Helikopter-Kampf: Spektakulärer YouTube-Dreh endet vor Gericht
Erneut beschäftigt ein YouTuber die Flugsicherheitsbehörden. Dieser hatte ein Video veröffentlicht, in dem ein Sportwagen aus einem Hubschrauber heraus massiv mit Feuerwerkskörpern unter Beschuss genommen wird. Das kann im schlimmsten Fall Gefängnis bringen.
Suk Min Choi, der sich in den sozialen Medien auch Alex Choi nennt, wurde wegen des Anbringens eines Sprengstoffs oder Brandsatzes an einem Flugzeug angeklagt, berichtet NBC. Die Bundesbehörden gaben an, dass Choi nicht die erforderliche Genehmigung der Federal Aviation Administration für den Dreh eines solchen Videos eingeholt hat und dass er keine Sprengstofflizenz oder -genehmigung des Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives besitzt.
Szene aus: Destroying a Lamborghini With Fireworks
"Nach den Aufnahmen, die eine Live-Action-Version einer fiktiven Videospielszene zu sein scheinen, wechselt das Video zu einem Blick hinter die Kulissen, der zeigt, wie Choi das erste Drittel des Videos gedreht hat", heißt es in der Klageschrift. Weiterhin gab es darüber hinausgehende Ermittlungen der Behörden, die zusätzliche Erkenntnisse brachten.
Dokumentiert wurde der Flug des Hubschraubers anhand von Radar- und Transponderdaten bis in die Nähe des Sees. Dort wurde der Transponder allerdings abgeschaltet und erst Stunden später tauchte der Helikopter wieder auf den Systemen der Flugsicherheit auf. Weitere belastende Aussagen kommen unter anderem von Mitarbeitern einer Kamera-Firma und von Drohnen-Betreibern, die für Aufnahmen zu dem Video angeheuert wurden. Für die Klagepunkte kann es im Maximum zehn Jahre Haft geben.
Siehe auch:
Keine Genehmigungen
Das Video mit dem Titel "Destroying a Lamborghini With Fireworks" (Zerstörung eines Lamborghini mit Feuerwerkskörpern) wurde bereits vor fast einem Jahr auf YouTube veröffentlicht. Anschließend wurden die Behörden aktiv und reichten inzwischen eine Klage ein. Der Clip selbst ist auf YouTube nicht mehr öffentlich abrufbar, steht aber über das Internet-Archiv noch zur Verfügung.Suk Min Choi, der sich in den sozialen Medien auch Alex Choi nennt, wurde wegen des Anbringens eines Sprengstoffs oder Brandsatzes an einem Flugzeug angeklagt, berichtet NBC. Die Bundesbehörden gaben an, dass Choi nicht die erforderliche Genehmigung der Federal Aviation Administration für den Dreh eines solchen Videos eingeholt hat und dass er keine Sprengstofflizenz oder -genehmigung des Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives besitzt.
Szene aus: Destroying a Lamborghini With Fireworks
"Nach den Aufnahmen, die eine Live-Action-Version einer fiktiven Videospielszene zu sein scheinen, wechselt das Video zu einem Blick hinter die Kulissen, der zeigt, wie Choi das erste Drittel des Videos gedreht hat", heißt es in der Klageschrift. Weiterhin gab es darüber hinausgehende Ermittlungen der Behörden, die zusätzliche Erkenntnisse brachten.
Aktive Tarnung
So soll Choi extra nach Las Vegas gereist sein, um dort Feuerwerkskörper zu kaufen, die in Kalifornien illegal sind. Diese wurden dann bei dem Videodreh auf einem trockenen Salzsee im Süden des Bundesstaates gezündet.Dokumentiert wurde der Flug des Hubschraubers anhand von Radar- und Transponderdaten bis in die Nähe des Sees. Dort wurde der Transponder allerdings abgeschaltet und erst Stunden später tauchte der Helikopter wieder auf den Systemen der Flugsicherheit auf. Weitere belastende Aussagen kommen unter anderem von Mitarbeitern einer Kamera-Firma und von Drohnen-Betreibern, die für Aufnahmen zu dem Video angeheuert wurden. Für die Klagepunkte kann es im Maximum zehn Jahre Haft geben.
Zusammenfassung
- YouTuber nimmt Sportwagen aus Hubschrauber mit Feuerwerkskörpern unter Beschuss
- Video mit Titel "Destroying a Lamborghini With Fireworks" wurde vor fast einem Jahr veröffentlicht
- Bundesbehörden klagen Suk Min Choi wegen Anbringens eines Sprengstoffs an Flugzeug an
- Choi hatte keine Genehmigung der Federal Aviation Administration für den Videodreh
- Choi reiste nach Las Vegas, um illegale Feuerwerkskörper für den Dreh zu kaufen
- Flug des Hubschraubers wurde durch Radar- und Transponderdaten dokumentiert
- Maximalstrafe für die Klagepunkte beträgt bis zu zehn Jahre Haft
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