Nvidia: Kryptowährungen bringen der Menschheit "nichts Nützliches"
Der Halbleiterhersteller Nvidia gehört durchaus zu den Profiteuren des Krypto-Booms, denn schließlich verkauft man die zum Schürfen von Bitcoin und Co. erforderlichen Grafikkarten. Umso erstaunlicher ist es, dass sich der Technikchef von Nvidia überaus kritisch dazu geäußert hat.
Denn Michael Kagan, Chief Technology Officer (CTO) des Unternehmens aus dem kalifornischen Santa Clara, sagte, dass Kryptowährungen "der Gesellschaft nichts Nützliches bringen". Aus seiner Sicht sei es wesentlich sinnvoller, die Prozessorleistung für andere Anwendungsfälle heranzuziehen, darunter künstliche Intelligenzen wie den Chatbot ChatGPT.
Im Interview mit der britischen Tageszeitung The Guardian meinte Kagan, dass Nvidia mit der Entwicklung des Krypto-Minings ohnehin nie wirklich glücklich gewesen sei. Er verwies dabei auf den Umstand, dass man 2021 sogar ein Software-Update veröffentlicht habe, das die Fähigkeit zum Ethereum-Mining eingeschränkt hat. Der Nvidia-CTO begründete das auch damit, dass der Wert der Rechenleistung für das Mining von Kryptowährungen begrenzt sei.
KIs und ChatGPT bzw. ähnliche Programme hätten laut Kagan einen wesentlich größeren Sinn: "Mit ChatGPT kann jetzt jeder seine eigene Maschine, sein eigenes Programm erstellen: Man sagt einfach, was es tun soll, und es tut es. Und wenn es nicht so funktioniert, wie man es will, sagt man ihm 'Ich will etwas anderes'."
Krypto sei hingegen u. a. für Hochfrequenz-Handel geeignet und das ist ein Gebiet, auf dem sich Kagan bestens auskennt. Denn das von ihm gegründete Unternehmen Mellanox war bis zu dessen Übernahme durch Nvidia in genau diesem Bereich tätig und konnte mit Krypto viele Kunden gewinnen. Dennoch sieht er die Sache mehr als skeptisch: "Ich habe nie geglaubt, dass [Kryptowährungen] etwas Gutes für die Menschheit machen werden."
Siehe auch:
Im Interview mit der britischen Tageszeitung The Guardian meinte Kagan, dass Nvidia mit der Entwicklung des Krypto-Minings ohnehin nie wirklich glücklich gewesen sei. Er verwies dabei auf den Umstand, dass man 2021 sogar ein Software-Update veröffentlicht habe, das die Fähigkeit zum Ethereum-Mining eingeschränkt hat. Der Nvidia-CTO begründete das auch damit, dass der Wert der Rechenleistung für das Mining von Kryptowährungen begrenzt sei.
KI hat einen Mehrwert, Krypto nicht
Kagan: "Dieses ganze Krypto-Zeug brauchte parallele Verarbeitung, und (Nvidia) ist am besten dafür, also programmierten die Leute es einfach für diesen Zweck. Sie kauften eine Menge Karten, und dann brach es schließlich zusammen, weil es nichts Nützliches für die Gesellschaft bringt. KI schon."KIs und ChatGPT bzw. ähnliche Programme hätten laut Kagan einen wesentlich größeren Sinn: "Mit ChatGPT kann jetzt jeder seine eigene Maschine, sein eigenes Programm erstellen: Man sagt einfach, was es tun soll, und es tut es. Und wenn es nicht so funktioniert, wie man es will, sagt man ihm 'Ich will etwas anderes'."
Krypto sei hingegen u. a. für Hochfrequenz-Handel geeignet und das ist ein Gebiet, auf dem sich Kagan bestens auskennt. Denn das von ihm gegründete Unternehmen Mellanox war bis zu dessen Übernahme durch Nvidia in genau diesem Bereich tätig und konnte mit Krypto viele Kunden gewinnen. Dennoch sieht er die Sache mehr als skeptisch: "Ich habe nie geglaubt, dass [Kryptowährungen] etwas Gutes für die Menschheit machen werden."
Zusammenfassung
- Nvidia-CTO zu Kryptowährungen: "Bringen der Gesellschaft nichts Nützliches".
- KI hat mehr Sinn als Mining: "Man sagt einfach, was es tun soll".
- Nvidia-Software-Update 2021 schränkte Ethereum-Mining ein.
- Kagan: Wert der Rechenleistung für Mining begrenzt.
- Nvidia dennoch Profiteur des Krypto-Booms.
Siehe auch:
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