor.
Insgesamt wurden von Januar bis März in Deutschland 132,8 Milliarden Kilowattstunden (132,8 TW) Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Das sind 7,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die geringere Einspeisung resultierte natürlich aus einem gesunkenen Verbrauch, den die Statistiker auf einen recht milden Winter, Einsparungen aufgrund hoher Energiepreise und eine konjunkturelle Abschwächung zurückführen.
Die Windkraft trägt dabei inzwischen fast ein Drittel zur Gesamtproduktion bei: Der Anteil stieg im Jahresvergleich von 30 auf 32,2 Prozent. Die Kohle als wichtigster konventioneller Energieträger sank hingegen von 31,5 auf nun noch 30 Prozent. Deutlicher zeigt sich die Entwicklung bei den absoluten Zahlen: Hier kamen die Kohlekraftwerke auf ein Minus von 12,1 Prozent, sie lieferten 5,5 Milliarden Kilowattstunden weniger als im Vorjahreszeitraum.
Aufgrund der geringeren Nachfrage sank aber auch die Einspeisung aus den erneuerbaren Quellen um 4,7 Prozent. Vor allem die Photovoltaik trug dabei weniger bei als vor einem Jahr, da waren für die Wintermonate aber auch ungewöhnlich viele Sonnenstunden zu verzeichnen. Im ersten Quartal wurde außerdem wieder etwas mehr Strom importiert - das geschah vor allem dann, wenn an den Börsen ausländische Stromkontingente billiger zu bekommen waren als jene aus der einheimischen Produktion. Insgesamt gab es in den drei Monaten aber weiterhin einen Exportüberschuss von 9,2 Milliarden Kilowattstunden.
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Insgesamt wurden von Januar bis März in Deutschland 132,8 Milliarden Kilowattstunden (132,8 TW) Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Das sind 7,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die geringere Einspeisung resultierte natürlich aus einem gesunkenen Verbrauch, den die Statistiker auf einen recht milden Winter, Einsparungen aufgrund hoher Energiepreise und eine konjunkturelle Abschwächung zurückführen.
Die Windkraft trägt dabei inzwischen fast ein Drittel zur Gesamtproduktion bei: Der Anteil stieg im Jahresvergleich von 30 auf 32,2 Prozent. Die Kohle als wichtigster konventioneller Energieträger sank hingegen von 31,5 auf nun noch 30 Prozent. Deutlicher zeigt sich die Entwicklung bei den absoluten Zahlen: Hier kamen die Kohlekraftwerke auf ein Minus von 12,1 Prozent, sie lieferten 5,5 Milliarden Kilowattstunden weniger als im Vorjahreszeitraum.
Ein letztes Mal Kernkraft
Und auch die letzten Monate der kurzfristig noch verlängerten Kernenergienutzung waren aufgrund des Streckbetriebs bei reduzierter Leistung deutlich weniger an der Stromproduktion beteiligt: Hier ging es im Jahresvergleich bereits um 32,7 Prozent zurück, das sind 2,8 Milliarden Kilowattstunden weniger. Im April gingen die letzten Kraftwerke komplett vom Netz. Im Berichtszeitraum stieg die Stromerzeugung aus Erdgas im Jahresvergleich leicht an, blieb aber unter dem Niveau von vor zwei Jahren.Aufgrund der geringeren Nachfrage sank aber auch die Einspeisung aus den erneuerbaren Quellen um 4,7 Prozent. Vor allem die Photovoltaik trug dabei weniger bei als vor einem Jahr, da waren für die Wintermonate aber auch ungewöhnlich viele Sonnenstunden zu verzeichnen. Im ersten Quartal wurde außerdem wieder etwas mehr Strom importiert - das geschah vor allem dann, wenn an den Börsen ausländische Stromkontingente billiger zu bekommen waren als jene aus der einheimischen Produktion. Insgesamt gab es in den drei Monaten aber weiterhin einen Exportüberschuss von 9,2 Milliarden Kilowattstunden.
Zusammenfassung
- Windkraft ist größte Quelle für Strom in Deutschland.
- 48,6 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen.
- Windkraft trägt fast ein Drittel zur Gesamtproduktion bei.
- Kohlekraftwerke liefern 12,1 % weniger als im Vorjahr.
- Exportüberschuss von 9,2 Milliarden Kilowattstunden im 1. Quartal.
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