Alles nur für Klicks: YouTuber gesteht absichtlichen Flugzeugabsturz
Spektakulär rettete sich Trevor Jacob mit einem Fallschirm aus seinem abstürzenden Flugzeug - und die Kameras liefen mit. Drei Millionen Klicks sammelte das Video auf YouTube. Nun das Geständnis: Der Absturz wurde vorsätzlich herbeigerufen. Ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft.
Mit dem Video "I Crashed My Plane" genoss der 29-jährige YouTuber Ende 2021 seine beinahe 15 Minuten des Ruhms. Von Santa Barbara startete Jacob zu einem Solo-Flug in die kalifornische Bergregion Mammoth, so der angebliche Plan. Nur kurze Zeit nach dem Start die vermeintliche Katastrophe, ein Triebwerkschaden seiner relativ neu erworbenen Taylorcraft BL64. Einziger Ausweg: Die Aufgabe des Flugzeugs und der Absprung mit dem Fallschirm.
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Nicht nur die YouTube-Community äußerte sich skeptisch zum Absturz, auch die US-amerikanischen Behörden gingen bereits von Beginn an von einer Inszenierung aus. Entsprechend hatte die Federal Aviation Administration (FAA) ihre Ermittlungen aufgenommen und Jacob die Pilotenlizenz entzogen. Das US-Justizministerium führte ihn zudem im Central District of California vor Gericht.
Anderthalb Jahre nach den Ereignissen lenkt der YouTuber ein und bekennt sich schuldig, den Absturz vorsätzlich herbeigeführt zu haben. Zudem soll das Video laut seines Geständnisses im Rahmen eines Sponsoringvertrags gedreht worden sein. Nun muss Jacob mit bis zu 20 Jahren Haft rechnen. Zu erdrückend schienen die Beweise bereits im Vorfeld.
Entsprechend bekennt sich der YouTuber im Anklagepunkt wegen "Zerstörung und Verheimlichung mit der Absicht, eine Bundesuntersuchung zu behindern" für schuldig, wie das US-Justizministerium mitteilt (via BBC). Trevor Jacob dürfte in den nächsten Wochen vor Gericht erscheinen, um einer langen Haftstrafe möglicherweise noch zu entgehen.
Siehe auch:
Auf YouTube ansehenNicht nur die YouTube-Community äußerte sich skeptisch zum Absturz, auch die US-amerikanischen Behörden gingen bereits von Beginn an von einer Inszenierung aus. Entsprechend hatte die Federal Aviation Administration (FAA) ihre Ermittlungen aufgenommen und Jacob die Pilotenlizenz entzogen. Das US-Justizministerium führte ihn zudem im Central District of California vor Gericht.
Anderthalb Jahre nach den Ereignissen lenkt der YouTuber ein und bekennt sich schuldig, den Absturz vorsätzlich herbeigeführt zu haben. Zudem soll das Video laut seines Geständnisses im Rahmen eines Sponsoringvertrags gedreht worden sein. Nun muss Jacob mit bis zu 20 Jahren Haft rechnen. Zu erdrückend schienen die Beweise bereits im Vorfeld.
"Keine Absicht, sein Ziel zu erreichen"
Die Videoaufnahmen zeigen unter anderem, dass der Pilot weder versuchte, das Triebwerk neu zu starten, noch die Flugverkehrskontrolle zu informieren oder um Hilfe zu bitten. Zusätzlich schien die Kamera mit Sicht auf die Cockpit-Instrumente "praktischerweise" ausgefallen zu sein. Nach der Fallschirmlandung wanderte Jacob zur Absturzstelle, um das Filmmaterial zu sichern, gab vor den Behörden jedoch an, den Ort nicht zu kennen.Entsprechend bekennt sich der YouTuber im Anklagepunkt wegen "Zerstörung und Verheimlichung mit der Absicht, eine Bundesuntersuchung zu behindern" für schuldig, wie das US-Justizministerium mitteilt (via BBC). Trevor Jacob dürfte in den nächsten Wochen vor Gericht erscheinen, um einer langen Haftstrafe möglicherweise noch zu entgehen.
Zusammenfassung
- YouTuber inszeniert Absturz und springt mit Fallschirm ab.
- US-Behörden ermitteln, FAA entzieht Pilotenlizenz.
- Jacob gesteht vorsätzliche Herbeiführung des Absturzes.
- Ihm drohen bis zu 20 Jahren Haft.
- Zahlreiche Beweise legen Vorsatz nahe.
- Anklagepunkt: Zerstörung und Verheimlichung, um Untersuchung zu behindern.
- Gerichtstermin in den nächsten Wochen.
Siehe auch:
- YouTuber brachte sein Flugzeug offenbar vorsätzlich zum Absturz
- YouTuber soll Flugzeug für Video-Klicks zum Absturz gebracht haben
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